Ein Erdrutsch hat am Montag, 19. Oktober 2026, eine illegale Goldmine im Sektor Chambero von Santa Bárbara de Iscuandé getroffen, einer Gemeinde im Departamento Nariño im Südwesten Kolumbiens. NOS berichtet, der Einsturz habe sich gegen 08:00 Uhr Ortszeit ereignet, als etwa 30 Menschen in der Mine arbeiteten. Alex Gonzalez aus dem Sekretariat für Frieden und Sicherheit von Nariño sagte gegenüber Caracol TV, mehrere Menschen seien verschüttet worden, und nannte zu diesem Zeitpunkt eine Zahl von neun Toten. Ein Bericht der Regionalregierung besagt, die Mine sei nicht zum Betrieb zugelassen gewesen. Der Erdrutsch erschwerte zudem den Rettungskräften den Zugang zu dem Gelände, das an der Grenze zwischen El Chambero und Bellavista liegt.
Die Berichte vom 19. Oktober wichen voneinander ab, während die Zahl der Toten stieg. Ein Bericht der Regionalregierung nannte sechs Tote, andere Berichte neun. Spätere, von NOS und Al Jazeera verbreitete Berichte nannten 14 Tote und sieben Verletzte. Jorge Tovar Castillo von der Katastrophenschutzbehörde in Nariño sagte, 12 bis 15 weitere Bergleute seien als vermisst gemeldet worden. Al Jazeera berichtet, Gouverneur Luis Alfonso Escobar habe erklärt, die Such- und Rettungsarbeiten seien abgeschlossen, während ein Bericht von NOS besagt, die Rettungskräfte suchten weiterhin nach Menschen unter den Trümmern.
Santa Bárbara de Iscuandé ist laut NOS von Regenwald umgeben und nur per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar; El Mundo gibt den Ort mit etwa 550 Kilometern Entfernung von Pasto an, der Hauptstadt Nariños. Die Ombudsstelle Kolumbiens, die Defensoría del Pueblo, forderte den Einsatz von Streitkräften, Rettungskräften, Gesundheitsdiensten und Rechtsmedizin.
„Vorrang hat in diesem Moment, Leben zu retten und eine sofortige und koordinierte Notfallversorgung zu gewährleisten.“
Die Behörde warnte zudem vor bewaffneten Gruppen in der Region und bat um sicheren Zugang für Notfall- und humanitäre Teams. Die Regionalregierung erklärte, die Rettungsteams sähen sich schwierigem Gelände und kriminellen Gruppen gegenüber, die sich über Drogenhandel, Erpressung und illegalen Bergbau finanzieren. Die Opferzahlen sind noch in Bewegung, sodass sich die Zahl der Toten und der Vermissten ändern kann, sobald die Einsatzkräfte den Ort erreichen.
Daten aus dem Artikeltext
Nariño grenzt an Ecuador, und laut NOS sind dort mehrere bewaffnete Gruppen aktiv, darunter FARC-Dissidenten, die vom Bergbau profitieren. Eine Quelle in der Regionalregierung sagte, die Gemeinden hätten keine wirtschaftlichen Alternativen jenseits dieser extrem riskanten Tätigkeiten. Dieselbe Quelle sagte, der kleine handwerkliche Bergbau sei nahezu verschwunden. Im August starben bei einem ähnlichen Grubenunglück in Policarpa, ebenfalls in Nariño, 13 Menschen. Bergbauunfälle sind in Kolumbien häufig, besonders an illegalen Standorten ohne Sicherheitskontrollen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Santa Bárbara de Iscuandé
Der Einsturz ereignete sich am Montag, 19. Oktober 2026, im Sektor Chambero von Santa Bárbara de Iscuandé in Nariño, wo der Ort nur per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, Al Jazeera Online, RTP und weiteren Medien. Veröffentlicht .