Konflikte · Barquisimeto, Caracas und Madrid

Nobelpreisträgerin María Corina Machado kehrt nach Monaten im Exil nach Venezuela zurück

Machado erklärte am Sonntag, 25. Oktober, auf X, sie sei wieder im Land, und Edmundo González, der sich im Exil in Spanien befindet, bestätigte dies. Die Berichte darüber, wo sie sich aufhält und wie sie zurückgekommen ist, weichen voneinander ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, The Guardian, Le Temps und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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ErklärtSynthetische Stimme (KI)

Kurz gefasst

Foto: Kevin Payravi / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Dezember 2025Machado verlässt Venezuela heimlich in Richtung Norwegen, wo sie den Friedensnobelpreis erhalten sollte
  2. 3.01.US-Truppen nehmen Nicolás Maduro gefangen; Delcy Rodríguez wird Übergangspräsidentin
  3. 22.10.Proteste in mehreren venezolanischen Städten fordern Präsidentschaftswahlen und Machados Rückkehr
  4. 25.10.Machado erklärt auf X, sie sei wieder in Venezuela

Die Ankündigung

Die Nobelpreisträgerin María Corina Machado erklärte am Sonntag, 25. Oktober 2026, auf X, sie sei wieder in Venezuela – Monate, nachdem sie das Land im Dezember 2025 heimlich verlassen hatte, um zur Verleihung des Friedensnobelpreises nach Norwegen zu reisen. Ihr Beitrag war knapp und enthielt keine Angaben dazu, wie sie zurückgekommen war oder wo sie sich seither aufgehalten hatte. Edmundo González, der Kandidat der Opposition bei der Präsidentschaftswahl vom 28. Juli 2024, der sich im Exil in Spanien befindet, bestätigte die Rückkehr und erklärte, sie befinde sich auf venezolanischem Boden.

Ihr Beitrag lautete:

„Ich bin hier. Bei euch.“

María Corina Machado, Venezolanische Oppositionsführerin und Trägerin des Friedensnobelpreises 2025

González sagte, auch er werde bald in das Land zurückkehren, und fügte hinzu, der Tag sei wichtig für die Venezolaner.

„Heute ist ein sehr wichtiger Tag für die Venezolaner. Unsere souveräne Stimme kehrt mit ihr zurück, um diesen Prozess zu führen und zu leiten!“

Edmundo González

Wo sie ist und wie sie zurückkam

The Guardian berichtete, in Videos in sozialen Netzwerken sei Machado in Barquisimeto zu sehen, der Hauptstadt des Bundesstaates Lara, rund 220 Meilen westlich von Caracas, umringt von Anhängern in einer Kirche namens Sanktuarium der Göttlichen Hirtin. El Mundo berichtete, sie sei in einer katholischen Kirche im Bundesstaat Lara wieder aufgetaucht. The Guardian erklärte, es sei zunächst unklar, wie sie die Reise bewältigt habe, und Spiegel berichtete, weder sie noch González hätten Einzelheiten zu den Umständen der Rückkehr genannt. Vente Venezuela, ihre Partei, sagte gegenüber Le Temps, sie habe mindestens sieben erfolglose Versuche unternommen zurückzukehren, während der Guardian die Zahl auf mehr als ein halbes Dutzend bezifferte. Le Temps und Spiegel berichteten übereinstimmend, sie habe vor der Rückkehr im Exil in Panama gelebt.

Hintergrund ihres Exils

Spiegel berichtete, Machado sei nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl von 2024 untergetaucht, bei der die venezolanischen Behörden ihr die Kandidatur verwehrt hatten. Nicolás Maduro erklärte sich zum Sieger, während die Opposition den Sieg für González beanspruchte; die anschließende Repression kostete nach Angaben von Spiegel 28 Menschen das Leben. Sie verließ das Land im Dezember 2025 in Richtung Norwegen, doch nach Angaben von Spiegel kam sie zu spät zur Zeremonie in Oslo, und ihre Tochter nahm die Auszeichnung in ihrem Namen entgegen. Am 3. Januar 2026 nahmen US-Truppen Maduro gefangen, so SAPO, und seine Vizepräsidentin Delcy Rodríguez übernahm als Übergangspräsidentin die Macht. The Guardian beschrieb Machado und Rodríguez als erbitterte politische Rivalinnen und erklärte, die Rückkehr dürfte Rodríguez kaum erfreuen.

Proteste und Reaktionen

Am Donnerstag, 22. Oktober, forderten Proteste in mehreren Städten Präsidentschaftswahlen, die Freilassung politischer Gefangener und die Rückkehr Machados, so SAPO. Spiegel bezifferte die Menge in Caracas auf etwa 2.000 Menschen und berichtete von weiteren Demonstrationen im Bundesstaat Táchira an der Grenze zu Kolumbien. The Guardian berichtete, die Regierung Trump habe sich Berichten zufolge gegen ihre Rückkehr ausgesprochen, aus Sorge, dies könne das Verhältnis zu Rodríguez erschweren. US-Präsident Donald Trump sagte vor Journalisten in Washington, er hoffe, sie sei in Sicherheit, so El Mundo. Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender der spanischen PP, begrüßte die Rückkehr und schrieb, die Demokratie müsse immer siegen, während Rodríguez nach Angaben von SAPO bislang nicht dazu Stellung genommen hat. Machado bekräftigte zudem ihre Forderung nach Präsidentschaftswahlen im Jahr 2027, so SAPO.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Barquisimeto, Caracas, Madrid · Venezuela, Spanien

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