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Christine Lagarde verlässt die EZB-Präsidentschaft am 7. Februar 2027 – neun Monate früher

Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag mitgeteilt, dass Christine Lagarde ihr Amt am 7. Februar 2027 aufgeben wird – rund neun Monate vor dem regulären Ende ihrer Amtszeit. Die Ankündigung eröffnet unter den europäischen Staats- und Regierungschefs ein Auswahlverfahren für ihre Nachfolge.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Der Tagesspiegel, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2016, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 7.02.Lagardes Ausscheiden aus der EZB wird wirksam
  2. April 2027Französische Präsidentschaftswahl
  3. Oktober 2027Ende von Lagardes ursprünglicher achtjähriger Amtszeit

Die Ankündigung

Die Europäische Zentralbank teilte am Donnerstag, 29. Oktober 2026, mit, dass Christine Lagarde die Präsidentschaft am 7. Februar 2027 aufgeben wird. Die 70-Jährige habe den Rat der EZB und den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, über ihre Entscheidung informiert, erklärte die Bank. Ihre achtjährige Amtszeit wäre bis Ende Oktober 2027 gelaufen, der Abgang erfolgt also rund neun Monate früher. Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied kursierten seit Monaten, und im September sagte Lagarde in einem Interview, sie habe erwogen, einige Monate vor dem regulären Ende zu gehen. Die Erklärung der Bank machte keine Angaben dazu, was sie nach ihrem Ausscheiden plant.

Warum der Zeitpunkt zählt

Lagardes Amtszeit war geprägt von der Covid-19-Pandemie, zwei Energieschocks und einem Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten. Mit ihrer Entscheidung ist sie erst die zweite Präsidentin in der 28-jährigen Geschichte der Bank, die vorzeitig ausscheidet – nach Wim Duisenberg, der nach fünf Jahren ging, gestützt auf eine politische Absprache aus der Zeit des Beginns der Währungsunion. Anfang des Jahres räumte Lagarde ein, sie habe, als sie mit Emmanuel Macron die Übernahme des Amtes vereinbarte, mit fünf Jahren in Frankfurt gerechnet. Der Wechsel gehört zu den größten Führungswechseln, die die Bank erlebt hat, und fällt in eine Zeit, in der der Inflationsdruck wieder zunimmt. Der frühe Abgang gibt Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz zudem Zeit, die Nachfolge vor der französischen Präsidentschaftswahl zu regeln.

Sitze im Direktorium und das Rennen um die Nachfolge

Zwei weitere Veränderungen im Direktorium stehen bereits im Kalender. Isabel Schnabel scheidet im Januar 2027 aus und wechselt auf eine Führungsposition beim Internationalen Währungsfonds; die Amtszeit von Chefvolkswirt Philip Lane endet laut POLITICO im Mai 2027, der Tagesspiegel nennt Juni. Die Zustimmung für ein neues Direktoriumsmitglied erfordert mindestens 16 der 21 Euro-Länder, die 65 Prozent der Bevölkerung des Währungsraums repräsentieren. Laut Financial Times unterstützt die niederländische Regierung den früheren Notenbankchef der Niederlande, Klaas Knot, während Spanien Pablo Hernández de Cos unterstützt, der die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich leitet und zuvor die Banco de España führte. Der Tagesspiegel zählt beide Männer zum Favoritenkreis. Auch Bundesbankpräsident Joachim Nagel wird gehandelt, obwohl Deutschland in der mehr als 25-jährigen Geschichte der Bank noch nie den EZB-Präsidenten gestellt hat.

Der französische Hintergrund

Marine Le Pen ist derzeit die aussichtsreichste Kandidatin für die französische Präsidentschaft, berichtet POLITICO; die Wahl findet im April 2027 statt. Im Februar 2026 berichtete die Financial Times, Lagarde wolle vor der Wahl abtreten, aus Sorge, dass euroskeptische rechte Populisten um Le Pen gewinnen und die Ernennung eines neuen EZB-Chefs erschweren könnten. Macron darf nicht erneut antreten. Der Tagesspiegel merkt an, dass die Nachfolge nun von den Staats- und Regierungschefs der Eurozone geregelt werden muss, die früher handeln müssen als geplant.

Wie es weitergeht

Die Financial Times berichtet, Lagarde habe zudem Gespräche über den Vorsitz des Weltwirtschaftsforums geführt. BFMTV zufolge kommt der Vorstand des Forums am 2. November zusammen, um seine neue Spitze zu wählen; der Sender bezeichnet sie als Favoritin für den Posten. Die New York Times berichtet, der nächste EZB-Präsident werde wohl über einen politischen Kompromiss bestimmt, der den Einfluss eines einzelnen Landes begrenzt. Bislang hat die EZB nicht mitgeteilt, wohin Lagarde nach Februar geht.

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Frankfurt · Deutschland

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