Diplomatie · Madrid und Toledo
König Felipe VI. ruft zu einem geeinten Iberoamerika auf, während der Opfer des Zugunglücks von Urda gedacht wird
Felipe VI. eröffnete den 30. Iberoamerika-Gipfel in Madrid mit dem Appell an die 22 Mitgliedstaaten, einer sich verschiebenden Weltordnung mit einer Stimme zu begegnen. Er begann mit Kondolenzen für das Zugunglück von Urda, während mehrere Staats- und Regierungschefs der Zusammenkunft fernblieben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Periódico, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Zugunglück von Urda (Toledo) am 28. Oktober forderte laut ABC 69 Tote. Der Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo ist für den 10. November angesetzt.
Nur 7 der 19 eingeladenen lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs nahmen persönlich teil. Lula da Silva, Claudia Sheinbaum und Delcy Rodríguez reisten nicht nach Madrid.
Der König lehnte auf dem Wirtschaftsforum Rückzug und Protektionismus ab. Garamendi übergab zehn Verpflichtungen an mehr als 2.000 Teilnehmer aus 42 Ländern.
Sánchez hofft, dass die Plenarsitzung am Donnerstag in der Galería de las Colecciones Reales eine iberoamerikanische Allianz zur künstlichen Intelligenz hervorbringt.
- Mittwoch, 4. November, späterDer König eröffnet den 30. Iberoamerika-Gipfel im Teatro Real
- 5.11.Plenarsitzung des Gipfels in der Galería de las Colecciones Reales geplant
- 10.11.Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo geplant, an dem König und Königin teilnehmen
Kondolenz für die Opfer des Zugunglücks von Urda
König Felipe VI. eröffnete seine Rede im Teatro Real in Madrid mit dem Gedenken an die Opfer des Zugunglücks von Urda in der Provinz Toledo am 28. Oktober. Er sagte, das Land trauere weiter, und sandte eine Umarmung an die Verletzten, an die Familien der Toten und an die Gemeinden, die Angehörige verloren haben. ABC nannte 69 Tote, darunter die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez, die die CEOE-Stiftung leitete und am Wirtschaftsforum hatte teilnehmen sollen. El Periódico berichtete, Verkehrsminister Óscar Puente sei einen Tag zuvor wegen der Tragödie zurückgetreten. König und Königin werden am 10. November an einem Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo teilnehmen.
Ein Aufruf zu einer Stimme
Der König nutzte die Eröffnung des Gipfels, um die 22 iberoamerikanischen Nationen aufzurufen, einer von Rivalität geprägten Welt mit Einheit zu begegnen. Laut El Periódico sagte er, es liege in ihrer Hand, mit „einer harmonischen Stimme oder 22 dissonanten Stimmen“ zu antworten. Nur sieben der 19 eingeladenen lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs nahmen persönlich teil, wenngleich jedes Land einen Vertreter entsandte – eine Zahl, die die Regierung laut ABC als Erfolg darstellt. Luiz Inácio Lula da Silva, Claudia Sheinbaum und Venezuelas Delcy Rodríguez fehlten; diplomatische Quellen nannten Termingründe und Innenpolitik. Der König erinnerte daran, dass die Gipfel 1991 begannen, und warnte vor einem nahenden Wendepunkt, einem Paradigmenwechsel. Javier Milei nahm nicht an der Eröffnung teil, wie sein Team am Mittwochnachmittag mitteilte, so RTVE.
Wirtschaftsforum und eine offene Wirtschaft
Am Mittwochabend schlossen der König und Ministerpräsident Pedro Sánchez das XVI. Iberoamerikanische Unternehmertreffen in der Stierkampfarena Las Ventas ab. Die Veranstaltung brachte laut ABC an zwei Tagen mehr als 2.000 registrierte Teilnehmer aus 42 Ländern zusammen. Antonio Garamendi, Präsident von CEOE und CEIB, übergab den Staats- und Regierungschefs ein Dokument mit zehn Verpflichtungen, von intraregionalen Investitionen und formaler Beschäftigung bis zur verantwortungsvollen Einführung künstlicher Intelligenz. Auf dem Forum lehnte der König Rückzug und Protektionismus ab.
„Die beste Antwort liegt nicht im Rückzug oder im Protektionismus, sondern in einer offenen Wirtschaft, die auf gleichen Regeln für alle und auf Zusammenarbeit zwischen Partnern beruht, die gemeinsame Werte teilen.“
Er forderte zudem stabile Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit und transparente Institutionen und bezeichnete Vertrauen als eines der wertvollsten Güter der Region. Er schlug eine künstliche Intelligenz vor, die auf Spanisch und Portugiesisch arbeiten kann, und nannte dies eine strategische Frage für die Wirtschaft der Region. Sánchez sagte, Räume wie dieser seien sehr notwendig, und mahnte eine Antwort an Mächte an, die das Völkerrecht missachten.
Auszeichnungen für Unternehmensführer
Am Mittwoch verlieh der König zudem den Enrique-V.-Iglesias-Preis, den der Unternehmensrat Ceapi vergibt, an Dionisio Gutiérrez und André Esteves. Gutiérrez leitet die Fundación Libertad y Desarrollo in Guatemala, Esteves steht BTG Pactual in Brasilien vor. Ceapi wird von Núria Vilanova geführt, Generalsekretärin ist Ana Pastor; an der Zeremonie nahmen Guatemalas Präsident Bernardo Arévalo und der andorranische Regierungschef Xavier Espot teil. Gutiérrez sagte:
„Iberoamerika ist nicht das, was es heute zu sein scheint. Es ist vor allem das, was es noch werden kann.“
Gutiérrez ergänzte, seine Zukunft hänge von Führungspersönlichkeiten ab, die bereit seien, es zu erheben, von Bürgern, die bereit seien, es zu tragen, von Unternehmern, die in der Lage seien, es zu finanzieren, und von ehrlichen Intellektuellen, die über es nachdächten. Esteves bezeichnete den Preis als Symbol der iberoamerikanischen Integration, eines der Vorteile der Globalisierung.
Wie es weitergeht
Der Gipfel läuft bis Donnerstag, 5. November, mit 22 teilnehmenden Ländern, darunter Spanien, Portugal und Andorra. Sánchez hofft, dass die Plenarsitzung am Donnerstag in der Galería de las Colecciones Reales eine iberoamerikanische Allianz für Herausforderungen wie die künstliche Intelligenz hervorbringt. Sánchez teilte sich am Mittwoch zudem ein Podium mit den Staats- und Regierungschefs von Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Bolivien und Portugal. Am 10. November folgt der Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLDer König verteidigt die Formel der iberoamerikanischen Gipfeltreffen als Kontrapunkt zu Spannungen und Rivalitäten in AmerikaEl Rey defiende la fórmula de las cumbres iberoamericanas "como contrapunto a las tensiones y rivalidades" en América · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDer König ruft Iberoamerika dazu auf, mit einer „harmonischen Stimme“ angesichts der Spannungen einer zunehmend gespaltenen Welt zu sprechenEl Rey llama a Iberoamérica a hablar con una 'voz armónica' frente a las tensiones de un mundo cada vez más dividido · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLUnternehmer fordern öffentlich-private Zusammenarbeit als EntwicklungsinstrumentLos empresarios reclaman la colaboración público-privada como herramienta de desarrollo · Original auf Spanisch
- eldiario.esFelipe VI.: „Die Regierungen sind dafür verantwortlich, qualitativ hochwertige Infrastruktur zu gewährleisten“Felipe VI: "A los gobiernos les corresponde garantizar infraestructuras de calidad" · Original auf Spanisch
- Felipe VI
- König von Spanien, der den Gipfel eröffnete und beim Wirtschaftsforum sowie bei der Preisverleihung sprach
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens, der das Unternehmertreffen gemeinsam mit dem König abschloss
- Fátima Báñez
- Frühere Arbeitsministerin, die die CEOE-Stiftung leitete und beim Zugunglück von Urda starb
- Dionisio Gutiérrez
- Präsident der Fundación Libertad y Desarrollo aus Guatemala, der den Enrique-V.-Iglesias-Preis erhielt
- André Esteves
- Präsident von BTG Pactual aus Brasilien, der den Enrique-V.-Iglesias-Preis erhielt
- Antonio Garamendi
- Präsident von CEOE und CEIB, der das Dokument der Unternehmensverpflichtungen übergab
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, der wegen der Zugtragödie von Urda zurücktrat
- Javier Milei
- Präsident Argentiniens, der nicht an der Eröffnung des Gipfels teilnahm
- Luiz Inácio Lula da Silva
- Präsident Brasiliens, der dem Gipfel fernblieb
- Claudia Sheinbaum
- Präsidentin Mexikos, die dem Gipfel fernblieb
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