Gesundheit & Bildung
WHO: Jeder vierte Jugendliche hatte 2025 keinen aktiven Tag
Eine WHO-Studie in 140 Ländern zeigt: Rund 240 Millionen 11- bis 17-Jährige erreichten an keinem Tag der Erhebungswoche 60 Minuten Aktivität – seit 2010 hat sich kaum etwas verändert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, RTVE.es, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Rund 240 Millionen 11- bis 17-Jährige erreichten an keinem Tag der Erhebungswoche 60 Minuten Aktivität – laut einem Bericht etwa jeder vierte (24,9 Prozent).
Laut WHO hat sich das globale Bild seit 2010 im Wesentlichen nicht verändert und ist weit vom Ziel für körperliche Aktivität bis 2030 entfernt. Nur 14 Prozent waren an allen sieben Tagen aktiv, im Durchschnitt 2,7 aktive Tage.
28 Prozent der Mädchen berichteten 2025 von keinem aktiven Tag, gegenüber 22 Prozent der Jungen; täglich aktiv waren 11 Prozent der Mädchen und 17 Prozent der Jungen.
Der Anteil ohne aktiven Tag reicht von 4 Prozent bis mehr als 40 Prozent; Namibia, Nepal und die Philippinen liegen bei 40 Prozent, in Serbien und Bangladesch sind über 30 Prozent der Jugendlichen täglich aktiv.
Das globale Bild
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet, dass weltweit jeder vierte Jugendliche an keinem Tag der Erhebungswoche mindestens 60 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität erreichte. Dieser Anteil entspricht rund 240 Millionen jungen Menschen im Alter von 11 bis 17 Jahren. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie, die in „The Lancet Global Health“ veröffentlicht wurde und auf 389 Erhebungen in 140 Ländern und Territorien mit mehr als 3,2 Millionen Teilnehmenden beruht. Nur 14 Prozent der Jugendlichen gaben an, an allen sieben Tagen aktiv gewesen zu sein; im Durchschnitt waren es 2,7 aktive Tage pro Woche. Die Angaben zum Durchschnittswert weichen zwischen den Berichten ab – eine Quelle nennt 2,4 statt 2,7 Tage.
- Kein aktiver Tag in der Erhebungswoche
- 24.9 %
- An allen sieben Tagen aktiv
- 14 %
Daten aus dem Artikeltext
Kein Fortschritt in 15 Jahren
Nach Angaben von WHO-Vertretern hat sich das globale Bild seit 2010 kaum verändert; in den vergangenen 15 Jahren gab es keine echten Fortschritte. Auf einer Pressekonferenz sagte Etienne Krug, Direktor der Abteilung für gesundheitliche Determinanten der Organisation, die Entwicklung sei stagniert, und die Welt sei weit von dem Ziel für körperliche Aktivität bis 2030 entfernt. Die WHO weist darauf hin, dass Bewegungsmangel ein Risikofaktor für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten ist. Krug sagte, körperliche Aktivität umfasse Alltagsverhalten wie Gehen und Radfahren – es gehe also darum, diese Wege für Jugendliche sicherer zu machen. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, die Antwort bestehe nicht darin, Jugendlichen mehr Sport zu empfehlen, sondern Schulen, Straßen und Wohnviertel zu Orten zu machen, an denen Bewegung und Spielen sicher, einfach und selbstverständlich sind.
Mädchen bleiben hinter Jungen zurück
Laut WHO waren Mädchen in fast allen untersuchten Ländern weniger aktiv als Jungen. Im Jahr 2025 berichteten 28 Prozent der Mädchen, in der Erhebungswoche keinen aktiven Tag gehabt zu haben, gegenüber 22 Prozent der Jungen. Nur 11 Prozent der Mädchen gaben an, täglich aktiv zu sein, verglichen mit 17 Prozent der Jungen. Die Lücke zeigte sich in nahezu allen Ländern der Studie. Die WHO führt sie auf ungleiche Möglichkeiten und anhaltende soziale, kulturelle und ökologische Barrieren zurück – nicht auf Unterschiede bei Interesse oder Fähigkeiten.
- Mädchen, kein aktiver Tag
- 28 %
- Jungen, kein aktiver Tag
- 22 %
- Mädchen, täglich aktiv
- 11 %
- Jungen, täglich aktiv
- 17 %
Daten aus dem Artikeltext
Große Unterschiede zwischen den Ländern
Der Anteil der Jugendlichen ohne aktiven Tag in der Erhebungswoche reicht von 4 Prozent in einigen Ländern bis zu mehr als 40 Prozent in anderen. In Namibia, Nepal und den Philippinen berichteten 40 Prozent der Jugendlichen, keinen aktiven Tag gehabt zu haben. In Serbien und Bangladesch gaben mehr als 30 Prozent an, täglich aktiv zu sein. Tedros sagte, die Lösung liege im Bau sicherer Schulen, Straßen und Wohnviertel und nicht darin, Jugendliche zu mehr Bewegung zu drängen.
Reaktionen in Deutschland und Belgien
In Deutschland sagte Malte Bödeker, Experte für Kinder- und Jugendgesundheit am Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Deutschen Presse-Agentur, die Lage unterscheide sich hierzulande nicht wesentlich.
„Wir werden nicht als Couchpotatoes geboren, aber mit zunehmendem Alter verlernen wir, uns zu bewegen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- G4Media.roWHO: Jeder vierte Jugendliche weltweit bewegt sich keine Stunde pro Woche / 240 Millionen Jugendliche weltweit sind körperlich völlig inaktivOMS: Un adolescent din patru la nivel global nu face nicio oră de mișcare pe săptămână / 240 de milioane de adolescenți din întreaga lume sunt complet inactivi fizic · Original auf Rumänisch
- RTVE.esJeder vierte Jugendliche erreicht nicht die empfohlene Stunde täglicher körperlicher AktivitätUno de cada cuatro adolescentes no alcanza la hora diaria de actividad física recomendada · Original auf Spanisch
- Le Monde.frWeltweit bewegt sich nur jeder siebte Jugendliche jeden TagDans le monde, seul un adolescent sur sept bouge tous les jours · Original auf Französisch
- Notícias ao MinutoJeder vierte Jugendliche ohne körperliche Aktivität im Jahr 2025, sagt die WHOUm em cada quatro adolescentes sem atividade física em 2025, diz OMS · Original auf Portugiesisch
- Tedros Adhanom Ghebreyesus
- Generaldirektor der WHO, der sich zu den Studienergebnissen äußerte
- Etienne Krug
- Direktor der WHO-Abteilung für gesundheitliche Determinanten, der die Ergebnisse auf einer Pressekonferenz vorstellte
- Organisationen
- Weltgesundheitsorganisation
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