Energie & Handel · Washington, Moskau und Kiew
Trump unterzeichnet Graham-Gesetz zur Ermächtigung von 100-prozentigen Zöllen auf Käufer russischen Öls
Der US-Präsident Donald Trump hat ein 48-seitiges Sanktionsgesetz unterzeichnet, das mögliche 100-prozentige Zölle auf große russische Ölkäufer einführt und sich gegen Moskaus Schattenflotte richtet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Franceinfo, Blick.ch und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Gesetz gibt Donald Trump die Befugnis, Zölle von bis zu 100 Prozent auf die fünf größten Käufer von russischem Öl und Gas zu erheben, vor allem China und Indien.
Das Gesetz zielt auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin, Regierungsbeamte, Finanzinstitute und die Schattenflotte von Öltankern ab, die die Meeresbeschränkungen umgehen.
Länder, die weniger als 15 Prozent ihres Erdgases aus Russland beziehen und ihre Abhängigkeit aktiv reduzieren, können von Zollmaßnahmen ausgenommen werden.
Das 48-seitige Gesetz gedenkt dem Senator aus South Carolina, Lindsey Graham, der am 11. Juli 2026 im Alter von 71 Jahren nach seinem Einsatz für verstärkten Druck auf Moskau starb.
- 11.07.Senator Lindsey Graham stirbt im Alter von 71 Jahren nach seiner Rückkehr aus Kiew
- August 2026Der US-Senat verabschiedet das Sanktionsgesetz
- 16.09.Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet das Gesetz
- 18.09.Präsident Donald Trump unterzeichnet das Gesetz
Neue präsidiale Zollbefugnisse
Der US-Präsident Donald Trump hat am Freitag, dem 18. September 2026, den Lindsey O. Graham Act zur Sanktionierung Russlands und des Irans in Kraft gesetzt. Das 48-seitige Gesetz schafft weitreichende Befugnisse für das Weiße Haus, Zölle von bis zu 100 Prozent auf die fünf größten Importeure von russischem Rohöl und Erdgas zu verhängen, was direkte Auswirkungen auf wichtige Handelspartner wie China und Indien hat. Die Maßnahme erlaubt es, diese Zölle über die aktuelle Amtszeit des Präsidenten hinaus aufrechtzuerhalten. Um europäische Verbündete zu berücksichtigen, sieht der Text spezifische Ausnahmen für Länder vor, in denen russisches Erdgas weniger als 15 Prozent der Gesamtversorgung ausmacht, sofern diese Regierungen aktive Schritte zur Verringerung der Abhängigkeit nachweisen. Der Präsident behält sich zudem gesetzlich die Befugnis vor, gezielte Länder auszuwählen, Zollsätze anzupassen oder Strafbestimmungen von Fall zu Fall auszusetzen.
Branchenspezifische Beschränkungen und Schattenflotte
Das Gesetz erweitert die Sanktionen gegen die russische Wirtschaft, indem es zentrale Energie- und Verteidigungsunternehmen, inländische Banken und kommerzielle Finanzinstitute ins Visier nimmt. Auf Wunsch von Donald Trump haben die Verfasser des Kongresses Bestimmungen aufgenommen, die Irans Energie- und Waffensektor bestrafen. Das Gesetz richtet sich direkt gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie hochrangige politische Persönlichkeiten und Militärkommandeure in Moskau. Darüber hinaus sanktionieren die Durchsetzungsmechanismen ausdrücklich den Betrieb der russischen Schattenflotte von Rohöltankern, mit der Moskau internationale Seesanktionen umgeht. Externe Zuliefernetzwerke und Zwischenhändler, die das russische Verteidigungsestablishment beliefern oder bei der Umgehung von Sanktionen helfen, sehen sich ebenfalls mit Vermögenssperren und Transaktionsverboten konfrontiert.
Gesetzgebungsweg und Graham-Ehrung
Das Gesetz gedenkt dem republikanischen Senator Lindsey Graham aus South Carolina, der sich für härtere Strafen gegen Moskau eingesetzt hatte, bevor er am 11. Juli 2026 im Alter von 71 Jahren an einer Aortendissektion nach einem offiziellen Besuch in Kiew starb. Die Verabschiedung markiert das erste umfassende Sanktionspaket des Kongresses gegen Moskau seit 2024, nach mehr als einem Jahr parlamentarischer Debatte. Der Senat billigte den Gesetzentwurf im August, das Repräsentantenhaus verabschiedete ihn am Mittwoch, dem 16. September 2026. Der demokratische Senator Richard Blumenthal bezeichnete das Gesetz zuvor als scharfe Sanktionen, die darauf abzielen, die Finanzierung russischer Militäroperationen einzuschränken.
Globale Energieströme und diplomatisches Timing
Nach Angaben des Centre for Research on Energy and Clean Air kaufte China zwischen Dezember 2022 und August 2026 50 Prozent der russischen Rohölexporte auf dem Seeweg, gefolgt von Indien mit 37 Prozent. Die Türkei und die Europäische Union entfielen in diesem Zeitraum jeweils auf 5 Prozent, wobei die europäischen Importe weiter zurückgingen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte die Unterzeichnung und erklärte in den sozialen Medien, eine vollständige Umsetzung sei erforderlich, um Moskau unter Druck zu setzen.
„Die beste Belohnung für alle, die uns helfen, Russland zur Beendigung des Krieges zu drängen, wird der Frieden sein.“
- China
- 50 %
- Indien
- 37 %
- Türkei
- 5 %
- Europäische Union
- 5 %
Daten aus dem Artikeltext
Die Unterzeichnung des Gesetzes erfolgte eine Woche vor einem geplanten diplomatischen Treffen zwischen Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Gegenüber Journalisten im Weißen Haus verteidigte Trump die strengere wirtschaftliche Haltung gegenüber Moskau mit Blick auf die europäischen Sicherheitsbedenken.
„Seit etwa fünf Jahren greifen sie die Verbündeten der Ukraine an.“
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Der Krieg in der Ukraine und seine Grenzen
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- 30.10Ukraine erklärt, sie habe das Kamenski-Feststofftreibstoffwerk in der Region Rostow mit Drohnen und Neptun-Raketen getroffen
- 30.10Feuerpause von Oleschky soll am 1. November um 22:59 Uhr auslaufen; keine Verlängerung angekündigt
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der das Sanktionsgesetz unterzeichnet hat
- Lindsey Graham
- Verstorbener US-Senator der Republikaner aus South Carolina und Hauptarchitekt des Gesetzes
- Vladimir Putin
- Präsident Russlands, der direkt vom neuen Sanktionsrahmen betroffen ist
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der das Gesetz unterstützte und eine schnelle Umsetzung forderte
- Richard Blumenthal
- US-Senator der Demokraten, der das Sanktionspaket unterstützte
- Xi Jinping
- Präsident Chinas, der sich mit Donald Trump in Washington treffen soll
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