Regierung · Portadown und Belfast
Tausende unterstützen den Oranier-Orden in Portadown nach Verbot des Garvaghy-Road-Umzugs
Mehrere hundert Oranier zogen am Samstag, 24. Oktober, durch Portadown, während Tausende kamen, um den Orden zu unterstützen, nachdem der Nordirland-Minister einen Umzug entlang der Garvaghy Road verboten hatte. Ein Urteil des High Court über die Klage des Oranier-Ordens gegen das Verbot wird in Belfast erwartet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, The Telegraph, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Nordirland-Minister Sir Chris Bryant verbot den Umzug des Oranier-Ordens am 9. Oktober auf Anraten des PSNI-Chefconstables Jon Boutcher, nachdem die Parades Commission am 27. September 35 Oraniern erlaubt hatte, schweigend zu marschieren.
Der Oranier-Orden strebt eine gerichtliche Überprüfung des Verbots an, Boutcher wurde dem Verfahren hinzugefügt; ein Urteil des High Court in Belfast wird nach der zweitägigen Klage erwartet, die am 20. Oktober endete. Am 19. Oktober wies das Berufungsgericht eine Klage der Anwohner gegen die Entscheidung vom 27. September zurück.
Die DUP-Abgeordnete Carla Lockhart, die den Umzug am Samstag anführte, sagte, Sinn-Féin-Erste-Ministerin Michelle O'Neill müsse wegen ihrer Rolle bei einem Protest auf der Garvaghy Road gehen, den die Polizei untersucht; die Menge buhte, wann immer O'Neills Name fiel.
Lockhart trat im Oktober als Parteifunktionärin der DUP zurück, nach einer Auseinandersetzung mit Parteichef Gavin Robinson darüber, ob stellvertretende Erste Ministerin Emma Little-Pengelly aus der Machtteilungsregierung zurückgezogen werden sollte.
- 19.10.Das Berufungsgericht weist die Klage der Anwohner zurück, das Verfahren des Oranier-Ordens verzögert sich
- 20.10.Die zweitägige Klage des Oranier-Ordens in Belfast endet
- 24.10.Umzug des Oranier-Ordens durch das Zentrum von Portadown
Umzug durch Portadown
Am Samstag, 24. Oktober zogen mehrere hundert Mitglieder des Oranier-Ordens durch das Zentrum von Portadown im County Armagh, begleitet von Bands und Anhängern. Die BBC berichtete, Tausende Menschen seien gekommen, um den Orden zu unterstützen, während RTE und The Telegraph die Zahl der Marschierenden mit mehreren Tausend angaben – die Berichte weichen also darin voneinander ab, wie viele an dem Zug teilnahmen. Der Marsch mied die Garvaghy Road, die überwiegend nationalistische Straße im Zentrum des Streits. Laut Evening Standard säumten am Samstagabend Menschenmengen die Straßen für einen Umzug, der zur Unterstützung der Portadown District Lodge abgehalten wurde, der die Nutzung der Straße verwehrt worden war.
Warum der Marsch verboten wurde
Der Streit reicht bis in die 1990er Jahre zurück, als die Polizei den Oranier-Orden im Juli 1995 daran hinderte, die Garvaghy Road zu begehen. Der Marsch von 1997 war der letzte, der die Route passierte, 1998 folgte ein Verbot – im selben Jahr nahm die Parades Commission ihre Arbeit auf. Am 27. September erlaubte die Kommission 35 Oraniern, die Route schweigend zu begehen, ohne Bands und ohne Anhänger – die erste Genehmigung für die Straße seit 28 Jahren. Tausende Anwohner und Unterstützer stoppten den Zug, es folgte eine fast zwei Wochen dauernde Blockade. Am 9. Oktober verbot Nordirland-Minister Sir Chris Bryant den Umzug, auf Anraten des PSNI-Chefconstables Jon Boutcher, der ihn um eine Überprüfung der Genehmigung der Kommission gebeten hatte.
Gerichtliche Auseinandersetzungen
Mitglieder des Oranier-Ordens streben eine gerichtliche Überprüfung von Bryants Entscheidung an; ihr Verfahren verzögerte sich am Montag, 19. Oktober, nachdem Boutcher dem Fall hinzugefügt worden war. Am selben Tag wies das Berufungsgericht eine Klage der Anwohner der Garvaghy Road gegen die Entscheidung der Kommission zurück, die den Umzug vom 27. September erlaubt hatte; die Richter betonten jedoch, ihr Urteil betreffe nur die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung und nicht die Frage, ob der Marsch stattfinden solle. Die zweitägige Klage des Oranier-Ordens in Belfast endete am Dienstag, 20. Oktober, ein Urteil des High Court wird erwartet. Die Anwohner hatten bis zum Verbot am 9. Oktober eine ständige Präsenz auf der Straße gehalten.
Politische Folgen
Bei einer Kundgebung nach dem Umzug sagte die DUP-Abgeordnete für Upper Bann, Carla Lockhart, die den Marsch gemeinsam mit dem Loyalisten-Aktivisten Jamie Bryson angeführt hatte, sie sei zum ersten Mal in ihrem Leben sprachlos, und wandte sich dann an die Menge.
„Geht aufrecht, geht stolz, haltet am Glauben fest und kämpft weiter für diese kleine Provinz.“
Lockhart trat im Oktober als Parteifunktionärin der DUP zurück, im Streit mit Parteichef Gavin Robinson darüber, ob stellvertretende Erste Ministerin Emma Little-Pengelly aus der Machtteilungsregierung zurückgezogen werden sollte. Sie argumentierte, eine Abberufung Little-Pengellys würde automatisch auch Sinn-Féin-Erste-Ministerin Michelle O'Neill aus dem gemeinsamen Amt entfernen, das beide innehaben. Zum Schluss ihrer Rede sagte Lockhart:
„Michelle O'Neill muss gehen.“
O'Neill und Sinn-Féin-Präsidentin Mary Lou McDonald beteiligten sich an der Blockade der Garvaghy Road – ein Protest, den der Evening Standard als mutmaßlich rechtswidrig beschreibt – und beide wurden von der Polizei zu ihrer Rolle befragt. Buhrufe erhoben sich aus der Menge, wann immer O'Neills Name fiel, und Sprechchöre forderten den Rücktritt der Ersten Ministerin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- der StandardTausende zeigen in Nordirland Unterstützung für protestantischen Oranier-Orden
- The TelegraphOranier-Orden veranstaltet Marsch vor Entscheidung über rechtliche Anfechtung des Verbots auf der Garvaghy RoadOrange Order stage march before ruling on legal challenge to Garvaghy Road ban · Original auf Englisch
- Evening StandardTausende besuchen Unterstützungsparade für den Oranier-Orden von PortadownThousands attend support parade for Portadown Orange Order · Original auf Englisch
- RTE.ieOranier-Orden marschiert durch Portadown inmitten eines RechtsstreitsOrange Order march through Portadown amid court battle · Original auf Englisch
- Carla Lockhart
- DUP-Abgeordnete für Upper Bann, die den Umzug am Samstag anführte und O'Neills Rücktritt forderte
- Jamie Bryson
- Loyalisten-Aktivist, der den Umzug am Samstag gemeinsam mit Carla Lockhart anführte
- Sir Chris Bryant
- Nordirland-Minister, der den Umzug auf der Garvaghy Road am 9. Oktober verbot
- Jon Boutcher
- PSNI-Chefconstable, dessen Rat zur Überprüfung der Genehmigung des Umzugs führte
- Gavin Robinson
- DUP-Parteichef im Streit mit Carla Lockhart über die Stormont-Regierung
- Emma Little-Pengelly
- Stellvertretende Erste Ministerin, deren möglicher Rückzug aus der Regierung innerhalb der DUP umstritten war
- Michelle O'Neill
- Sinn-Féin-Erste-Ministerin, die bei der Kundgebung kritisiert und von der Polizei zum Protest auf der Garvaghy Road befragt wurde
- Mary Lou McDonald
- Sinn-Féin-Präsidentin, die an dem Protest auf der Garvaghy Road teilnahm
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