Diplomatie · Madrid und Toledo

Sheinbaum und Lula bleiben dem Iberoamerika-Gipfel in Madrid fern, wo Milei teilnehmen wird

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva werden nicht am 30. Iberoamerika-Gipfel am 4. und 5. November in Madrid teilnehmen, Argentiniens Javier Milei dagegen schon. Regierungsquellen rechnen mit zehn Staats- und Regierungschefs auf höchster Ebene, Spanien eingeschlossen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Cancillería Argentina, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 5.11.Plenarsitzung in den Galerías de las Colecciones Reales
  2. 5.11.Pressekonferenz des Gipfels
  3. 6.11.Preis Fórum Europa 2026 und Treffen mit Boliviens Rodrigo Paz

Spanien richtet am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. November, den 30. Iberoamerika-Gipfel in Madrid aus – zum vierten Mal nach 1992, 2005 und 2012. Die Regierung hoffte, das Format neu zu beleben, doch mehrere große lateinamerikanische Länder fehlen auf höchster Ebene.

Wer teilnimmt

Regierungsquellen zufolge nehmen zehn Staats- und Regierungschefs auf Ebene der Staats- oder Regierungschefs teil, Spanien eingeschlossen: Andorra, Argentinien, Bolivien, Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Portugal, die Dominikanische Republik und Spanien. Kolumbien, Ecuador und El Salvador entsenden Vizepräsidenten, die übrigen Mitglieder der 22-Länder-Gemeinschaft ihre Außenminister. Frühere Schätzungen lagen höher: Andrés Allamand, Generalsekretär der Gemeinschaft, sprach in der Woche des 26. Oktober von rund 15 Staatschefs, wie El Mundo berichtete, und ABC meldete am 2. November, es würden mindestens 14 erwartet. El Mundo bezeichnet Lula und Sheinbaum, die beide auf dem geplanten Foto mit Pedro Sánchez fehlen, als die wichtigsten sozialdemokratischen Führungsfiguren der Region.

Staats- und Regierungschefs beim Gipfel, nach Schätzung der QuelleStaats- und Regierungschefs
Rund 15, Andrés Allamand (Woche des 26. Oktober 2026)
15 Staats- und Regierungschefs
Mindestens 14 erwartet, ABC (2. November 2026)
14 Staats- und Regierungschefs
Von Regierungsquellen bestätigt, El Mundo (3. November 2026)
10 Staats- und Regierungschefs

Daten aus dem Artikeltext

Mexiko und Brasilien bleiben fern

Sheinbaums Absage beendet die Hoffnungen auf eine Beilegung der diplomatischen Krise zwischen Spanien und Mexiko wegen der Eroberung. Quellen im Moncloa-Palast erklären, sie reise selten ins Ausland, und verweisen auf ihre Teilnahme an einem Demokratiegipfel in Barcelona im April als Erfolg an sich. In diesem Monat wird sie beim APEC-Gipfel in China erwartet, wo Mexiko die nächste Gastgeberschaft übernimmt. Lulas Fehlen erklären die Quellen mit dem Wahlkampf, der ihm eine neue vierjährige Amtszeit einbrachte, und mit seinem Alter von 81 Jahren. ABC berichtet zudem, dass Venezuelas Delcy Rodríguez und Kubas Miguel Díaz-Canel nicht teilnehmen werden.

Milei und die Abschlusserklärung

Argentiniens Javier Milei wird trotz seiner Angriffe auf Pedro Sánchez teilnehmen. El País berichtet, Milei habe den spanischen Ministerpräsidenten weniger als zwei Wochen vor dem Gipfel in Madrid als „nicht vorzeigbaren Diktator“, „korrupt“ und „autoritär“ bezeichnet. Von El País zitierte Quellen sagen, König Felipe VI. hätte als Gastgeber keine andere Wahl, als Milei das Wort zu entziehen, sollten die Beleidigungen andauern. El País warnt, die Spaltung der Gemeinschaft gefährde eine Abschlusserklärung, und El Mundo merkt an, dass der Gipfel von Cuenca 2024 erstmals keine einstimmig verabschiedete gemeinsame Erklärung hervorbrachte, da Mexiko, Nicaragua und Venezuela fehlten.

Zeitplan nach dem Unglück von Urda

Die Agenda wurde durch das Zugunglück in Urda (Toledo) am 28. Oktober umgestaltet, bei dem nach Angaben von La Razón mindestens 69 Menschen starben. Der König und Königin Letizia besuchten die Verletzten im Universitätsklinikum von Toledo während mehrerer Trauertage. Am Dienstag, 3. November, begann Felipe VI. im Palacio Real mit bilateralen Gesprächen, zunächst mit Chiles José Antonio Kast, den er im März in Santiago getroffen hatte. Die Eröffnungsfeier im Teatro Real beginnt am Mittwoch, 4. November, um 19.15 Uhr, gefolgt von einem Abendessen im Palacio Real um 20.15 Uhr. Am Donnerstag, 5. November, beginnt die Plenarsitzung um 9.00 Uhr in den Galerías de las Colecciones Reales, der König trifft UN-Generalsekretär António Guterres, und um 17.15 Uhr folgt eine Pressekonferenz.

Am Freitag, 6. November, überreicht der König den Preis Fórum Europa 2026 und empfängt anschließend Boliviens Rodrigo Paz im Palast Zarzuela.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Madrid, Toledo · Spanien

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen