Diplomatie · Belgrad und Moskau

Air-Serbia-Flug nach Moskau dreht über Litauen um; Vulin von Medien genannt

Der Moskau-Flug von Air Serbia hat am 3. November über Litauen umgedreht und ist nach Belgrad zurückgekehrt. Serbische Medien berichteten, an Bord sei Aleksandar Vulin gewesen, ein ehemaliger hochrangiger Funktionär, der zusätzliche Kontrollen benötigte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, polsatnews.pl, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Belgrad, Moskau · Serbien, Russland
Wie es dazu kam
  1. 3. November, abendsAir-Serbia-Flug startet von Belgrad nach Moskau
  2. 3. November, auf halber StreckeFlugzeug dreht über Litauen um und fliegt zurück nach Belgrad
  3. Nach der Landung in BelgradPassagiere und Gepäck kontrolliert, nichts gefunden, laut Quellen von N1
  4. 4. November, morgensFlug landet nach einer Verzögerung von mehreren Stunden in Moskau

Der Flug kehrt um

Ein Flug von Air Serbia, der am Abend des Dienstag, 3. November, von Belgrad nach Moskau gestartet war, drehte über Litauen um und landete wieder am Flughafen Nikola Tesla. Der Standard bezeichnete ihn als den planmäßigen Abendflug nach Moskau und berichtete, das Flugzeug habe etwa eine Stunde vor Erreichen des Ziels umgedreht. TVP Info berief sich auf Daten von Flightradar24, die die Kehrtwende etwa auf halber Strecke zeigen. Air Serbia erklärte, die Flughafenbehörden hätten ihr mitgeteilt, dass ein Passagier zusätzliche Sicherheitskontrollen benötige, und sie habe deren Anweisungen und alle geltenden Verfahren befolgt.

Wer an Bord war

Serbische Medien, zitiert von Der Standard, identifizierten den Passagier als Aleksandar Vulin. Vulin war von 2018 bis 2020 Verteidigungsminister und bis Oktober 2022 Innenminister, leitete danach bis November 2023 die Spionageabwehr und wurde später stellvertretender Ministerpräsident in der scheidenden Regierung. Zwei weitere Männer waren an Bord: Nenad Popović, ein von den Vereinigten Staaten sanktionierter Geschäftsmann, und Dušan Bajatović, Direktor des staatlichen Gasunternehmens Srbijagas und Ehrenkonsul Russlands in Novi Sad. TVP Info bezeichnete die drei als Vertraute des ehemaligen Präsidenten Aleksandar Vučić, dessen Lager die Wahlen verloren hat.

Vulins Darstellung

Vulin wies Berichte zurück, er habe die Kontrolle umgangen, nannte sie Lügen und Teil einer politischen Kampagne. Er sagte, er sei nicht als Tourist nach Moskau geflogen und reise in offizieller Mission. Am Telefon gegenüber TV Informer sagte er, der Vorfall sei ein Versuch, politisch mit ihm zu verhandeln, und er wolle in Moskau ein Gaslieferabkommen für Serbien besprechen. Er sagte außerdem, er habe im Flugzeug geschlafen und nach dem Aufwachen erfahren, dass sie in Belgrad seien. Nachdem er dasselbe Sicherheitsverfahren wie die anderen Passagiere durchlaufen habe, sagte er, warte er darauf, wieder an Bord gelassen zu werden. Er bestritt zudem Behauptungen anderer Politiker auf X, er habe große Mengen Bargeld und Gold bei sich gehabt. TVP Info berichtete, die Crew habe festgestellt, dass er an Bord gegangen sei, ohne die Kontrolle passiert zu haben, und eine nicht identifizierte Person habe ihm geholfen, die Gates zu passieren, während Nova.rs berichtete, ein Sicherheitsbeamter habe den Verstoß auf Überwachungskameras gesehen und die Rückkehr des Flugzeugs angeordnet.

Sicherheitskontrollen und die Rückkehr

Nach der Landung in Belgrad wurden Passagiere und ihr Gepäck nach dem Verfahren für eine mögliche Bombendrohung kontrolliert, so Quellen von N1. Es wurde nichts gefunden, und das Flugzeug flog wieder nach Moskau. Die BBC fragte beim Belgrader Flughafen Nikola Tesla nach, worin die zusätzlichen Kontrollen bestanden, wer sie durchführte und was sie ergaben, erhielt aber keine Antwort. Der Flughafenbetreiber und die Sicherheitsdienste seien für diese Verfahren zuständig. Bojana Mirković, Professorin an der Verkehrsfakultät in Belgrad, nannte die Situation sehr ungewöhnlich und sagte, ohne Details zu den Kontrollen seien die Verfahren schwer zu beurteilen. Sie wies darauf hin, dass etwa einen Monat vor diesem Flug der Start am Flughafen zeitweise gestoppt worden sei, nachdem ein Passagier nicht alle Sicherheitskontrollen passiert habe.

Ankunft in Moskau

Die drei Männer erreichten Moskau schließlich am Morgen des 4. November nach einer Verzögerung von mehreren Stunden, wie die BBC berichtete. Warum das Flugzeug zunächst zurückgedreht wurde, blieb in diesem Bericht unklar. Air Serbia fliegt weiterhin planmäßig nach Moskau und in andere russische Städte, und Serbien hat keine Sanktionen gegen Moskau verhängt, obwohl es die Invasion der Ukraine 2022 verurteilte. Die folgende Zeitleiste gibt die Abfolge der Ereignisse wieder, wie die Quellen sie schildern.

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