Diplomatie · Madrid und Toledo
Sheinbaum und Lula bleiben dem Iberoamerika-Gipfel in Madrid fern, wo Milei teilnehmen wird
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva werden nicht am 30. Iberoamerika-Gipfel am 4. und 5. November in Madrid teilnehmen, Argentiniens Javier Milei dagegen schon. Regierungsquellen rechnen mit zehn Staats- und Regierungschefs auf höchster Ebene, Spanien eingeschlossen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Regierungsquellen zufolge nehmen zehn Staats- und Regierungschefs, Spanien eingeschlossen, auf höchster Ebene teil, während Claudia Sheinbaum und Luiz Inácio Lula da Silva nicht zum Gipfel am 4. und 5. November nach Madrid reisen.
Javier Milei wird teilnehmen, nachdem er Pedro Sánchez laut El País weniger als zwei Wochen vor dem Gipfel in Madrid als „nicht vorzeigbaren Diktator“ bezeichnet hatte.
Das Zugunglück in Urda (Toledo) am 28. Oktober tötete nach Angaben von La Razón mindestens 69 Menschen, und der König setzte seine offiziellen Termine für mehrere Trauertage aus.
Die Eröffnungsfeier im Teatro Real beginnt am Mittwoch, 4. November, um 19.15 Uhr, die Plenarsitzung am Donnerstag, 5. November, um 9.00 Uhr in den Galerías de las Colecciones Reales.

- 5.11.Plenarsitzung in den Galerías de las Colecciones Reales
- 5.11.Pressekonferenz des Gipfels
- 6.11.Preis Fórum Europa 2026 und Treffen mit Boliviens Rodrigo Paz
Spanien richtet am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. November, den 30. Iberoamerika-Gipfel in Madrid aus – zum vierten Mal nach 1992, 2005 und 2012. Die Regierung hoffte, das Format neu zu beleben, doch mehrere große lateinamerikanische Länder fehlen auf höchster Ebene.
Wer teilnimmt
Regierungsquellen zufolge nehmen zehn Staats- und Regierungschefs auf Ebene der Staats- oder Regierungschefs teil, Spanien eingeschlossen: Andorra, Argentinien, Bolivien, Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Portugal, die Dominikanische Republik und Spanien. Kolumbien, Ecuador und El Salvador entsenden Vizepräsidenten, die übrigen Mitglieder der 22-Länder-Gemeinschaft ihre Außenminister. Frühere Schätzungen lagen höher: Andrés Allamand, Generalsekretär der Gemeinschaft, sprach in der Woche des 26. Oktober von rund 15 Staatschefs, wie El Mundo berichtete, und ABC meldete am 2. November, es würden mindestens 14 erwartet. El Mundo bezeichnet Lula und Sheinbaum, die beide auf dem geplanten Foto mit Pedro Sánchez fehlen, als die wichtigsten sozialdemokratischen Führungsfiguren der Region.
- Rund 15, Andrés Allamand (Woche des 26. Oktober 2026)
- 15 Staats- und Regierungschefs
- Mindestens 14 erwartet, ABC (2. November 2026)
- 14 Staats- und Regierungschefs
- Von Regierungsquellen bestätigt, El Mundo (3. November 2026)
- 10 Staats- und Regierungschefs
Daten aus dem Artikeltext
Mexiko und Brasilien bleiben fern
Sheinbaums Absage beendet die Hoffnungen auf eine Beilegung der diplomatischen Krise zwischen Spanien und Mexiko wegen der Eroberung. Quellen im Moncloa-Palast erklären, sie reise selten ins Ausland, und verweisen auf ihre Teilnahme an einem Demokratiegipfel in Barcelona im April als Erfolg an sich. In diesem Monat wird sie beim APEC-Gipfel in China erwartet, wo Mexiko die nächste Gastgeberschaft übernimmt. Lulas Fehlen erklären die Quellen mit dem Wahlkampf, der ihm eine neue vierjährige Amtszeit einbrachte, und mit seinem Alter von 81 Jahren. ABC berichtet zudem, dass Venezuelas Delcy Rodríguez und Kubas Miguel Díaz-Canel nicht teilnehmen werden.
Milei und die Abschlusserklärung
Argentiniens Javier Milei wird trotz seiner Angriffe auf Pedro Sánchez teilnehmen. El País berichtet, Milei habe den spanischen Ministerpräsidenten weniger als zwei Wochen vor dem Gipfel in Madrid als „nicht vorzeigbaren Diktator“, „korrupt“ und „autoritär“ bezeichnet. Von El País zitierte Quellen sagen, König Felipe VI. hätte als Gastgeber keine andere Wahl, als Milei das Wort zu entziehen, sollten die Beleidigungen andauern. El País warnt, die Spaltung der Gemeinschaft gefährde eine Abschlusserklärung, und El Mundo merkt an, dass der Gipfel von Cuenca 2024 erstmals keine einstimmig verabschiedete gemeinsame Erklärung hervorbrachte, da Mexiko, Nicaragua und Venezuela fehlten.
Zeitplan nach dem Unglück von Urda
Die Agenda wurde durch das Zugunglück in Urda (Toledo) am 28. Oktober umgestaltet, bei dem nach Angaben von La Razón mindestens 69 Menschen starben. Der König und Königin Letizia besuchten die Verletzten im Universitätsklinikum von Toledo während mehrerer Trauertage. Am Dienstag, 3. November, begann Felipe VI. im Palacio Real mit bilateralen Gesprächen, zunächst mit Chiles José Antonio Kast, den er im März in Santiago getroffen hatte. Die Eröffnungsfeier im Teatro Real beginnt am Mittwoch, 4. November, um 19.15 Uhr, gefolgt von einem Abendessen im Palacio Real um 20.15 Uhr. Am Donnerstag, 5. November, beginnt die Plenarsitzung um 9.00 Uhr in den Galerías de las Colecciones Reales, der König trifft UN-Generalsekretär António Guterres, und um 17.15 Uhr folgt eine Pressekonferenz.
Am Freitag, 6. November, überreicht der König den Preis Fórum Europa 2026 und empfängt anschließend Boliviens Rodrigo Paz im Palast Zarzuela.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressSánchez steht vor einem iberoamerikanischen Gipfel an der Seite von Milei und mit dem...Sánchez afronta una Cumbre Iberoamericana junto a Milei y con la... · Original auf Spanisch
- La RazónDer König nimmt nach der Trauerzeit seine Agenda als Gastgeber des iberoamerikanischen Gipfels in Madrid wieder aufEl Rey reanuda su agenda tras el luto como anfitrión de la Cumbre Iberoamericana en Madrid · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLDie Präsidentin von Mexiko wird trotz der spanischen Annäherung bei der Weltmeisterschaft nicht am iberoamerikanischen Gipfel teilnehmenLa presidenta de México no acudirá la Cumbre Iberoamericana pese al acercamiento español en el Mundial · Original auf Spanisch
- El PeriódicoKönig Felipe VI. beginnt die bilateralen Treffen des iberoamerikanischen Gipfels mit dem Rechtsextremen KastEl rey Felipe VI empieza con el ultraderechista Kast las reuniones bilaterales de la cumbre iberoamericana · Original auf Spanisch
- Pedro Sánchez
- Spanischer Ministerpräsident und Gastgeber der Regierung, der Mileis Angriffen ausgesetzt ist
- Javier Milei
- Argentinischer Präsident, der trotz seiner Beleidigungen gegen Sánchez am Gipfel teilnimmt
- Felipe VI
- König von Spanien, der den Gipfel als Gastgeber leitet
- Letizia
- Königin von Spanien, die die Verletzten in Toledo besuchte
- Claudia Sheinbaum
- Mexikanische Präsidentin, die nicht am Gipfel teilnehmen wird
- Luiz Inácio Lula da Silva
- Brasilianischer Präsident, der unter Verweis auf seinen Wahlkampf und sein Alter nicht teilnimmt
- José Antonio Kast
- Chilenischer Präsident, erstes bilaterales Treffen mit dem König am 3. November
- António Guterres
- UN-Generalsekretär, der den König während des Gipfels trifft
- Rodrigo Paz
- Boliviens Präsident, der den König am 6. November trifft
- Andrés Allamand
- Generalsekretär der Iberoamerika-Gemeinschaft, der rund 15 Staatschefs schätzte
- Delcy Rodríguez
- Venezolanische Politikerin, die laut ABC nicht teilnimmt
- Miguel Díaz-Canel
- Kubanischer Präsident, der laut ABC nicht teilnimmt
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