Diplomatie · Madrid und Toledo

König Felipe VI. ruft zu einem geeinten Iberoamerika auf, während der Opfer des Zugunglücks von Urda gedacht wird

Felipe VI. eröffnete den 30. Iberoamerika-Gipfel in Madrid mit dem Appell an die 22 Mitgliedstaaten, einer sich verschiebenden Weltordnung mit einer Stimme zu begegnen. Er begann mit Kondolenzen für das Zugunglück von Urda, während mehrere Staats- und Regierungschefs der Zusammenkunft fernblieben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Periódico, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Madrid, Toledo · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Mittwoch, 4. November, späterDer König eröffnet den 30. Iberoamerika-Gipfel im Teatro Real
  2. 5.11.Plenarsitzung des Gipfels in der Galería de las Colecciones Reales geplant
  3. 10.11.Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo geplant, an dem König und Königin teilnehmen

Kondolenz für die Opfer des Zugunglücks von Urda

König Felipe VI. eröffnete seine Rede im Teatro Real in Madrid mit dem Gedenken an die Opfer des Zugunglücks von Urda in der Provinz Toledo am 28. Oktober. Er sagte, das Land trauere weiter, und sandte eine Umarmung an die Verletzten, an die Familien der Toten und an die Gemeinden, die Angehörige verloren haben. ABC nannte 69 Tote, darunter die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez, die die CEOE-Stiftung leitete und am Wirtschaftsforum hatte teilnehmen sollen. El Periódico berichtete, Verkehrsminister Óscar Puente sei einen Tag zuvor wegen der Tragödie zurückgetreten. König und Königin werden am 10. November an einem Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo teilnehmen.

Ein Aufruf zu einer Stimme

Der König nutzte die Eröffnung des Gipfels, um die 22 iberoamerikanischen Nationen aufzurufen, einer von Rivalität geprägten Welt mit Einheit zu begegnen. Laut El Periódico sagte er, es liege in ihrer Hand, mit „einer harmonischen Stimme oder 22 dissonanten Stimmen“ zu antworten. Nur sieben der 19 eingeladenen lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs nahmen persönlich teil, wenngleich jedes Land einen Vertreter entsandte – eine Zahl, die die Regierung laut ABC als Erfolg darstellt. Luiz Inácio Lula da Silva, Claudia Sheinbaum und Venezuelas Delcy Rodríguez fehlten; diplomatische Quellen nannten Termingründe und Innenpolitik. Der König erinnerte daran, dass die Gipfel 1991 begannen, und warnte vor einem nahenden Wendepunkt, einem Paradigmenwechsel. Javier Milei nahm nicht an der Eröffnung teil, wie sein Team am Mittwochnachmittag mitteilte, so RTVE.

Wirtschaftsforum und eine offene Wirtschaft

Am Mittwochabend schlossen der König und Ministerpräsident Pedro Sánchez das XVI. Iberoamerikanische Unternehmertreffen in der Stierkampfarena Las Ventas ab. Die Veranstaltung brachte laut ABC an zwei Tagen mehr als 2.000 registrierte Teilnehmer aus 42 Ländern zusammen. Antonio Garamendi, Präsident von CEOE und CEIB, übergab den Staats- und Regierungschefs ein Dokument mit zehn Verpflichtungen, von intraregionalen Investitionen und formaler Beschäftigung bis zur verantwortungsvollen Einführung künstlicher Intelligenz. Auf dem Forum lehnte der König Rückzug und Protektionismus ab.

„Die beste Antwort liegt nicht im Rückzug oder im Protektionismus, sondern in einer offenen Wirtschaft, die auf gleichen Regeln für alle und auf Zusammenarbeit zwischen Partnern beruht, die gemeinsame Werte teilen.“

Felipe VI, König von Spanien

Er forderte zudem stabile Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit und transparente Institutionen und bezeichnete Vertrauen als eines der wertvollsten Güter der Region. Er schlug eine künstliche Intelligenz vor, die auf Spanisch und Portugiesisch arbeiten kann, und nannte dies eine strategische Frage für die Wirtschaft der Region. Sánchez sagte, Räume wie dieser seien sehr notwendig, und mahnte eine Antwort an Mächte an, die das Völkerrecht missachten.

Auszeichnungen für Unternehmensführer

Am Mittwoch verlieh der König zudem den Enrique-V.-Iglesias-Preis, den der Unternehmensrat Ceapi vergibt, an Dionisio Gutiérrez und André Esteves. Gutiérrez leitet die Fundación Libertad y Desarrollo in Guatemala, Esteves steht BTG Pactual in Brasilien vor. Ceapi wird von Núria Vilanova geführt, Generalsekretärin ist Ana Pastor; an der Zeremonie nahmen Guatemalas Präsident Bernardo Arévalo und der andorranische Regierungschef Xavier Espot teil. Gutiérrez sagte:

„Iberoamerika ist nicht das, was es heute zu sein scheint. Es ist vor allem das, was es noch werden kann.“

Dionisio Gutiérrez, Präsident

Gutiérrez ergänzte, seine Zukunft hänge von Führungspersönlichkeiten ab, die bereit seien, es zu erheben, von Bürgern, die bereit seien, es zu tragen, von Unternehmern, die in der Lage seien, es zu finanzieren, und von ehrlichen Intellektuellen, die über es nachdächten. Esteves bezeichnete den Preis als Symbol der iberoamerikanischen Integration, eines der Vorteile der Globalisierung.

Wie es weitergeht

Der Gipfel läuft bis Donnerstag, 5. November, mit 22 teilnehmenden Ländern, darunter Spanien, Portugal und Andorra. Sánchez hofft, dass die Plenarsitzung am Donnerstag in der Galería de las Colecciones Reales eine iberoamerikanische Allianz für Herausforderungen wie die künstliche Intelligenz hervorbringt. Sánchez teilte sich am Mittwoch zudem ein Podium mit den Staats- und Regierungschefs von Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Bolivien und Portugal. Am 10. November folgt der Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo.

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