Makroökonomie · Frankfurt und Davos
EZB-Präsidentin Christine Lagarde tritt früher ab, am 7. Februar 2027
Die EZB-Präsidentin gab am Donnerstag, 29. Oktober 2026, bekannt, dass sie ihr Amt am 7. Februar 2027 niederlegen wird, bevor ihre reguläre Amtszeit Ende Oktober 2027 geendet hätte. Die Entscheidung kam per Video und Pressemitteilung am Tag der Zinsentscheidung der Zentralbank.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, Spiegel Online, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Lagarde gibt das EZB-Präsidentenamt am 7. Februar 2027 auf, während ihre reguläre achtjährige Amtszeit bis Ende Oktober 2027 gelaufen wäre.
Das EZB-Präsidentenamt soll vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 besetzt werden, und es gibt die Sorge, dass eine rechts-populistische Regierung in Paris das Verfahren erschweren könnte.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat laut tagesschau weiterhin eine Rolle bei der Entscheidung, wer Lagarde nachfolgt.
Der Spiegel berichtet, Lagarde solle das Weltwirtschaftsforum in Davos leiten, und Insider erwarten eine Vorstellung als Nachfolgerin von Larry Fink (73) und André Hoffmann (68) bereits im November.

- 29.10.Lagarde kündigt per Video und Pressemitteilung an, die EZB vorzeitig zu verlassen
- 7.02.Lagardes geplanter Abschied vom EZB-Präsidentenamt
- April 2027Französische Präsidentschaftswahl, der die Auswahl der Nachfolge vorausgehen soll
- Oktober 2027Ende von Lagardes regulärer achtjähriger Amtszeit, Ende Oktober 2027
Ankündigung und Zeitplan
Christine Lagarde gab am Donnerstag, 29. Oktober 2026, bekannt, dass sie die Europäische Zentralbank vorzeitig verlassen wird. Sie machte die Entscheidung in einer Pressemitteilung und einem Video auf ihren Social-Media-Kanälen publik und wird das Präsidentenamt am 7. Februar 2027 aufgeben. Ihre achtjährige Amtszeit hätte sonst bis Ende Oktober 2027 gedauert. Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied kursierten seit Monaten, was den Schritt weniger überraschend machte. In dem Video nannte sie den Dienst an der Institution ein „großes Privileg“ und sagte, sie hinterlasse sie gut für die Zukunft aufgestellt. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, begrüßte die Klarheit:
„Das Positive ist, dass wir jetzt zumindest wissen, wann ihre Amtszeit endet.“
Warum jetzt
Personen aus dem Umfeld Lagardes sagten, sie trete frühzeitig ab, um mehr Freiheit zu haben, ihre Ansichten zu äußern. Der Zeitpunkt erlaubt es zudem, ihre Nachfolge vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 zu klären. Es gibt offenkundig die Sorge, dass eine rechts-populistische Regierung in Paris die Nachfolge unmöglich machen könnte, und Emmanuel Macron hat bei der Auswahl ihrer Nachfolge noch ein Mitspracherecht. Markus Ferber, Finanzexperte der CSU im Europäischen Parlament, bescheinigte Lagarde große Verdienste um die Stabilität des Euro, stellte aber infrage, ob sich eine Zentralbank, die ihre Unabhängigkeit schätze, von Wahlterminen in Mitgliedstaaten abhängig machen sollte. David Kohl, Chefvolkswirt bei Julius Bär, argumentierte, die Debatte solle bei der Politik bleiben und nicht beim Personal:
„Vielleicht hilft es auch, nicht von den eigentlichen Themen abzulenken, und die sind nicht das Personal, sondern das, was die Europäische Zentralbank tut oder tun muss.“
Berichteter Wechsel zum Weltwirtschaftsforum
Der Spiegel berichtet, Lagarde solle die Leitung des Weltwirtschaftsforums in Davos übernehmen. Der Blick zitiert Insider, die spekulieren, sie könnte bereits im November als Nachfolgerin der Co-Vorsitzenden Larry Fink (73) und André Hoffmann (68) vorgestellt werden. Keine Quelle in diesem Cluster bestätigt die Ernennung, die WEF-Rolle bleibt daher ein Bericht und keine angekündigte Entscheidung.
Gesundheit und Erscheinungsbild
Die zwei Pflaster in ihrem Gesicht sorgten auf X für Kommentare, wo Nutzer über Ursachen von grellem Sonnenlicht bis zu einem Bärenkampf in Rumänien spekulierten. Lagarde ging in ihrem eigenen Post darauf ein und erklärte, die Pflaster folgten einem kleineren Eingriff zu Beginn der Woche, und sie rief ihre Follower auf, ärztlichen Rat zu befolgen und ihre Haut regelmäßig untersuchen zu lassen. Politico berichtete, sie habe in einem internen Video an die EZB-Mitarbeiter gesagt, es sei ein kleiner Hautkrebs gewesen, der habe entfernt werden müssen. Sie scherzte, ihr Aussehen komme nicht vom Kickboxen in Thailand, eine Anspielung auf ihre jüngste Reise zu den Jahrestagungen des IWF in Bangkok. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag in Frankfurt zur Entscheidung der EZB, die Zinsen unverändert zu lassen, trug sie weiterhin Pflaster, allerdings hatten hautfarbene die auffälligeren früheren ersetzt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- tagesschau.deWer auf EZB-Chefin Christine Lagarde folgen könnte
- Spiegel OnlineMeinung: News des Tages: EZB-Chefin Christine Lagarde tritt ab, Elif Eralp äußert sich, Friedrich Merz bereist Asien
- Blick.chDarum hat EZB-Chefin Lagarde Pflaster im Gesicht
- N-tvDer Tag: EZB-Chefin Lagarde irritiert mit großen Pflastern im Gesicht
- Christine Lagarde
- Präsidentin der Europäischen Zentralbank, die ihren vorzeitigen Abschied ankündigte
- David Kohl
- Chefvolkswirt bei Julius Bär
- Markus Ferber
- Finanzexperte der CSU im Europäischen Parlament
- Emmanuel Macron
- Französischer Präsident, der bei der Auswahl von Lagardes Nachfolge noch ein Mitspracherecht hat
- Larry Fink
- Co-Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums, genannt in Berichten über Lagardes mögliche Rolle
- André Hoffmann
- Co-Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums, genannt in Berichten über Lagardes mögliche Rolle
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