Wirtschaft · Amsterdam
ING: Neunmonatsgewinn steigt um 8,9 % auf 5,353 Mrd. Euro – drittes Quartal verfehlt Prognosen, 400 Stellen fallen weg
Der Gewinn von ING im dritten Quartal blieb unter den Analystenprognosen, während die niederländische Bank Ausschüttungen von 1,9 Mrd. Euro an die Aktionäre ankündigte und weltweit rund 400 Stellen im Wholesale Banking streichen will.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, 7sur7, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
ING meldete für Januar bis September 2026 einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von 5,353 Mrd. Euro bei einem Umsatz von 18,334 Mrd. Euro, ein Plus von 6,4 %.
Der Nettogewinn im dritten Quartal lag mit 1,85 Mrd. Euro unter dem Analystendurchschnitt von 1,97 Mrd. Euro, während die Risikovorsorge mit 403 Mio. Euro über den von Analysten erwarteten 343 Mio. Euro lag.
Die Umstrukturierung von Wholesale Banking, künftig Corporate and Institutional Banking, tritt am 1. März 2027 in Kraft und soll ab 2028 jährlich rund 75 Mio. Euro einsparen.
Laut den berichteten Ankündigungen plant ING einen Aktienrückkauf von 1,65 Mrd. Euro und eine Barzahlung von 250 Mio. Euro im Januar 2027.
ING erwartet einen Umsatz von über 24,5 Mrd. Euro, Betriebsaufwendungen von 12,6 bis 12,8 Mrd. Euro, eine RoTE von über 15 % und eine CET1-Quote von rund 13 %.
- Januar 2027Zusätzliche Barzahlung von 250 Mio. Euro an die Aktionäre
- 1.03.Umstrukturierung des Wholesale-Geschäfts tritt in Kraft, rund 400 Stellen entfallen
- 2028Jährliche Kosteneinsparungen von rund 75 Mio. Euro voll wirksam
Neunmonatsergebnis
Die ING Group erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von 5,353 Mrd. Euro, 8,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erreichte 18,334 Mrd. Euro, ein Plus von 6,4 %, wobei der Zinsüberschuss um 14,5 % auf 12,443 Mrd. Euro und der Provisionsüberschuss um 12 % auf 3,786 Mrd. Euro stiegen. Die Risikovorsorge für Kreditausfälle belief sich im Berichtszeitraum auf 1,028 Mrd. Euro, ein Anstieg um 9,6 %, während die regulatorischen Kosten um 5,7 % auf 477 Mio. Euro sanken. Die Zahlen wurden am Donnerstag, 29. Oktober, veröffentlicht – am selben Tag, an dem die niederländische Bank die Umstrukturierung ihres Wholesale-Geschäfts ankündigte.
Verfehltes drittes Quartal
Der Nettogewinn von Juli bis September belief sich auf 1,85 Mrd. Euro, 3,5 % mehr als ein Jahr zuvor, aber unter der durchschnittlichen Analystenprognose von 1,97 Mrd. Euro, über die deutsche Medien berichteten. Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 5,6 % auf 6,227 Mrd. Euro. Die Vorsorge für zweifelhafte Kredite erreichte 403 Mio. Euro, ein Anstieg um 23,6 % im Quartal, gegenüber einer Analystenprognose von 343 Mio. Euro; auch leicht höhere Kosten belasteten das Ergebnis. Bloomberg berichtete, die Verfehlung sei auf höhere Kosten und größere Rückstellungen für faule Kredite zurückzuführen. Die Eigenkapitalrendite (RoTE) lag bei 16,3 % nach 15,4 % ein Jahr zuvor, die CET1-Quote bei 13,3 % gegenüber 13,1 % im Vorquartal und 13,4 % ein Jahr zuvor.
- Gemeldeter Nettogewinn Q3 2026
- 1.85 Mrd. €
- Durchschnittliche Analystenprognose
- 1.97 Mrd. €
Daten aus dem Artikeltext
Stellenabbau und Ausschüttungen
ING streicht weltweit rund 400 Stellen im Zuge einer Neuorganisation des Geschäftsbereichs Wholesale Banking, der künftig Corporate and Institutional Banking heißt. Die Änderungen treten am 1. März 2027 in Kraft, und die Bank erwartet jährliche Kosteneinsparungen von rund 75 Mio. Euro, die ab 2028 voll wirksam werden. Belgien dürfte kaum betroffen sein: ING zufolge sind deutlich weniger als 1 % der dortigen Belegschaft betroffen, und wo möglich soll interne Mobilität Vorrang haben. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 60.000 Menschen, davon rund 6.000 in Belgien. Darüber hinaus kündigte ING einen Aktienrückkauf im Wert von 1,65 Mrd. Euro und eine zusätzliche Barzahlung von 250 Mio. Euro an die Aktionäre im Januar 2027 an, womit sich die Ausschüttungen auf insgesamt 1,9 Mrd. Euro belaufen.
Ausblick und Umfeld
ING erwartet einen Gesamtumsatz von mehr als 24,5 Mrd. Euro, darunter rund 5 Mrd. Euro Provisionserträge, sowie Betriebsaufwendungen ohne Sondereffekte zwischen 12,6 und 12,8 Mrd. Euro. Die Bank rechnet zudem mit einer RoTE von über 15 % und einer CET1-Quote von rund 13 %. Das Zinsergebnis profitiert von den hohen Zinsen, da die Krediterträge gestiegen sind, während die Sparzinsen nicht im gleichen Maße angehoben wurden; ING hat seine Basis-Sparzinsen in den Niederlanden seit April 2025 nicht erhöht. Die Europäische Zentralbank hatte im September zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen angehoben, um die Inflation im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten zu bekämpfen. Vorstandschef Steven van Rijswijk bezeichnete das Quartal angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheit und der Belastung von Verbraucher- und Unternehmensvertrauen als solide.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTBFBankensektor: Trotz Gewinnsteigerung streicht ING 400 Stellen, insbesondere in BelgienSecteur bancaire : malgré une hausse de ses bénéfices, ING va supprimer 400 emplois, notamment en Belgique - RTBF Actus · Original auf Französisch
- 7sur7ING streicht trotz Gewinnsteigerung 400 Stellen: Welche Auswirkungen in Belgien?ING va supprimer 400 emplois, malgré une hausse de ses bénéfices: quel impact en Belgique? · Original auf Französisch
- europa pressING verdient bis September 8,9% mehr und streicht 400 StellenING gana un 8,9% más hasta septiembre y recortará 400 empleos · Original auf Spanisch
- Le SoirING kündigt den Abbau von 400 Stellen anING annonce la suppression de 400 postes · Original auf Französisch
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