Energie & Handel · Madrid und Becken Berkine

Moeve verkauft seine letzten Upstream-Vermögenswerte – algerische Ölanteile – an Pertamina

Moeve, das frühere Cepsa, hat sich mit einer Einheit des indonesischen Konzerns Pertamina auf den Verkauf seiner Anteile an drei nicht selbst betriebenen Onshore-Feldern im algerischen Becken Berkine geeinigt. Der Verkauf vollendet den Ausstieg aus Exploration und Produktion – vorbehaltlich der Genehmigung durch die algerischen Behörden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, El Confidencial, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Becken Berkine · Spanien, Algerien
Wie es dazu kam
  1. 2023Produktionsanlagen in Abu Dhabi verkauft
  2. 2024Produktionsanlagen in Kolumbien und Peru verkauft
  3. 2025Explorationsanlagen in Suriname verkauft
  4. 4.11.Vereinbarung zum Verkauf der algerischen Anteile an Pertamina, Genehmigung ausstehend

Ein Verkauf, der den Ausstieg vollendet

Moeve, das frühere Cepsa, hat sich mit PT Pertamina Algeria Eksplorasi Produksi (PAEP), einer Tochtergesellschaft von Pertamina Internasional EP, auf den Verkauf seiner Anteile an drei Onshore-Ölfeldern in Algerien geeinigt. Es handelt sich um Rhourde el Khrouf, Bir el Msana und Ourhoud, alle im Becken Berkine gelegen und alle nicht selbst betrieben, sodass Moeve Partneranteile hielt, ohne die Förderung zu leiten. Die Übertragung umfasst den gesamten Anteil an jedem Feld und erfolgt über die hundertprozentigen Töchter Cepsa Algerie und Cepsa (Rhourde El Rouni). Mit diesem Schritt verkauft das Unternehmen seinen letzten Vermögenswert in Exploration und Produktion und ist damit nach eigenen Angaben das erste integrierte Öl- und Gasunternehmen in Europa, das sein gesamtes Upstream-Geschäft abgibt. Moeve will in Algerien nach eigenen Angaben weiterhin erneuerbare Energien, grünen Wasserstoff und dessen Derivate vorantreiben, ebenso eine breitere industrielle, petrochemische und kommerzielle Zusammenarbeit.

Konditionen und offene Bedingungen

Der Preis wurde nicht genannt, und Moeve hat nicht mitgeteilt, wie viel Produktion auf die übertragenen Anteile entfällt. Der Abschluss jeder Vermögensübertragung hängt von den üblichen Bedingungen für Geschäfte dieser Art ab, darunter die Genehmigung durch die zuständigen algerischen Behörden. Nach dem jüngsten Lagebericht des Unternehmens hält Moeve 49 % an Rhourde el Khrouf, 75 % an Bir el Msana und 37 % an Ourhoud. PAEP steuert seit 2014 die Öl- und Gasexploration und -produktion von Pertamina in Algerien und arbeitet dabei mit dem Staatskonzern Sonatrach an strategischen Investitionen zusammen. Bis diese Genehmigungen erteilt sind, bleibt die Transaktion anhängig.

Die früheren Verkäufe

Dem Algerien-Geschäft ging eine Reihe von Veräußerungen voraus. Moeve verkaufte 2023 seine Produktionsanlagen in Abu Dhabi, 2024 seine Produktionsanlagen in Kolumbien und Peru und 2025 seine Explorationsanlagen in Suriname. Das Unternehmen wird vom Staatsfonds Abu Dhabis, Mubadala, und dem US-Fonds Carlyle kontrolliert. El Periodico berichtet, die Gruppe habe vor vier Jahren eine tiefgreifende Transformation begonnen – vom Ölproduzenten zum Multi-Energie-Unternehmen. Die folgende Grafik zeigt die Abfolge der Verkäufe.

Finanzielles Gewicht des Geschäfts

Trotz des Ausstiegs trägt die Upstream-Aktivität weiterhin zum Ergebnis bei. Die Division Exploration und Produktion verzeichnete 2025 ein bereinigtes CCS-EBITDA von 259 Millionen Euro, nach 298 Millionen im Vorjahr. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 erwirtschaftete die Division 238 Millionen Euro, nach 200 Millionen im gleichen Zeitraum 2025, begünstigt durch höhere Ölpreise. El Confidencial merkt an, das Unternehmen habe die Profitabilität in einer Sparte gehalten, die es seit Jahren schrumpft. Die folgende Grafik vergleicht diese Zahlen.

Bereinigtes CCS-EBITDA aus Exploration und ProduktionMio. Euro
2024
298 Mio. Euro
2025
259 Mio. Euro
Jan–Sep 2025
200 Mio. Euro
Jan–Sep 2026
238 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Was bleibt

Moeve beschreibt die Anteilsverkäufe als Teil einer beschleunigten grünen Transformation. Seine Pläne für erneuerbare Energien und Wasserstoff in Algerien stützen sich auf die langjährige Zusammenarbeit mit Sonatrach. Der Verkauf bedarf noch der behördlichen Genehmigung, bevor ein Vermögenswert den Besitzer wechselt. Ein Preis oder ein Abschlusstermin wurde nicht genannt.

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