Regierung · Tokio und Toyako
Japans früherer Premierminister Yasuo Fukuda stirbt mit 90 – LDP
Die Liberaldemokratische Partei gab am Montag, 26. Oktober, bekannt, dass Yasuo Fukuda gestorben ist. NHK berichtete, er sei am 22. Oktober gestorben; seine einjährige Amtszeit von 2007 bis 2008 war von Bemühungen um stabile Beziehungen zu China geprägt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, The Independent, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Liberaldemokratische Partei gab am Montag, 26. Oktober, bekannt, dass Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben ist. NHK berichtete, der Tod sei am 22. Oktober eingetreten.
Fukuda trat sein Amt im September 2007 mit 71 Jahren an und folgte auf Shinzo Abe. Im September 2008 trat er zurück, nachdem ein gespaltenes Parlament einen Großteil seiner Vorhaben blockiert hatte.
Der Besuch von Hu Jintao im Mai 2008 war laut Le Soir der erste eines chinesischen Staatschefs in Japan seit einem Jahrzehnt. 2014 führte Fukuda in China Gespräche mit Xi Jinping.
- 2014Reist zu Gesprächen mit Präsident Xi Jinping nach China
- 22.10.Stirbt laut NHK im Alter von 90 Jahren
- 26.10.Die Liberaldemokratische Partei gibt den Tod bekannt
Tod erst im Nachhinein bekannt gegeben
Die Liberaldemokratische Partei gab am Montag, 26. Oktober, bekannt, dass Japans früherer Premierminister Yasuo Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben ist. NHK berichtete, der Tod sei am 22. Oktober eingetreten, während Jiji Press als Todestag Donnerstag angab. The Independent berichtete, die Partei habe keine Todesursache und keine weiteren Einzelheiten genannt. Fukudas Tod wurde damit erst nachträglich öffentlich gemacht, eine offizielle Todesursache wurde nicht veröffentlicht.
Eine einjährige Amtszeit
Fukuda, geboren 1936, wurde im September 2007 im Alter von 71 Jahren Premierminister und trat die Nachfolge von Shinzo Abe an, dessen erste Amtszeit nach zwölf Monaten geendet hatte. Auch seine Amtszeit währte nur ein Jahr, was Jiji Press auf die Schwierigkeiten eines gespaltenen Parlaments zurückführte. Europa Press berichtete, die Opposition habe das Oberhaus kontrolliert und einen Großteil seiner Gesetzesvorhaben blockiert; seine Position sei zudem durch ein Misstrauensvotum im Oberhaus weiter erodiert. Während seiner Amtszeit leitete er 2008 einen G8-Gipfel in Toyako auf Hokkaido und vereinbarte langfristige Ziele zur Emissionsminderung. Im September 2008 trat er nach Angaben von Europa Press wegen Spannungen in der Koalition und geringer Popularität zurück.
Wärmere Beziehungen zu China
Fukuda lud den damaligen chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao zu einem Besuch in Japan ein. Hus Reise im Mai 2008 machte ihn laut Le Soir zum ersten chinesischen Staatschef, der Japan seit einem Jahrzehnt besuchte. Die beiden Staatschefs gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung auf der Grundlage gemeinsamer strategischer Interessen zusagten. The Independent schrieb, er habe stabile Beziehungen zu Hu entwickelt, während seine Regierung Schwierigkeiten hatte, Gesetze durchzubringen.
Diplomatie nach der Amtszeit
Nach seinem Rückzug aus der Politik 2012 widmete Fukuda einen Großteil seiner Zeit der Verbesserung der Beziehungen zu China, die durch Territorialstreitigkeiten um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer belastet waren. 2014 reiste er zu Gesprächen mit Präsident Xi Jinping nach China und suchte eine Entspannung der kühlen Beziehungen. Dieser Besuch ebnete den Weg für ein Gipfeltreffen zwischen Xi und dem damaligen Premierminister Shinzo Abe während Abes zweiter Amtszeit. Zudem führte er regelmäßig politische Delegationen nach China und in andere asiatische Länder und nahm an internationalen Konferenzen teil. Wie sein Vater legte er großen Wert auf Freundschaften mit asiatischen Ländern.
Karriere und Familie
Vor seinem Eintritt in die Politik verbrachte Fukuda mehr als 17 Jahre bei einem japanischen Ölunternehmen. Danach wurde er Privatsekretär seines Vaters, kurz bevor Takeo Fukuda 1976 Premierminister wurde. 1990 gewann Yasuo einen Sitz im Unterhaus und übernahm den früheren Wahlkreis seines Vaters. Im Jahr 2000 war er unter Yoshiro Mori Chefsekretär des Kabinetts, der oberste Sprecher der Regierung. Europa Press wies darauf hin, dass er und sein Vater die einzigen Vater und Sohn waren, die in der Verfassungsgeschichte des Landes die Regierung führten. 2012 zog er sich aus der ersten Reihe der Politik zurück und übergab seine Wahlbasis an seinen ältesten Sohn Tatsuo Fukuda.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Mediafax.roEhemaliger japanischer Premierminister Yasuo Fukuda, bekannt für die Förderung stabiler Beziehungen zu China, ist im Alter von 90 Jahren gestorbenFostul premier japonez Yasuo Fukuda, cunoscut pentru promovarea relațiilor stabile cu China, a murit la vârsta de 90 de ani · Original auf Rumänisch
- The IndependentJapans ehemaliger Premierminister Takeo Fukuda, Befürworter der Beziehungen zu China, stirbt mit 90Japan's former PM Takeo Fukuda, proponent of ties with China, dies at 90 · Original auf Englisch
- Le SoirYasuo Fukuda, ehemaliger japanischer Premierminister, ist gestorbenYasuo Fukuda, ancien Premier ministre japonais, est décédé · Original auf Französisch
- europa pressEhemaliger japanischer Premierminister Yasuo Fukuda stirbt mit 90 JahrenFallece a los 90 años el ex primer ministro japonés Yasuo Fukuda · Original auf Spanisch
- Yasuo Fukuda
- Japans Premierminister von 2007 bis 2008, dessen Tod am 26. Oktober 2026 bekannt gegeben wurde
- Takeo Fukuda
- Vater von Yasuo Fukuda und ebenfalls früherer japanischer Premierminister
- Shinzo Abe
- Premierminister, dessen Rücktritt 2007 zur Amtsübernahme von Yasuo Fukuda führte
- Hu Jintao
- Chinesischer Staatspräsident, den Fukuda nach Japan einlud und der im Mai 2008 zu Besuch kam
- Xi Jinping
- Chinesischer Staatspräsident, der 2014 Gespräche mit Fukuda führte
- Yoshiro Mori
- Premierminister, unter dem Fukuda im Jahr 2000 Chefsekretär des Kabinetts war
- Tatsuo Fukuda
- Ältester Sohn von Yasuo Fukuda, der 2012 dessen Wahlbasis übernahm
- Orte
- Tokio, Japan, Volksrepublik China, Peking
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