StrangDie Wirtschaft der alternden UnionBerichtChristine Lagarde verlässt EZB vorzeitig

Makroökonomie · Frankfurt und Paris

Lagarde verlässt die EZB am 7. Februar 2027 – neun Monate früher, vor der französischen Wahl

Die EZB beließ ihren Leitzins bei 2,50 %, während Christine Lagarde ankündigte, die Bank am 7. Februar 2027 zu verlassen – neun Monate vor Ende ihrer Amtszeit und mit Blick auf die französische Präsidentschaftswahl 2027.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, EL PAÍS, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2016, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 18.04.Erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl
  2. Mai 2027Philip Lanes Amtszeit als Chefvolkswirt endet
  3. 2.05.Stichwahl um die Präsidentschaft, falls kein Kandidat eine absolute Mehrheit gewinnt

Die Ankündigung

Am Donnerstag, 29. Oktober, bestätigte Christine Lagarde, dass sie am 7. Februar 2027 als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurücktreten wird, neun Monate vor Ende ihrer Amtszeit. EL PAÍS berichtet, der Abgang sei für Oktober 2027 erwartet worden, werde also vorgezogen. Am selben Tag beließ der EZB-Rat die Zinsen unverändert bei 2,50 %, trotz steigender Inflation im Euroraum. Expresso beziffert die Inflation im Euroraum auf 3,8 % und schreibt, die Zinsen stiegen wieder. Lagarde hatte die EZB 2019 von Mario Draghi übernommen.

Warum sie jetzt geht

Lagarde sagte vor Journalisten, sie wolle die Freiheit haben, zu Themen zu sprechen, die nicht die Geldpolitik betreffen. Sie fühle sich mit der Neutralität, die ihr Amt in diesem Moment verlange, nicht mehr wohl. EL PAÍS berichtet, sie habe gesagt, sie könne während des französischen Wahlkampfs nicht neutral bleiben. Diário de Notícias berichtet, sie habe eine eigene Präsidentschaftskandidatur ausgeschlossen, wolle aber die proeuropäischen Werte in Frankreich so verteidigen, wie sie es für am wirksamsten halte. Die Zeitung merkt an, ihre Worte ließen mehrere Lesarten zu, darunter eine direktere Rolle in der französischen Politik in einem heiklen Moment für das Land.

Frankreichs Wahl und der Anleihemarkt

Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl ist für den 18. April 2027 angesetzt, eine Stichwahl folgt am 2. Mai, falls kein Kandidat eine absolute Mehrheit gewinnt. Emmanuel Macron kann nicht erneut antreten und wird das Élysée im Mai verlassen. Diário de Notícias berichtet, Umfragen sähen Marine Le Pen in der ersten Runde deutlich vorn, während einige aktuelle Studien Jean-Luc Mélenchon auf Platz zwei sehen. EL PAÍS schreibt, die Spannungen an den Anleihemärkten hätten in den vergangenen Wochen eine Risikozone erreicht, besonders in Frankreich, was Befürchtungen vor einem Eingreifen der EZB mit politischen und wirtschaftlichen Komplikationen wecke.

Wer ihr nachfolgen könnte

EL PAÍS schreibt, der frühe Abgang erlaube es, die Nachfolge vor der französischen Wahl zu vereinbaren, was Marine Le Pen daran hindern würde, die Ernennung zu beeinflussen, sollte sie gewinnen. Der frühere niederländische Notenbankchef Klaas Knot und der frühere Gouverneur der Banco de España, Pablo Hernández de Cos, gelten als bestplatzierte Kandidaten. Die Zeitung verweist zudem auf eine umfassendere Umbesetzung: Isabel Schnabel wechselt im Januar zum IWF, und die Amtszeit von Philip Lane als Chefvolkswirt endet im Mai. Damit wechselt die Hälfte des Direktoriums innerhalb eines halben Jahres, und in der Führung wäre keine Frau mehr vertreten. Ein Kommentar von Bloomberg Business führt Kevin Warshs fünfmonatige Amtszeit an der Spitze der Federal Reserve als Gegenbeispiel an und argumentiert, die EZB brauche einen Nachfolger, der ein Anti-Warsh sei.

Lagardes Vermächtnis

Bloomberg Business schreibt Lagarde einen klaren Sieg über die Inflation und die Wiederherstellung von Kollegialität unter den Entscheidungsträgern zu, listet aber auch Fehler auf, darunter ein Debakel am Anleihemarkt während der Pandemie. EL PAÍS beschreibt eine Amtszeit, die von der Pandemie, der Rückkehr des Krieges auf europäischen Boden, zwei Energieschocks und einem Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten geprägt war. Die Zeitung schreibt, die Bank habe auf den Gaspreisschub nach Russlands Invasion in der Ukraine langsam reagiert, was die Inflation über 10 % getrieben habe. Ihre Amtszeit läuft bis zum 7. Februar 2027.

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Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 30.10Lagarde verlässt die EZB am 7. Februar 2027, neun Monate vor Amtszeitende
  2. 30.10Hernández de Cos und Knot als führende Kandidaten genannt, Deutschland unterstützt Knot
  3. 30.10Länder verpflichten sich zur Ölreserve-Freigabe bis Ende Januar

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Quellen und Kontext

Frankfurt, Paris · Deutschland, Frankreich

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