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Cornell-Dozentenschaft bringt Misstrauensvotum wegen Umgang mit Sexualstraftat auf den Weg
Der Dozentensenat der Cornell University hat am 28. Oktober dafür gestimmt, ein unverbindliches Misstrauensvotum gegen die zentrale Verwaltung auf den Weg zu bringen, nachdem ein Antrag auf Verschiebung abgelehnt worden war. Die Online-Abstimmung beginnt am Donnerstag, 29. Oktober, die Ergebnisse werden am 6. November erwartet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Washington Post, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Senatorinnen und Senatoren lehnten am 28. Oktober einen Verschiebungsantrag mit 48 zu 76 Stimmen ab. Die Online-Abstimmung läuft ab Donnerstag, 29. Oktober, die Ergebnisse werden am 6. November erwartet.
Mehr als ein Dutzend Senatorinnen und Senatoren brachten die Resolution Anfang Oktober ein, mehr als 100 weitere Dozentinnen und Dozenten haben sich angeschlossen. Der Text nennt keine Richtlinien und nennt Präsident Michael Kotlikoff nicht namentlich.
Eine ehemalige Studentin reichte im September eine Zivilklage ein, in der sie geltend macht, sieben Studenten hätten sie im Oktober 2024 in einem Verbindungshaus auf dem Campus vergewaltigt. Seither steht die Universität wegen ihrer Reaktion in der Kritik.
Gouverneurin Kathy Hochul kritisierte am 1. Oktober die Campuspolizei von Cornell dafür, die Aussagen nicht an die Staatsanwaltschaft weitergegeben zu haben. Am selben Tag ernannte sie Generalstaatsanwältin Letitia James zur Sonderermittlerin für die strafrechtlichen Ermittlungen.
- 28.10.Der Dozentensenat lehnt den Verschiebungsantrag mit 48 zu 76 Stimmen ab und bringt die Misstrauensmaßnahme voran
- 29.10.Die Online-Abstimmung über die Misstrauensresolution beginnt
- 6.11.Die Abstimmung endet, die Ergebnisse werden erwartet
Die Abstimmung im Dozentensenat
Der Dozentensenat der Cornell University hat am Mittwoch, 28. Oktober, dafür gestimmt, eine Misstrauensresolution gegen die zentrale Verwaltung der Hochschule auf den Weg zu bringen. Die Senatorinnen und Senatoren lehnten einen Antrag ab, der die Maßnahme an das University Faculty Committee überwiesen und bis zum Bericht einer unabhängigen Untersuchung zurückgehalten hätte. Der Verschiebungsantrag scheiterte mit 48 zu 76 Stimmen. Der Senat kann keinen Amtsträger absetzen, und seine Entscheidung wäre nicht bindend, ein Ja-Votum käme jedoch einer scharfen Rüge von Präsident Michael Kotlikoff gleich. Die Online-Abstimmung beginnt am Donnerstag, 29. Oktober, läuft eine Woche und soll am 6. November Ergebnisse liefern.
Paul Ortiz, der federführende Initiator der Resolution aus dem Kreis der Dozentenschaft, sagte, es sei Zeit für ein starkes Signal an die Verwaltung, dass die Reaktion des Campus auf die Vorwürfe inakzeptabel sei.
„Hunderte Studierende, Beschäftigte, Dozenten und Alumni sind an die Initiatoren dieser Resolution herangetreten, um uns zu betonen, dass der Fall Jane Doe nur die Spitze des Eisbergs ist“
Die Resolution und ihr Wortlaut
Mehr als ein Dutzend Senatorinnen und Senatoren brachten die Resolution Anfang Oktober ein, und mehr als 100 weitere Dozentinnen und Dozenten haben sich seither unterstützend angeschlossen. Anders als andere Misstrauensresolutionen aus der Dozentenschaft nennt der Text weder konkrete Richtlinien noch den Präsidenten. Stattdessen macht er die „zentrale Verwaltung“ für das verantwortlich, was er eine anhaltende Krise sexueller Übergriffe an der Universität nennt. Die Debatte am Mittwoch drehte sich auch um die anhaltend hohen Raten sexueller Übergriffe auf dem Campus, nicht nur um die Vorwürfe der ehemaligen Studentin. In einer angespannten Sitzung am 14. Oktober warf Professorin Risa Lieberwitz Kotlikoff vor, nur unter Druck zu reagieren und sexuelle Gewalt nicht als systemisches Problem zu behandeln, während Kotlikoff seine Handhabung des Falls verteidigte.
Die Vorwürfe und die Reaktion der Universität
Eine ehemalige Studentin reichte im September eine Zivilklage ein, in der sie geltend macht, sieben Studenten hätten sie im Oktober 2024 über mehrere Stunden in einem Verbindungshaus auf dem Campus vergewaltigt. In einem Mitte Oktober an die Dozentenschaft verschickten Brief schrieb sie, Kotlikoffs erste Reaktion sei gewesen, ihre Darstellung anzuzweifeln und zu fragen, warum sie so lange gewartet habe, bevor sie sich an die Behörden wandte. Am 13. Oktober verbot Kotlikoff für den Rest des Studienjahres Partys der Studentenverbindungen. Die Universität hat ihr Büro für Bürgerrechte personell verstärkt, Präsenzkurse zur Prävention sexueller Übergriffe ausgeweitet und Menschen eingestellt, die sich auf die Unterstützung von Betroffenen konzentrieren. Kotlikoff erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme:
„Wir bleiben dem Zuhören, dem Lernen und der Partnerschaft mit der Cornell-Gemeinschaft verpflichtet, um echten kulturellen Wandel zu schaffen und ein sichereres Cornell aufzubauen.“
Druck von außen und Rücktrittsforderungen
Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, kritisierte die Campuspolizei von Cornell dafür, die Aussagen der ehemaligen Studentin nicht an die Staatsanwaltschaft weitergegeben zu haben. Am 1. Oktober ernannte sie Generalstaatsanwältin Letitia James zur Sonderermittlerin, die die strafrechtlichen Ermittlungen in dem Fall leiten soll. Am Mittwoch forderte die Cornell-Gruppe der American Association of University Professors Kotlikoff, den für das Studentenleben zuständigen Vizepräsidenten und weitere Amtsträger zum Rücktritt auf. Die Gruppe verlangte zudem die sofortige Aussetzung der Verbindungen des Interfraternity Council und forderte eine von Studierenden und Dozenten getragene Initiative für ein unabhängiges System zur Untersuchung und Bewertung von Vorwürfen sexueller Übergriffe.
Wie es weitergeht
Einige Dozentinnen und Dozenten berichteten, ehemalige Studierende hätten sie kontaktiert und angegeben, in der Vergangenheit auf dem Campus sexuell angegriffen worden zu sein. Die folgende Zeitleiste zeigt die wichtigsten Daten bisher, einschließlich der Online-Abstimmung, die am 29. Oktober beginnt. Selbst wenn die Maßnahme angenommen wird, wäre die Entscheidung des Senats nur eine Empfehlung und könnte die Verwaltung nicht zu einer Kursänderung zwingen.
Die Abstimmung endet am 6. November, wenn die Ergebnisse des Misstrauensvotums erwartet werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SIC NotíciasCornell-Fakultät bringt Misstrauensvotum nach Fall von sexueller Nötigung voranDocentes de Cornell avançam com voto de censura após caso de agressão sexual · Original auf Portugiesisch
- Washington PostCornell-Fakultätssenat schreitet mit Misstrauensvotum gegen die Verwaltung voranCornell faculty senate moves ahead with no-confidence vote on administration · Original auf Englisch
- The New York TimesCornell-Fakultätssenat schreitet mit Misstrauensvotum wegen des Umgangs mit einem Vergewaltigungsfall voranCornell Faculty Senate Moves Ahead With No-Confidence Vote Over Handling of Rape Case · Original auf Englisch
- EL PAÍSCornell-Professoren stimmen für die Zensur der Universitätsleitung wegen ihres Umgangs mit der Gruppenvergewaltigung einer ehemaligen StudentinLos profesores de Cornell votan la censura a la dirección de la Universidad por su gestión de la violación múltiple de una antigua alumna · Original auf Spanisch
- Michael Kotlikoff
- Präsident der Cornell University, dessen Umgang mit dem Fall in der Kritik steht
- Paul Ortiz
- Federführender Initiator der Misstrauensresolution aus dem Kreis der Dozentenschaft
- Kathy Hochul
- Gouverneurin von New York, die die Campuspolizei kritisierte und eine Sonderermittlerin ernannte
- Letitia James
- Generalstaatsanwältin von New York, zur Sonderermittlerin für das Strafverfahren ernannt
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