Diplomatie · New York, Caracas und Panama-Stadt
Maduro unterstützt von den USA geführte Venezuela-Gespräche aus Brooklyn-Gefängnis, Machado bleibt außen vor
Der ehemalige Präsident, der im Januar von US-Streitkräften gefangen genommen wurde, schrieb auf Telegram, er begrüße den Dialog, während sich Regierung und Opposition nächste Woche unter amerikanischer Aufsicht treffen wollen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, 20minutes, vrtnws.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Aus einem Gefängnis in Brooklyn veröffentlichte Nicolás Maduro am 2. August auf Telegram, dass er jeden Dialog begrüße, der den Frieden unter den Venezolanern festige.
Regierung und Opposition kündigten am Samstag an, dass die persönlichen Gespräche unter US-Aufsicht nächste Woche beginnen werden, sieben Monate nach Maduros Festnahme im Januar.
Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, die in Panama im Exil lebt, steht nicht auf der Teilnehmerliste und wurde trotz Aufrufen ehemaliger Regierungsmitglieder nicht eingeladen.
Maduro muss sich vier Anklagepunkten stellen, darunter Drogenterrorismus; seine Frau Cilia Flores muss sich drei Anklagepunkten stellen. Beide bestreiten die Vorwürfe. Der Prozess beginnt am 1. Juni 2027.
Washington bestimmt, wie Venezuela auf seine Öleinnahmen zugreifen kann, und unterstützt die Übergangsleiterin Delcy Rodríguez, die das Land seit Maduros Festnahme führt.
- 1.08.Regierung und Opposition kündigen persönliche Gespräche an, die nächste Woche beginnen sollen
- 2.08.Maduro postet aus dem Brooklyn-Gefängnis auf Telegram und begrüßt den Dialog
- 1.06.Maduros Prozess wegen Drogenhandels soll beginnen
Maduro spricht aus Brooklyn
Sieben Monate nachdem US-Streitkräfte ihn gefangen genommen und nach New York geflogen hatten, hat der ehemalige venezolanische Präsident Nicolás Maduro den politischen Dialog befürwortet, der nächste Woche beginnen soll. In einer Nachricht, die er am Sonntag, den 2. August, auf seinem offiziellen Telegram-Konto veröffentlichte, schrieb der 63-Jährige, er begrüße jeden Weg, der den Frieden und das Zusammenleben der Venezolaner stärke.
„Von einer NATIONALEN WIEDERGEBURT als gemeinsamem Ziel zu sprechen bedeutet, von gegenseitigem Respekt zu sprechen. (....) Wir begrüßen jeden Weg des Dialogs, der dazu beiträgt, den Frieden, das Zusammenleben und die Begegnung zwischen den Venezolanern zu festigen.“
Maduro sitzt in einem Gefängnis in Brooklyn und muss sich vier Anklagepunkten stellen, darunter Drogenterrorismus. Seine Frau Cilia Flores, 69, muss sich drei Anklagepunkten stellen. Beide bestreiten die Vorwürfe. Die US-Regierung hat Venezuela erlaubt, ihre Anwaltskosten zu übernehmen. Der Prozess soll am 1. Juni 2027 beginnen.
Die Gespräche beginnen nächste Woche
Die Regierung und ein Teil der Opposition kündigten am Samstag an, dass die persönlichen politischen Gespräche „nächste Woche“ unter US-Aufsicht beginnen werden. Viele Beobachter hoffen, dass der Prozess zu einem politischen Übergang und zu Wahlen führen wird. Bei den Gesprächen sollen Reformen des Obersten Gerichtshofs, des Wahlsystems und der Gesetzgebung zur politischen Teilhabe erörtert werden.
Die Übergangsleiterin Delcy Rodríguez, Maduros ehemalige Vizepräsidentin, führt das Land seit Januar unter einer nach Angaben mehrerer Quellen strengen Kontrolle durch Präsident Donald Trump, der wiederholt seine Zufriedenheit mit ihrer Arbeit zum Ausdruck gebracht und den Dialog gefördert hat. Washington bestimmt auch, wie Venezuela auf seine Öleinnahmen zugreifen kann, die Haupteinnahmequelle der Wirtschaft.
Machado außen vor
Die prominente Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, die in Panama im Exil lebt, steht nicht auf der Teilnehmerliste. Sie wurde trotz Aufrufen mehrerer Persönlichkeiten, darunter ehemaliger Regierungsmitglieder, nicht eingeladen. Am vergangenen Wochenende distanzierte sich Machado von dem Prozess und bestätigte, dass sie nicht teilnehmen werde, versicherte aber, dass sie ihn nicht ablehnen werde.
„Sie bestätigte, dass sie nicht teilnehmen werde, versicherte aber, dass sie den Prozess nicht ablehnen werde.“
US-Rolle unter der Lupe
Die Gespräche markieren die jüngste Phase der tiefen Einmischung Washingtons in die venezolanische Politik seit Maduros Festnahme. Die USA unterstützen nun die Übergangsregierung, vermitteln den Dialog und kontrollieren die Öleinnahmen. Das Analystengremium von Al Jazeera stellte die Frage, ob Washington die Agenda diktiert, und wies darauf hin, dass die Oppositionsfigur Juan Guaidó, die von den USA einst als Interimspräsident anerkannt wurde, in dem Prozess keine zentrale Rolle mehr spielt.
„In den letzten sieben Monaten hat sich Washington in die Politik und Wirtschaft Venezuelas eingemischt.“
Der ehemalige US-Botschafter in Venezuela, Charles Shapiro, und andere Analysten schlossen sich der Diskussion an und untersuchten, was Washington von einem Dialog erwartet, der die international bekannteste Oppositionsführerin des Landes ausschließt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Al Jazeera OnlineIs Washington dictating the agenda for talks in Venezuela?
- 20minutesL'ancien président vénézuélien plaide pour " le dialogue " depuis sa prison
- vrtnws.beVenezolaanse president Maduro vanuit gevangenis in New York: "Wij juichen elke vorm van dialoog toe" | VRT NWS Nieuws
- Franceinfo"Nous saluons tout chemin de dialogue", affirme le président vénézuélien déchu Nicolas Maduro depuis sa prison aux Etats-Unis
- Nicolas Maduro
- Ehemaliger venezolanischer Präsident, im Januar 2026 von US-Streitkräften gefangen genommen, in Brooklyn wegen Drogenhandels inhaftiert
- Delcy Rodriguez
- Übergangsleiterin von Venezuela und ehemalige Vizepräsidentin unter Maduro
- Maria Corina Machado
- Venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin, im Exil in Panama, von den Gesprächen ausgeschlossen
- Donald Trump
- US-Präsident, der den Dialog förderte und die Übergangsleiterin Delcy Rodríguez unterstützt
- Cilia Flores
- Ehefrau von Nicolás Maduro, muss sich neben ihrem Ehemann drei Anklagepunkten stellen
- Juan Guaido
- Ehemalige venezolanische Oppositionsfigur, die von den USA einst als Interimspräsident anerkannt wurde
- Charles Shapiro
- Ehemaliger US-Botschafter in Venezuela, Gast im Al-Jazeera-Panel
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