Diplomatie · Paris

Lulas Wahlsieg in Brasilien löst Reaktionen bei Tsipras, SYRIZA, von der Leyen und Macron aus

Lula hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien gegen den rechtsextremen Kandidaten Flávio Bolsonaro gewonnen. Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron gratulierten, aus dem griechischen Linkslager kam Lob.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris · Frankreich

Europäische Politiker gratulieren Lula

Luiz Inácio Lula da Silva ist nach seinem Sieg über den rechtsextremen Kandidaten Flávio Bolsonaro in der zweiten Runde erneut zum Präsidenten Brasiliens gewählt worden. Das geht aus Reaktionen hervor, die am 26. Oktober veröffentlicht wurden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte Lula, den sie einen Freund nannte, und erklärte, in Brasilien hätten sich Demokratie und Multilateralismus durchgesetzt. In einem Beitrag auf X schrieb sie, die Partnerschaft zwischen Europa und Brasilien laufe sehr gut, und die EU werde in den kommenden Jahren an der Seite Brasiliens stehen. Als Felder für die gemeinsame Arbeit nannte sie freien und offenen Handel, eine regelbasierte Weltordnung und ehrgeizige Klimaziele. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gratulierte Lula und schrieb aus Paris, Frankreich und Brasilien hätten gemeinsam viel aufzubauen. Er rief beide Länder dazu auf, ihre Freundschaft in den Dienst einer gerechteren Welt zu stellen.

Tsipras deutet das Ergebnis als Niederlage der extremen Rechten

Alexis Tsipras, ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender der griechischen Linksallianz, kommentierte das Ergebnis in einem Facebook-Beitrag. Er beschrieb den Sieg als Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Autoritarismus, zwischen Hoffnung und Angst sowie zwischen sozialer Gerechtigkeit und der Politik des Hasses.

„Der Sieg Lulas über Bolsonaro ist ein großer Sieg der Demokratie über den Autoritarismus, der Hoffnung über die Angst, der sozialen Gerechtigkeit über die Politik des Hasses und der Ungleichheit.“

Alexis Tsipras, Ehemaliger griechischer Ministerpräsident und Vorsitzender

Er argumentierte, der Aufstieg der extremen Rechten lasse sich stoppen, wenn die Linke die Demokratie verteidige, Ungleichheit bekämpfe und soziale Sicherheit sowie die Bekämpfung der Armut in die Praxis umsetze. Tsipras verknüpfte das Ergebnis zudem mit der internationalen Ordnung: Es stärke jene, die sich für Frieden, Zusammenarbeit und die Achtung des Völkerrechts einsetzten. Er fügte hinzu, die Völker sollten souverän über ihre Zukunft entscheiden, ohne Vormundschaft der Mächtigen.

SYRIZA und die Wahl in Serbien

SYRIZA-PS veröffentlichte eine eigene Erklärung, in der der Sieg Lulas als ein Erfolg bezeichnet wird, dessen Bedeutung über Brasilien und Lateinamerika hinausreiche. Die Partei nannte Bolsonaro einen rechtsextremen Vertreter des Trumpismus und erklärte, das Ergebnis falle in eine Zeit, in der rechtsextreme Kräfte nach größerem Einfluss strebten und der Neoliberalismus vorherrsche.

„Lula lieferte sich eine titanische Schlacht gegen die Wirtschaftsoligarchie, den amerikanischen Imperialismus und deren Vertreter.“

SYRIZA

In der Erklärung heißt es weiter, das Ergebnis zeige, dass die Völker immer das letzte Wort hätten. Zugleich begrüßte SYRIZA in derselben Erklärung den Sieg der Studentenliste in Serbien über die Regierungspartei von Aleksandar Vučić. Die Partei brachte die Liste mit der Studenten- und Universitätsbewegung in Verbindung, die sich nach der Tragödie am Bahnhof von Novi Sad gebildet hatte, und erklärte, die Liste setze auf Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Arbeitsrechte.

Sakellaridis und die Neue Linke

Gavriil Sakellaridis, Vorsitzender der Neuen Linken, nannte Lulas Sieg in einem Beitrag „gewaltig“. Er schrieb, in Brasilien seien zwei Welten aufeinandergeprallt: die eine aus Arbeit, Mühsal, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Würde, die andere aus Korruption, Ungleichheit, Autoritarismus und Verachtung der Armen. Die erste habe gewonnen.

„Die Geschichte wird von den Völkern geschrieben. Nicht von ihren Handlangern.“

Gavriil Sakellaridis, Vorsitzender

Er fügte hinzu, Lulas Lager habe sich gegen das Bolsonaro-Lager durchgesetzt, und Brasilien, das größte Land Lateinamerikas, werde den rechtsextremen Netzwerken in Brasilien, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten eine einfache Botschaft senden.

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