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Regierung · Warschau

Konfederacja bringt Plan für Tribunal-Neustart zu Nawrocki und warnt vor Verkürzung der Sejm-Legislatur

Sławomir Mentzen und Krzysztof Bosak stellten ihren Vorschlag am Samstag, 31. Oktober, im Präsidentenpalast vor. Bosak sagte, Konfederacja werde eine Resolution zur Verkürzung der Legislaturperiode des Sejm einbringen, sollte der Streit eskalieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Nasz Dziennik und wpolityce.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Bosak spricht bei einer Kundgebung vor dem Verfassungstribunal und fordert Neuwahlen
  2. 31.10.Gespräche mit Präsident Karol Nawrocki beginnen im Präsidentenpalast

Ein Neustart-Vorschlag für das Tribunal

Die Konfederacja-Vorsitzenden Sławomir Mentzen und Krzysztof Bosak haben am Samstag, 31. Oktober 2026, Präsident Karol Nawrocki ihren Vorschlag für einen Neustart des Verfassungstribunals (TK) vorgestellt. Die Gespräche im Präsidentenpalast begannen an diesem Tag um 13:00 Uhr; der Präsident hatte zuvor bereits Gespräche mit PiS, PSL, Polska 2050 und Razem geführt. Nach Angaben der Konfederacja-Vorsitzenden stieß der Vorschlag beim Präsidenten auf Zustimmung. Mentzen bezeichnete den Plan als Kompromiss, der von jeder Seite im Streit einen Schritt zurück verlange und das Interesse Polens über Parteinteressen stellen müsse. Er sagte, er hoffe, dass sich der Präsident über den Streit zwischen PiS und KO erhebe, und versprach, die Einzelheiten des Plans nach dem Treffen mit ihm vorzustellen.

Zwei Optionen, wie Mentzen sie darstellt

Mentzen argumentierte, der Streit um das Tribunal dauere nun schon ein Jahrzehnt an und eskaliere derzeit. Er brachte die Wahl auf eine knappe Formel:

„Wir haben nur zwei Möglichkeiten: diesen Streit weitere zehn Jahre fortzuführen oder einen Verfassungs-Neustart.“

Sławomir Mentzen, Konfederacja-Vorsitzender

Bosak ergänzte, sollte der Konflikt weiter eskalieren, werde Konfederacja einen Resolutionsentwurf zur Verkürzung der laufenden Legislaturperiode des Sejm einreichen; die Partei werde die Idee auch dem Präsidenten vortragen. Bosak, der stellvertretender Sejmmarschall ist, warf der Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk vor, außerhalb der verfassungsrechtlichen Grenzen zu handeln und Polizei sowie andere uniformierte Dienste zu missbrauchen.

Bosaks Rede vor dem Tribunal

Am 30. Oktober sprach Bosak bei einer Kundgebung vor dem Verfassungstribunal und forderte Neuwahlen. Dem Regierungslager hielt er entgegen, es habe die Parlamentswahl gewonnen, nicht aber die Präsidentschaftswahl.

„Es ist Ihnen gelungen, die Parlamentswahlen zu gewinnen, aber es ist Ihnen nicht gelungen, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen.“

Krzysztof Bosak, Konfederacja-Vorsitzender und stellvertretender Sejmmarschall

In derselben Rede warf Bosak Tusk und dessen Team – dem nach seinen Worten auch der Justizminister und Polizeikommandanten angehören – vor, eine Institution zu lähmen, die die Regierung ohnehin schon ignoriere. Er behauptete, die derzeitige Regierung habe keine einzige Entscheidung des Tribunals veröffentlicht, während die vorherige nur einzelne Entscheidungen ausgelassen habe. Die Behörden nutzten Polizei und Dienste, um ihre Macht auszuweiten, und hätten dies auch bei TVP und der Polnischen Presseagentur (PAP) getan. Er sagte der Regierung, sie könne das Gebäude besetzen und weitere 100.000 Beamte hinzuziehen, beharrte aber darauf, dass die Institution etwas anderes sei.

„Das Verfassungstribunal und jede andere Institution im Staat ist kein Gebäude, sondern die Menschen, die bestimmte Funktionen ausüben.“

Krzysztof Bosak, Konfederacja-Vorsitzender und stellvertretender Sejmmarschall

Polizei am Tribunal

Auch am 30. Oktober war Polizei auf dem Gelände des Tribunals im Einsatz. Die Warschauer Polizei (KSP) teilte mit, die Beamten seien zwischen 17:00 und 18:00 Uhr aufgrund von Informationen der Richterin Anna Korwin-Piotrowska über mögliche Gefahren für Leben oder Gesundheit der Richter und Mitarbeiter des Tribunals sowie über die Gefahr einer Störung der öffentlichen Ordnung eingetroffen. Ein Hinweis auf der Website des Tribunals meldete gegen 18:00 Uhr eine Unterbrechung der Amtsausübung seines Präsidenten Bogdan Święczkowski und Sochańskis. Die Polizei meldete später Zwischenfälle bei der Protestkundgebung draußen und erklärte, sie habe drei Personen festgenommen, die über den Zaun auf das Gelände gesprungen seien.

Wie es weitergeht

Mentzen hat die Einzelheiten des Neustart-Plans noch nicht veröffentlicht; er kündigte sie nach seinem Treffen mit dem Präsidenten an. Bosaks Antrag zur Verkürzung der Sejm-Legislatur ist noch nicht eingereicht, und er knüpfte ihn an eine weitere Eskalation des Streits. Die Gespräche im Präsidentenpalast waren Teil der Gesprächsrunde des Präsidenten mit den Parlamentsfraktionen zum Tribunal, die am Samstag begann.

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  1. 31.10Konfederacja schlug Nawrocki eine Neuaufstellung des Tribunals vor und brachte eine Resolution zur Verkürzung der Sejm-Amtszeit ins Spiel

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