Sicherheit · Naha und Okinawa City
US-Marine wegen Raubes und Mordes an 39-jähriger Frau in Okinawa angeklagt
Die Staatsanwaltschaft von Okinawa hat den 20-jährigen Lance Cpl. Devin Jacob Ballard wegen des Todes einer 39-jährigen Frau angeklagt, die Anfang Oktober in einem Hotelzimmer in Naha gefunden wurde. Er bestreitet die Vorwürfe; Überwachungsaufnahmen zeigen einen Mann, der ihm ähnelt, mit einem Rucksack das Hotel verlassen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, 7sur7 und Adnkronos. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Staatsanwaltschaft erhob am Sonntag, 25. Oktober, Anklage gegen den 20-jährigen Lance Cpl. Devin Jacob Ballard wegen des Todes einer 39-jährigen Frau in einem Hotel in Naha.
Aufnahmen der Hotel-Überwachungskamera zeigen einen Mann mit einem Rucksack und Merkmalen, die denen Ballards ähneln, darunter Tätowierungen an beiden Armen, wie er das Hotel verlässt. Der Rucksack wurde in der Nähe des Hotels gefunden.
Premierministerin Sanae Takaichi forderte maximale Kooperation Washingtons bei den Ermittlungen und strikte Disziplin innerhalb des Militärs. Gouverneur Genta Koja hatte Bedenken gegenüber der Regierung in Tokio geäußert.
Der ranghöchste US-Offizier auf Okinawa kündigte eine 48-stündige Operationspause mit Alkoholverbot an, zudem wurde eine 30-tägige Ausgangssperre verhängt.
- 3.10.Die Frau wird nach der mutmaßlichen Erdrosselung zwischen etwa 2.10 und 4.15 Uhr tot in einem Hotelzimmer in Naha gefunden.
- 4.10.Die Polizei nimmt Ballard gegen 11.30 Uhr in Okinawa City fest.
- 25.10.Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Ballard wegen Raubes und Mordes.
Die Anklage
Die Staatsanwaltschaft der Präfektur Okinawa hat am Sonntag, 25. Oktober, Anklage gegen den 20-jährigen US-Marine Lance Cpl. Devin Jacob Ballard wegen Raubes und Mordes erhoben. Die Vorwürfe betreffen eine 39-jährige Frau, die Anfang Oktober tot in einem Hotelzimmer in Naha, der Hauptstadt der Präfektur, gefunden wurde. Laut Anklageschrift hat Ballard sie zwischen etwa 2.10 Uhr und 4.15 Uhr am 3. Oktober mit einem Telefonkabel erdrosselt und anschließend einen Rucksack mit ihrer Geldbörse und anderen Habseligkeiten an sich genommen. Die Anklage beschreibt die Tötung als vorsätzlich; auf die Vorwürfe steht eine mögliche Strafe von lebenslanger Haft oder Todesstrafe. Die Frau hatte sich an diesem Tag gegen 2.10 Uhr mit einem Mann eingebucht, das Hotel bis zum Check-out aber nicht verlassen; eine Hotelangestellte betrat das Zimmer gegen 4.15 Uhr und fand die Leiche, wie Ermittlungskreise berichteten.
Festnahme und Beweise
Die Polizei nahm Ballard am 4. Oktober gegen 11.30 Uhr fest, als er auf einer Straße in Okinawa City unterwegs war; er wurde wegen der Vorwürfe des Raubes und Mordes festgenommen. Aufnahmen der Hotel-Überwachungskamera zeigen einen Mann mit einem Rucksack, dessen Merkmale denen Ballards ähneln, darunter Tätowierungen an beiden Armen, wie er das Gebäude verlässt. Der Rucksack wurde später in der Nähe des Hotels gefunden. Ballard ist auf dem Luftwaffenstützpunkt Futenma stationiert. Er hat die Vorwürfe durchgehend bestritten.
Hintergrund
Die Tat hat in ganz Japan öffentliche Empörung ausgelöst und die Frustration über jahrzehntelange Straftaten von in Okinawa stationierten US-Soldaten neu entfacht. Auf der Insel befinden sich mehrere US-Militärstützpunkte und etwa 19.000 US-Marines. Rund 54.000 US-Militärangehörige sind in Japan stationiert, überwiegend auf Okinawa, und ihre Präsenz ist seit Langem umstritten, insbesondere wegen Straftaten von Soldaten. Die Streitkräfte Washingtons dort gelten als zentraler Bestandteil der Abschreckung gegen eine mögliche militärische Aggression Chinas.
Reaktionen
Okinawas Gouverneur Genta Koja äußerte nach der Festnahme Bedenken gegenüber der Regierung in Tokio. Premierministerin Sanae Takaichi forderte maximale Kooperation Washingtons bei den Ermittlungen und strikte Disziplin innerhalb des Militärs. Lt. Tyler Thomas, ein Sprecher der III. Marine Expeditionary Force, erklärte, das Marine Corps erkenne die Schwere der Vorwürfe an und werde während der Ermittlungen und des Gerichtsverfahrens uneingeschränkt mit den japanischen Behörden zusammenarbeiten. Der ranghöchste US-Offizier auf Okinawa hatte eine 48-stündige Operationspause angekündigt, während der die Truppen ihre Stützpunkte nicht verlassen durften und Alkohol verboten war. Berichten zufolge wurde zudem eine 30 Tage geltende Ausgangssperre verhängt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaUS-Marine auf Okinawa angeklagt. Ihm droht lebenslange Haft oder die TodesstrafeŻołnierz piechoty morskiej USA oskarżony na Okinawie. Grozi mu kara dożywocia lub śmierci · Original auf Polnisch
- 7sur7US-Soldat wegen Mordes an einer Frau in Japan angeklagtUn soldat américain inculpé pour l'assassinat d'une femme au Japon · Original auf Französisch
- AdnkronosUS-Marine in Okinawa wegen Raubmordes angeklagtU.S. Marine Indicted in Okinawa Robbery-Murder Case · Original auf Englisch
- Sanae Takaichi
- Premierministerin Japans, die Kooperation von Washington forderte
- Genta Koja
- Gouverneur der Präfektur Okinawa, der Bedenken gegenüber der Regierung in Tokio äußerte
- Tyler Thomas
- Sprecher der III. Marine Expeditionary Force
- Orte
- Naha, Japan, Okinawa Hontō
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