Gesundheit & Bildung · Lissabon
Portugal plant Pflichtfach Mathematik bis zur 12. Klasse und Entfrieren der Studiengebühren
Bildungsminister Fernando Alexandre sagte im Parlament, die Studiengebühren für Bachelorstudiengänge würden ab dem nächsten Studienjahr entfroren, wobei die Hochschulen 15 % der Einnahmen in soziale Leistungen für Studierende reinvestieren müssen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTP, Observador und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die seit 2020 unveränderten Gebühren für Bachelorstudiengänge sollen ab dem nächsten Studienjahr entfroren werden; die Hochschulen müssen 15 % der Gebühreneinnahmen in soziale Leistungen für Studierende reinvestieren.
Mathematik soll von der 10. bis zur 12. Klasse in allen Sekundarschulzweigen Pflicht werden; der Lehrplan geht im Dezember 2026 in die öffentliche Konsultation und soll 2028/29 in Kraft treten.
Der erste und zweite Zyklus sollen zusammengelegt werden; ein Pilotprojekt in einigen Schulen beginnt im September und läuft bis zum Schuljahr 2027/28.
Seit September sind 255 Stundenplanstellen an Schulen unbesetzt geblieben, mehr als 160 davon ganze Stundenpläne; öffentliche Schulen erhielten innerhalb einer Woche 400 Anmeldeanfragen.
- Nächstes StudienjahrEntfrieren der Studiengebühren für Bachelorstudiengänge, 15 % der Einnahmen werden in soziale Leistungen reinvestiert
- Dezember 2026Öffentliche Konsultation zum neuen Sekundarschullehrplan einschließlich Pflichtmathematik
- September (Pilotstart)Pilotprojekt der zusammengelegten ersten und zweiten Zyklus beginnt an einigen Schulen
- Schuljahr 2028/29Neuer Sekundarschullehrplan soll in Kraft treten
Studiengebühren und soziale Unterstützung
Die Regierung will die Gebühren für Bachelorstudiengänge ab dem nächsten Studienjahr entfrieren, da der Betrag seit 2020 unverändert ist. Eine ähnliche Maßnahme war im vergangenen Jahr vorgeschlagen, aber von der Opposition blockiert worden. In einer Anhörung am Abend des 4. November sagte Bildungsminister Fernando Alexandre, die Hochschulen müssten 15 % ihrer Gebühreneinnahmen in soziale Leistungen für Studierende reinvestieren. Er nannte dies "ein gutes Prinzip", das für Gerechtigkeit im System sorge und sicherstelle, dass benachteiligte Studierende durch die Änderung keinen Nachteil erleiden. Die Anhörung vor gemeinsamen Parlamentsausschüssen im Rahmen der Prüfung des Haushaltsentwurfs für 2027 (OE2027) dauerte fast sechs Stunden.
Mathematik als Pflichtfach
Das Ministerium will Mathematik von der 10. bis zur 12. Klasse der Sekundarschule verpflichtend machen, unabhängig vom gewählten Zweig. Derzeit sind nur Portugiesisch und Sport in allen drei Jahren Pflicht, während der gemeinsame Kern in der 10. und 11. Klasse zudem Philosophie und eine Fremdsprache umfasst. Nach dem vorgeschlagenen Modell würden die Schülerinnen und Schüler zunächst einen gemeinsamen Kern und danach einen flexiblen Weg mit Wahloptionen durchlaufen, auch in der beruflichen Bildung. Der neue Lehrplanrahmen, der die Fächer und Unterrichtsstunden für jeden Zweig festlegt, geht im Dezember 2026 in die öffentliche Konsultation. Wirksam würde er erst im Schuljahr 2028/29.
„Wir werden einen gemeinsamen Kern haben, in dem Mathematik von der 10. bis zur 12. Klasse verpflichtend ist.“
Grundschulzyklen und essenzielle Lerninhalte
Das Ministerium plant außerdem, den ersten und zweiten Zyklus, die die ersten sechs Schuljahre umfassen, zusammenzulegen – eine Änderung, die bereits im Regierungsprogramm vorgesehen ist. Die neu geordnete Struktur soll ab September in einigen Schulen in einem Pilotprojekt getestet werden, das bis zum Schuljahr 2027/28 läuft. Auch zu dieser Zusammenlegung soll es vor Ende 2026 eine öffentliche Konsultation geben.
„Wir werden außerdem die essenziellen Lerninhalte in der zweiten Phase in die öffentliche Konsultation bringen.“
Die neue Fassung der Dokumente zu den essenziellen Lerninhalten soll die von den Schülerinnen und Schülern erwarteten Kenntnisse und Leistungsniveaus genauer festlegen. Zudem soll sie mit Finanzbildung, digitaler Bildung und künstlicher Intelligenz verknüpft werden.
Unbesetzte Stundenpläne und Schülerdaten
Fernando Alexandre sagte, seit September seien 255 Stundenplanstellen an Schulen unbesetzt geblieben, mehr als 160 davon ganze Stundenpläne. Öffentliche Schulen erhielten innerhalb einer Woche 400 Anmeldeanfragen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Unterricht soll im Dezember veröffentlicht werden; dann will das Ministerium auch ein öffentliches Dashboard mit Informationen zu ihnen vorstellen. Schulen und Ministerium sollen all diese Informationen über das Dashboard einsehen können. Vier Staatssekretäre begleiteten den Minister bei der Anhörung, darunter Alexandre Homem Cristo, stellvertretender Staatssekretär für Bildung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTP - Rádio Televisão PortuguesaRegierung garantiert, dass benachteiligte Studenten durch die Freigabe der Studiengebühren nicht benachteiligt werdenGoverno garante que alunos carenciados não serão prejudicados pelo descongelamento das propinas · Original auf Portugiesisch
- ObservadorVerpflichtende Mathematik in der Sekundarstufe, der neue Schulmanager und soziale Arbeit an Universitäten. Die Anhörung des BildungsministersMatemática obrigatória no secundário, o novo gestor escolar e ação social nas universidades. A audição do ministro da Educação · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoVerpflichtende Mathematik bis zum 12. Jahrgang in allen KursenMatemática obrigatória até ao 12.º ano em todos os cursos · Original auf Portugiesisch
- Fernando Alexandre
- Portugals Bildungsminister, der bei der parlamentarischen Anhörung zum Haushaltsentwurf 2027 sprach
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