Verkehr · Madrid, Barcelona und Saragossa
Puente: Noch keine Entscheidung über Schließung der AVE-Strecke Madrid–Barcelona nach dem Unglück von Urda
Verkehrsminister Óscar Puente sagte, die Regierung habe noch nicht über eine zweijährige Vollsperrung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Barcelona entschieden, während Aragonien die technischen Berichte hinter dieser Option verlangte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Xataka, europa press, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Puente sagte am 3. November, es sei keine Entscheidung über eine rund zweijährige Schließung der Strecke Madrid–Barcelona getroffen worden, nachdem er die Option am Freitag, 30. Oktober, ins Spiel gebracht hatte.
Jorge Azcón bat Puente um die technischen Studien hinter einer Vollsperrung und verwies auf mehr als drei Millionen Fahrgäste pro Jahr in Aragonien und mehr als 14 Millionen Nutzer der Strecke jährlich.
Beim Unglück von Urda werden 69 Tote gemeldet, beim Unfall von Adamuz 46; PP und Vox fordern Puentes Rücktritt, während er die Forderung von Alberto Núñez Feijóo zurückweist.
Salvador Illa sagte, Investitionen sollten den Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen, und Sílvia Paneque erklärte, die Regierung wolle den Betrieb während der für Anfang 2027 geplanten Arbeiten aufrechterhalten.
Die Regierung billigte ein Soforthilfepaket von 30 Millionen Euro für die von der Tragödie von Urda Betroffenen sowie neue Sicherheitsmaßnahmen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr.
- 28.10.Zugunglück in Urda, Provinz Toledo, später mit 69 Toten gemeldet
- 30.10.Puente erklärt vor Journalisten, eine zweijährige Schließung der Strecke Madrid–Barcelona werde geprüft
- 3.11.Puente sagt, es sei keine Entscheidung getroffen worden, und die Regierung neige dazu, die Strecke während der Bauarbeiten in Betrieb zu halten
- Aragoniens Brief veröffentlichtAzcón bittet Puente um die technischen Berichte hinter einer möglichen Vollsperrung
Schließungsidee wieder auf dem Tisch
Am Freitag, 30. Oktober, sagte Óscar Puente vor Journalisten, eine Schließung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Barcelona für etwa zwei Jahre, um sie vollständig zu erneuern, werde geprüft. Der Vorschlag kam auf, als Kritiker infrage stellten, wie die Sanierung des andalusischen Korridors gehandhabt worden war – nach dem Unglück von Urda am 28. Oktober und einem früheren Zusammenstoß in Adamuz in der Provinz Córdoba im Januar. Am Dienstag, 3. November, sagte Puente nach dem Ministerrat, es sei keine Entscheidung getroffen worden, und die Regierung neige eher dazu, den Zugverkehr während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten. Er räumte ein, dass seine früheren Äußerungen unklar gewesen seien, und übernahm die Verantwortung für die Verwirrung.
„Ich habe mich nicht klar ausgedrückt. Ich übernehme die Verantwortung.“
Bauarbeiten, Zeitplan und das deutsche Beispiel
Die Erneuerung soll die Fahrzeit zwischen Madrid und Barcelona unter zwei Stunden drücken. Geplant sind unter anderem der Austausch der derzeitigen Schwellen durch Aerotraviesas, eine in Spanien entwickelte und von Adif patentierte Konstruktion, die Spitzengeschwindigkeiten von 350 km/h ermöglichen soll, sowie die Aufrüstung des ERTMS-Systems von Level 1 auf Level 2. Zudem sind neue Stationen geplant, um Verkehrsströme umzuleiten. Puente sagte, die Materialien würden noch beschafft, danach folge eine Ausschreibung für die Arbeiten, und dann müsse die Frage einer Schließung abgewogen werden. Er verwies auf die Schließung der Strecke Berlin–Hamburg, deren ersten Monat er als entsetzlich beschrieb, als abschreckendes Beispiel. Außerdem sagte er, die Regierung erwäge keinesfalls, die Strecke Madrid–Sevilla aus Sicherheitsgründen zu schließen.
Widerstand aus Aragonien und Katalonien
Aragoniens Regionalpräsident Jorge Azcón schrieb an Puente und verlangte die technischen Berichte, die einer möglichen Vollsperrung zugrunde liegen; der Brief wurde am Dienstag veröffentlicht. Er forderte, die Berichte müssten eindeutig belegen, dass die gewählte Variante die Sicherheit der Fahrgäste gewährleiste, und dass eine Vollsperrung erfolgen müsse, falls sich Anzeichen zeigten, dass die Sicherheit nicht garantiert werden könne. Azcón argumentierte, die Strecke befördere mehr als 14 Millionen Fahrgäste pro Jahr, und konventioneller Bahnverkehr, Busse und Flugzeuge hätten nicht die Kapazität, diese während einer zweijährigen Schließung aufzunehmen, sodass viele Fahrten auf das private Auto verlagert würden.
„Es geht um mehr als drei Millionen Fahrgäste pro Jahr in Aragonien, deren Recht auf schnelle und effiziente Mobilität nicht auf die zweite Ebene verbannt werden darf.“
Kataloniens Regionalpräsident Salvador Illa sagte, es sei wünschenswert, dass sich Investitionen möglichst wenig auf den Betrieb auswirkten, und er bezeichnete Puentes Äußerungen als Überlegung, nicht als Entscheidung. Sílvia Paneque, Sprecherin der katalanischen Regierung, sprach sich dafür aus, dass Puente im Amt bleibt, und sagte, die Generalitat wolle den Betrieb während der für Anfang 2027 geplanten Arbeiten aufrechterhalten, sofern diese bei voller Sicherheit durchgeführt werden könnten.
Rücktrittsforderungen und die Opferzahlen
Für das Unglück von Urda werden 69 Tote gemeldet, für den Unfall von Adamuz im Januar 46.
- Urda (28. Oktober)
- 69 Todesfälle
- Adamuz (Januar)
- 46 Todesfälle
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- XatakaSpanien muss das Vertrauen in seine Züge zurückgewinnen und eine zweijährige Schließung der AVE-Strecke Madrid-Barcelona könnte der erste Schritt seinEspaña necesita recuperar la confianza en sus trenes y cerrar dos años el AVE Madrid-Barcelona puede ser el primer paso · Original auf Spanisch
- europa pressAzcón sendet einen Brief an Puente, um die technischen Berichte anzufordern...Azcón envía una carta a Puente para pedirle los informes técnicos... · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDie Regierung verteidigt den Verbleib von Puente nach dem Unfall von Urda: „Er tut, was er tun muss“El Govern defiende la continuidad de Puente tras el accidente de Urda: 'Está haciendo lo que tiene que hacer' · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaPuente gibt zu, dass er es „nachvollziehen“ kann, dass Colau seinen Rücktritt fordert, akzeptiert dies aber nicht von FeijóoPuente admite que puede "compartir" que Colau pida su dimisión, pero no se lo acepta a Feijóo · Original auf Spanisch
- Óscar Puente
- Spaniens Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, der die mögliche Schließung erörterte und Rücktrittsforderungen zurückwies
- Jorge Azcón
- Regionalpräsident von Aragonien, der Puente in einem Brief zur Vorlage technischer Berichte aufforderte
- Salvador Illa
- Präsident der Generalitat von Katalonien, der sagte, der Betrieb solle möglichst wenig beeinträchtigt werden
- Sílvia Paneque
- Sprecherin der katalanischen Regierung, die sich dafür aussprach, dass Puente im Amt bleibt
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der PP, der Puentes Rücktritt forderte
- Ada Colau
- Führt die Wahlkandidatur der Frente Amplio an und sagte, Puente könne seinen Rücktritt anbieten
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident, dessen Vertrauen Puente laut Berichten weiterhin genießt
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