Wirtschaft · Madrid
Mapfre-Gewinn steigt um 11,5 % auf 924,3 Millionen Euro – Erdbeben in Kolumbien kostet 83 Millionen
Mapfre und Línea Directa haben für die ersten neun Monate höhere Gewinne gemeldet. Mapfre legte zudem eine Zwischendividende von 0,08 Euro je Aktie fest, die am 26. November ausgezahlt wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, europa press, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Nettogewinn erreichte in den ersten neun Monaten 924,3 Millionen Euro, ein Plus von 11,5 %, während die Umsätze laut den veröffentlichten Zahlen von Mapfre um 3 % auf 27.239,7 Millionen Euro stiegen.
Das Erdbeben in Kolumbien im August verursachte für den Konzern geschätzte Nettokosten von 83 Millionen Euro, davon 75 Millionen aus dem Rückversicherungsgeschäft.
Iberien erzielte 413 Millionen Euro, ein Plus von 19,0 %, während Lateinamerika um 10,7 % auf 303 Millionen Euro sank und Nordamerika um 12,4 % auf 112 Millionen Euro zulegte.
Línea Directa meldete für die ersten neun Monate einen Nettogewinn von 80,4 Millionen Euro, ein Plus von 34,8 %, bei einem Kundenstamm von 3,9 Millionen, ein Plus von 6,9 %.
Die Dividende von 0,08 Euro, 14,3 % mehr als im Vorjahr, wird am 26. November ausgezahlt und bringt die Gesamtsumme für 2026 auf 0,19 Euro je Aktie, ein Plus von 15,2 % gegenüber 2025.
- 23. NovemberLetzter Handelstag mit Dividendenanspruch
- 24. NovemberBeginn des Ex-Dividende-Handels
- 25. NovemberStichtag
- 26. NovemberTag der Dividendenzahlung
Gewinn steigt trotz Erdbeben in Kolumbien
Mapfre hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 924,3 Millionen Euro erzielt, 11,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Versicherer am Mittwoch, 28. Oktober, bei der Vorlage seiner Quartalszahlen mitteilte. Die Umsätze stiegen um 3 % auf 27.239,7 Millionen Euro, die gebuchten und übernommenen Prämien wuchsen um 2 % auf 22.826,7 Millionen. Das bedeutendste Ereignis im Schaden- und Unfallgeschäft sei das Erdbeben in Kolumbien im August gewesen, das für den Konzern geschätzte Nettokosten von 83 Millionen Euro verursachte, davon 75 Millionen aus dem Rückversicherungsgeschäft, teilte das Unternehmen mit. Auch die Stürme in Portugal und Spanien im Februar sowie ein Erdbeben in Venezuela im Juni zählten zu den bemerkenswerten Ereignissen des Jahres.
Verwaltungsratschef Antonio Huertas brachte das Ergebnis mit dem strategischen Plan des Konzerns und einer Übernahme in den Vereinigten Staaten in Verbindung.
„Die Ergebnisse spiegeln die Stärke von Mapfre auf der Zielgeraden unseres Strategischen Plans wider.“
Huertas sagte, der Kauf von Safety Insurance laufe wie geplant und werde die Präsenz des Konzerns in den Vereinigten Staaten stärken. Vize-Verwaltungsratschef José Manuel Inchausti bezeichnete das operative Umfeld wirtschaftlich wie geopolitisch als anspruchsvoll und verwies auf das Geschäftsmodell, die Diversifizierung und das Risikomanagement als Grundlagen des Ergebnisses. Das Unternehmen will seinen nächsten Strategieplan Anfang nächsten Jahres vorstellen.
Regionale Ergebnisse und Prämien
Iberien war die stärkste Region mit einem Nettogewinn von 413 Millionen Euro, ein Plus von 19,0 %, und einer verbesserten Combined Ratio von 94,2 %. Lateinamerika sank um 10,7 % auf 303 Millionen Euro, was das Unternehmen vor allem auf Naturereignisse zurückführte, insbesondere das Erdbeben in Kolumbien. Brasilien steuerte mehr als 200 Millionen Euro bei, ein Plus von 2,0 %, bei einer Combined Ratio von 75,7 %. Nordamerika meldete 112 Millionen Euro, ein Plus von 12,4 %, bei einer Combined Ratio von 94,9 %.
- Iberien
- 413 Millionen Euro
- Lateinamerika
- 303 Millionen Euro
- Nordamerika
- 112 Millionen Euro
Daten aus dem Artikeltext
Die Prämien im Schaden- und Unfallgeschäft stiegen um 1,1 % auf 17.493,3 Millionen Euro, davon Kraftfahrt plus 2,1 % auf 5.045,1 Millionen, allgemeine Versicherungen minus 1,7 % auf 6.467,8 Millionen und Kranken- und Unfallversicherung plus 9,8 % auf 2.080,1 Millionen. Die Lebensprämien wuchsen um 5 % auf 5.333,4 Millionen Euro, angeführt von Risikoprodukten mit plus 6,6 % auf 2.167,8 Millionen und Sparprodukten mit plus 3,7 % auf 2.716,5 Millionen. Die Combined Ratio im Schaden- und Unfallgeschäft stieg um 0,9 Punkte auf 93,5 %, die Eigenkapitalrendite erreichte 12,8 %.
Zinsen und Dividende
José Luis Jiménez, Finanzvorstand von Mapfre, sagte, die erwarteten Zinssteigerungen könnten dem Konzern zugutekommen, insbesondere im Asset Management und bei Sparprodukten. Fonds und Pensionspläne würden profitieren, und Sparprodukte mit einer Rendite von rund 3 % seien innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen.
„Wir glauben, dass die erwarteten Zinssteigerungen einen erheblichen Schub für das Spargeschäft bedeuten könnten.“
Jiménez sagte, ein Anstieg auf ein außergewöhnlich hohes Niveau könnte Konsum und Investitionen in der gesamten Wirtschaft belasten, doch Mapfre erwarte dies nicht und rechne kurz- und mittelfristig mit Anhebungen um 25, 50 oder 75 Basispunkte. Der Vorstand genehmigte eine Zwischendividende von 0,08 Euro je Aktie auf das Ergebnis 2026, 14,3 % mehr als die Zwischenzahlung des Vorjahres. Die gesamte im Jahr 2026 gezahlte Dividende wird 0,19 Euro je Aktie erreichen, ein Plus von 15,2 % gegenüber 2025. Letzter Handelstag mit Anspruch ist der 23. November, ab dem 24. November werden die Aktien ex Dividende gehandelt, Stichtag ist der 25. November.
Línea Directa mit Neunmonatsergebnis
Línea Directa meldete für die ersten neun Monate einen Nettogewinn von 80,4 Millionen Euro, ein Plus von 34,8 %, und führte den Zuwachs auf Umsatzwachstum in den Sparten Kraftfahrt, Wohngebäude, Kranken und weitere sowie auf eine bessere Combined Ratio zurück. Die gebuchten Prämien stiegen um 8,9 % auf 919 Millionen Euro, die verdienten Prämieneinnahmen erreichten 879,8 Millionen, ein Plus von 10,8 %. Der Kundenstamm des Versicherers wuchs um 6,9 % auf 3,9 Millionen, mehr als 253.000 Versicherte kamen im Berichtszeitraum hinzu. Die Kraftfahrtprämien stiegen um 9,5 % auf 749,98 Millionen Euro, und die Sparte gewann 211.788 neue Policen hinzu, ein Plus von 7,9 %. Die Krankenprämien kletterten um 17 % auf 35,69 Millionen Euro, die Wohngebäudeprämien stiegen um 2,6 % auf 128,86 Millionen. Die Combined Ratio verbesserte sich zum Ende des Septembers auf 91,3 %.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El ConfidencialMapfre verdient bis September 924,3 Millionen, 11,5% mehrMapfre gana 924,3 millones hasta septiembre, un 11,5% más · Original auf Spanisch
- europa pressMapfre erwartet Vorteile durch EZB-Zinserhöhungen aufgrund...Mapfre prevé beneficiarse de las subidas de tipos del BCE por el... · Original auf Spanisch
- EL MUNDOLínea Directa steigert seinen Gewinn um 35% auf 80 Millionen EuroLínea Directa dispara su beneficio un 35%, hasta los 80 millones de euros · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLMapfre erzielt einen Gewinn von 924 Millionen bis September, 11,5% mehrMapfre obtiene un beneficio de 924 millones hasta septiembre, un 11,5% más · Original auf Spanisch
- Antonio Huertas
- Verwaltungsratschef von Mapfre
- José Luis Jiménez
- Finanzvorstand von Mapfre
- Orte
- Madrid
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