Sicherheit · Planadas

Lastwagenbombe in Planadas, Kolumbien, tötet vier Menschen, darunter ein zwei Monate altes Baby

Am Abend des Sonntags, 1. November, detonierte ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen in der Nähe einer Militärbasis in Planadas, Tolima. Keine Gruppe hat sich zu dem Anschlag bekannt, die Urheberschaft wird untersucht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, 20minutes, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Planadas · Kolumbien

Der Anschlag

Am Abend des Sonntags, 1. November, detonierte ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen in der Nähe einer Militärbasis in Planadas, einer Gemeinde im Süden des Departements Tolima im Westen Kolumbiens. Gouverneurin Adriana Magali Matiz meldete eine vorläufige Bilanz von vier Toten, darunter ein zwei Monate altes Baby, und veröffentlichte die Zahlen in den sozialen Medien. Die Zahl der Verletzten ist noch nicht geklärt, die Bilanz bleibt vorläufig.

Die Explosion beschädigte einen Teil des Hospital Centro in der Gemeinde sowie mehrere umliegende Wohnhäuser. Bürgermeister Juan Camilo Hueje kündigte eine Ausgangssperre in Planadas und die Evakuierung des Krankenhauses an. Die Verletzten wurden in einer nahe gelegenen Schule behandelt, und der Bürgermeister sagte einem lokalen Radiosender, es seien viele Menschen verletzt worden.

Wer dahinter stecken könnte

Keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen, und die Behörden hatten nicht ermittelt, wer den Anschlag ausgeführt hat. Im Süden Tolimas sind FARC-Dissidentengruppen stark aktiv, darunter die Front Ismael Ruiz, doch kein Bericht bringt den Anschlag mit einer von ihnen in Verbindung. Hueje sagte zudem, Anwohner hätten neben dem Lastwagen auch Drohnen über dem Stadtzentrum von Planadas fliegen sehen.

Eine breitere Gewaltwelle

AFP beschrieb Kolumbien als mit der schlimmsten Gewaltwelle seit zehn Jahren konfrontiert, die teils mit Bandenaktivitäten zusammenhängt. Berichte über den Anschlag beschreiben Guerillas und Kartelle im Kampf um die Kontrolle der Drogenhandelsrouten in dem Land, dem größten Kokainproduzenten der Welt. Frühere Anschläge im selben Zeitraum waren ein Autobombenanschlag am 1. September, bei dem eine Person starb und elf verletzt wurden, sowie ein Anschlag drei Wochen später im September, bei dem von einer FARC-Dissidentengruppe gelegte Sprengsätze drei Soldaten töteten und vier weitere verletzten.

Reaktionen

Matiz verurteilte den Anschlag auf X und sagte, Angriffe auf Zivilisten, Soldaten und Familien überschritten eine Grenze, die das Departement nicht toleriere. In einem Beitrag in den sozialen Medien bezeichnete sie den Anschlag als inakzeptabel und forderte Gerechtigkeit.

Sie forderte zudem Gerechtigkeit und entschlossenes Handeln, um das zu stoppen, was sie Barbarei nannte. Die Behörden haben kein Bekenntnis zur Verantwortung erhalten, und die Ermittlungen dazu, wer den Bombenanschlag in Auftrag gab und ausführte, dauern an. Die Bilanz ist weiterhin vorläufig, und die Zahl der Verletzten ist noch nicht bestätigt.

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