Diplomatie
US-Richter entscheidet: Candace Owens kann nicht persönlich von den Macrons verklagt werden, Klage gegen ihre Unternehmen läuft weiter
Der Richter am Superior Court von Delaware, Sheldon Rennie, entschied am 27. Oktober 2026, dass das Gericht keine Zuständigkeit über Candace Owens persönlich hat; die Klage gegen ihre beiden Unternehmen bleibt bestehen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, Le Monde.fr, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Richter Sheldon Rennie entschied am 27. Oktober 2026, dass der Superior Court von Delaware keine Zuständigkeit über Candace Owens hat, die in Tennessee lebt.
Candace Owens LLC und GeorgeTom Inc. bleiben in dem Verfahren, da beide in Delaware registriert sind, heißt es im Bericht des Independent über die Entscheidung.
Rennie forderte beide Seiten auf, zu erörtern, ob die französische Drei-Monats-Frist für Verleumdung gilt; laut BFMTV könnte dies zur Abweisung der Ansprüche der Macrons führen.
Emmanuel Macron und Brigitte Macron verklagten Owens und ihre Unternehmen im Juli 2025 wegen Behauptungen, die 72-jährige First Lady sei als Mann geboren worden.
- März 2024Owens beginnt, die Behauptung zu wiederholen, Brigitte Macron sei als Mann geboren worden
- Januar 2025Die Videoreihe "Becoming Brigitte" verleiht der Behauptung weltweite Reichweite
- Juli 2025Die Macrons reichen Verleumdungsklage beim Superior Court von Delaware ein
- 27.10.Richter Sheldon Rennie entscheidet, dass das Gericht keine Zuständigkeit über Owens persönlich hat
Das Urteil
Der Richter am Superior Court von Delaware, Sheldon Rennie, entschied am Dienstag, 27. Oktober 2026, dass sein Gericht keine Zuständigkeit über Candace Owens hat, die in Tennessee lebt. Laut der New York Times wies der Richter alle Ansprüche gegen sie ab. The Independent berichtete von einem engeren Ausgang und schrieb, Rennie habe eine Entscheidung über Owens' Antrag auf Klageabweisung zurückgestellt, bis die Parteien weitere Argumente vorlegen. Die Ansprüche gegen ihre beiden Unternehmen, Candace Owens LLC und GeorgeTom Inc., bleiben Gegenstand des Verfahrens, da beide in Delaware registriert sind. Die Berichte gehen auseinander, ob die Ansprüche gegen Owens persönlich endgültig abgewiesen oder bis zur weiteren Stellungnahme aufrechterhalten werden.
Eine Frist könnte den Fall entscheiden
Rennie warf zudem die Frage auf, welches Recht für die Fristen der Ansprüche gilt. Da die Macrons Franzosen sind, könnte französisches Verleumdungsrecht Anwendung finden, berichtet BFMTV. Danach muss eine Verleumdungsklage innerhalb von drei vollen Monaten nach der Tat erhoben werden; diese Frist verlängert sich auf ein Jahr bei Äußerungen, die rassistisch, sexistisch, homophob oder behindertenbezogen sind. Der Richter forderte beide Seiten auf, die Verjährungsfrage zu erörtern, bevor er darüber entscheidet. Sollte er die Drei-Monats-Frist anwenden, könnten die Ansprüche der Macrons abgewiesen werden, berichtete BFMTV.
Ursprung der Klage
Die Macrons reichten im Juli 2025 beim Superior Court von Delaware Klage gegen Owens und ihre beiden Unternehmen ein. Sie erklärten, die Behauptungen hätten ihrem Ruf irreparablen Schaden zugefügt. Die Klageschrift wirft Owens vor, eine "Kampagne der globalen Demütigung" geführt zu haben, um ihren Podcast zu bewerben und eine als "aufgepeitscht" bezeichnete Fangemeinde aufzubauen. Nach Darstellung des Paares lautete eine der Falschbehauptungen, Brigitte Macron, heute 72, sei als Jean-Michel Trogneux geboren worden – der Name ihres älteren Bruders.
Wie sich die Behauptung verbreitete
BFMTV berichtet, Owens habe die Behauptung im März 2024 aufgegriffen, und eine Videoreihe mit dem Titel "Becoming Brigitte", die im Januar 2025 begann, habe ihr weltweite Reichweite verschafft. Das Gerücht sei seit Emmanuel Macrons erster Wahl 2017 regelmäßig in französischen sozialen Netzwerken wieder aufgetaucht, so der Sender weiter. Die folgende Zeitleiste reicht von der ersten weiten Verbreitung der Behauptung bis zur Entscheidung am 27. Oktober 2026.
Owens' Reaktion
Owens äußerte sich in ihrem Podcast zu dem Fall und sagte:
„Diese Klage ist voller sachlicher Ungenauigkeiten.“
Sie bezeichnete die Klage als Teil einer offensichtlichen und verzweifelten PR-Strategie, die darauf abziele, ihren Charakter zu beschmutzen. Owens sagte, sie habe nicht gewusst, dass eine Klage bevorstehe, obwohl die Anwälte beider Seiten seit Januar in Kontakt gestanden hätten. In einer Erklärung in den sozialen Medien dankte sie dem Richter und warf dem Präsidenten vor, einen Podcaster, der außerhalb Frankreichs lebt, persönlich in den Ruin treiben zu wollen. BFMTV berichtete, sie habe gesagt, sie sei überaus dankbar für die Entscheidung.
Wie es weitergeht
Die Entscheidung sei eine Zwischenentscheidung, merkte BFMTV an, der Fall sei also nicht in der Sache entschieden. Ob die französische Drei-Monats-Frist gilt, muss der Richter noch klären. Derzeit sind die Unternehmen die einzigen Beklagten in dem Verfahren. Jede weitere Entscheidung wird von der Verjährungsfrage abhängen und davon, wie französisches Verleumdungsrecht mit US-Recht zusammengeht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The TelegraphMacrons können Candace Owens wegen Brigitte-Trans-Behauptung nicht verklagen, entscheidet RichterMacrons can't sue Candace Owens over Brigitte trans claim, judge rules · Original auf Englisch
- Le Monde.frVerleumdungsklage des Ehepaars Macron gegen Candace Owens von US-Richter eingeschränktMacron couple's defamation lawsuit against Candace Owens pared down by US judge · Original auf Englisch
- BFMTVUS-Richter schränkt Klage des Ehepaars Macron gegen Bloggerin Candace Owens ein, aber das Gerichtsverfahren geht weiterUn juge américain restreint les poursuites des époux Macron contre la blogueuse Candace Owens, mais l'action en justice continue · Original auf Französisch
- The IndependentGerichtliche Niederlage für die Macrons: Richter entscheidet, dass Candace Owens nicht persönlich verklagt werden kannCourt blow for Macrons as judge rules Candace Owens cannot be personally sued · Original auf Englisch
- Emmanuel Macron
- Präsident Frankreichs und Kläger in der Verleumdungsklage gemeinsam mit seiner Frau
- Brigitte Macron
- Französische First Lady und Klägerin, in der Klage als Gegenstand der Falschbehauptungen bezeichnet
- Candace Owens
- US-amerikanische rechtsgerichtete Podcasterin und Beklagte, deren Unternehmen weiterhin in dem Verfahren stehen
- Orte
- Frankreich, Delaware, Tennessee
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