Regierung · Belfast, Portadown und London
Carla Lockhart verlässt DUP wegen Drumcree-Streit und wird als unabhängige Unionistin sitzen
Die Abgeordnete für Upper Bann, Carla Lockhart, ist am Montag, 2. November 2026, aus der DUP ausgetreten und wird in Westminster als unabhängige Unionistin sitzen. DUP-Chef Gavin Robinson erklärt, die Partei stehe weiterhin voll hinter ihrer Haltung zu Sinn Féins Michelle O'Neill.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, Evening Standard, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Carla Lockhart ist am 2. November 2026 aus der DUP ausgetreten und wird im Unterhaus als unabhängige Unionistin sitzen – nach einem öffentlichen Zusammenstoß mit Gavin Robinson über Michelle O'Neill.
Michelle O'Neill und mehrere führende Sinn-Féin-Politiker werden von der Polizei wegen ihrer Beteiligung an dem Protest im September auf der Garvaghy Road in Portadown untersucht.
Am 29. Oktober erklärte die DUP, Emma Little-Pengelly werde nicht mehr an gemeinsamen Terminen mit O'Neill teilnehmen, zog sie aber nicht ab – den Schritt, der O'Neill des Amtes enthoben hätte.
Die DUP hat jetzt vier Abgeordnete statt zehn im Jahr 2017 und hat ihre einzige Abgeordnete verloren; der Unionismus ist im Unterhaus in fünf verschiedene Gruppierungen gespalten.

- September 2026Protest auf der Garvaghy Road in Portadown gegen eine Drumcree-Parade des Oranier-Ordens
- 29.10.DUP erklärt, Little-Pengelly werde nicht an Terminen mit O'Neill teilnehmen; Lockhart schreibt an ihre Kollegen
- 2.11.Lockhart tritt aus der DUP aus und kündigt an, als unabhängige Unionistin zu sitzen
- 3.11.Robinson sagt im BBC Radio Ulster, die Partei stehe voll hinter ihrer Position
Lockhart tritt wegen des Drumcree-Streits zurück
Carla Lockhart, Abgeordnete für Upper Bann, ist am Montag, 2. November 2026, aus der Democratic Unionist Party ausgetreten – aus Protest dagegen, wie die Partei mit den Folgen des Parade-Streits in Drumcree umging. Sie wird im Unterhaus als unabhängige Unionistin sitzen. Dem Bruch vorausgegangen war ein öffentlicher Zusammenstoß mit DUP-Chef Gavin Robinson, der sich weigerte, Sinn Féins Michelle O'Neill von ihrem Posten als Erste Ministerin zu entlassen. Lockhart ist der Auffassung, O'Neill könne nicht länger eine der beiden gemeinsamen Regierungschefs von Stormont sein, weil sie an einem Protest gegen eine Parade des Oranier-Ordens in Portadown im September beteiligt war. Sie hatte die DUP gedrängt, ihre stellvertretende Erste Ministerin Emma Little-Pengelly abzuziehen – ein Schritt, der O'Neill automatisch des Amtes enthoben hätte. In ihrem offenen Brief beschrieb Lockhart ihre Entscheidung mit diesen Worten.
„Dies ist eine schwierige und zutiefst persönliche Entscheidung.“
Ermittlungen der Polizei und der Protest
O'Neill und mehrere andere führende Sinn-Féin-Politiker werden von der Polizei wegen ihrer Beteiligung an dem Protest auf der Garvaghy Road untersucht, der verhindern sollte, dass die Parade des Oranier-Ordens durch ein überwiegend nationalistisches Viertel zieht. Die PSNI stufte den Protest als rechtswidrig ein, und die Parteivertreter sind für freiwillige Befragungen auf einer Polizeiwache in Belfast erschienen. O'Neill hat ihre Beteiligung verteidigt und erklärt, es sei das „Richtige“ gewesen. Unionisten werfen der Partei rechtswidriges Handeln vor. In einem offenen Brief an ihre Kollegen vom 29. Oktober schrieb Lockhart, O'Neill aus dem Amt zu drängen sei die „einzige glaubwürdige Option“, und jede „abgestufte Reaktion“ wäre „eine Beleidigung für diejenigen, die uns vertraut haben“.
Die Haltung der DUP und die Assembly
Am vergangenen Donnerstag, dem 29. Oktober, kündigte die DUP an, Little-Pengelly werde nicht mehr an gemeinsamen Terminen mit O'Neill teilnehmen und ihre Zustimmung dazu verweigern, dass O'Neill allein als Erste Ministerin auftritt. Robinson ging nicht so weit, Little-Pengelly abzuziehen – der Schritt, der O'Neill zum Rücktritt gezwungen hätte. Am Dienstag, 3. November, sagte Robinson im BBC Radio Ulster, die Partei stehe voll hinter ihrer Position, und verwies auf eine einstimmige Entscheidung der Parteifunktionäre und die einhellige Unterstützung der DUP-Abgeordneten in der Assembly-Fraktion. Der Streit mit Lockhart drehe sich um Strategie, nicht um Überzeugung.
„Meine Partei steht voll hinter der Position, die wir vertreten.“
Robinson sagte außerdem, er erwarte, dass die Haushaltsgespräche mit dem Nordirland-Minister am Donnerstag, 5. November, fortgesetzt würden, und argumentierte, Nordirland brauche eine funktionierende Regierung und einen Haushalt.
Folgen für die DUP und den Unionismus
Mit Lockharts Weggang hat die DUP noch vier Abgeordnete in Westminster – nach einem Höchststand von zehn im Jahr 2017 – und sie hat ihre einzige Abgeordnete verloren. Drei der vier verbleibenden Abgeordneten befinden sich in der Spätphase ihrer politischen Karriere. Im Unterhaus gibt es nun fünf unterschiedliche unionistische Gruppierungen: zwei Unabhängige und drei Parteien – DUP, Ulster Unionist Party und Traditional Unionist Voice. Lockhart war die einzige DUP-Abgeordnete, die mit TUV-Unterstützung gewählt wurde, und Upper Bann war der einzige Wahlkreis, in dem die TUV bei der letzten Westminster-Wahl keinen Kandidaten aufstellte. Zusammen mit ihrem Rücktrittsschreiben veröffentlichte Lockhart ein achtseitiges Dokument mit ihren Grundsätzen und einem Aktionsplan für die Einheit. In der Erklärung der DUP hieß es, der einzige Gewinner weiterer Spaltungen im Unionismus sei Sinn Féin. Robinson sagte zu ihrem Weggang:
„Es tut mir sehr leid, dass sie geht.“
- Höchststand 2017
- 10 Abgeordnete
- 2026
- 4 Abgeordnete
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Quellen und Kontext
- Irish ExaminerDUP-Chef besteht darauf, dass die Partei voll hinter seiner Position im Drumcree-Streit stehtDUP leader insists party 'fully behind' his position on Drumcree dispute · Original auf Englisch
- Evening StandardRobinson besteht darauf, dass die Partei voll hinter seiner Position im Drumcree-Streit stehtRobinson insists party 'fully behind' his position on Drumcree dispute · Original auf Englisch
- BBCDer Abschied von Carla Lockhart stellt eine massive Herausforderung für die DUP und den Unionismus darCarla Lockhart departure presents massive challenge for DUP and unionism · Original auf Englisch
- BBCDUP-Chef Gavin Robinson ist sehr traurig, dass Carla Lockhart die Partei verlassen hatDUP leader Gavin Robinson 'very sorry' Carla Lockhart has quit the party · Original auf Englisch
- Carla Lockhart
- Abgeordnete für Upper Bann, die aus der DUP ausgetreten ist und als unabhängige Unionistin sitzen wird
- Gavin Robinson
- DUP-Chef, der sich weigerte, Michelle O'Neill des Amtes zu entheben
- Michelle O'Neill
- Sinn-Féin-Erste Ministerin, die wegen des Drumcree-Protestes untersucht wird
- Emma Little-Pengelly
- Stellvertretende Erste Ministerin der DUP, deren Abzug Lockhart gefordert hatte
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