Wirtschaft · Frankfurt am Main
Deutsche Bank übertrifft Analystenprognosen mit rund 1,9 Milliarden Euro Gewinn im dritten Quartal
Der Nettogewinn von rund 1,9 Milliarden Euro für Juli bis September lag über den 1,7 Milliarden Euro, die Analysten erwartet hatten. Die Bank erklärt, der Jahresumsatz könnte ihr Ziel von 33 Milliarden Euro übertreffen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, RP Online, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Nettogewinn erreichte für Juli bis September rund 1,9 Milliarden Euro gegenüber einem Analystendurchschnitt von etwa 1,7 Milliarden Euro und lag damit rund 2 % über dem Vorjahresquartal.
Der Umsatz erreichte rund 8,3 Milliarden Euro gegenüber einer Analystenprognose von 8,2 Milliarden, und der Jahresumsatz könnte das angepeilte Niveau von rund 33 Milliarden Euro übertreffen.
Die Investmentbank verbuchte knapp 1,1 Milliarden Euro vor Steuern, 12 % mehr als ein Jahr zuvor, während die Risikovorsorge für faule Kredite um 9 % auf 501 Millionen Euro stieg.
Die Eigenkapitalrendite lag im dritten Quartal bei 10,6 %, und Christian Sewing sagte, die Bank könne ihr Ziel von mehr als 13 % für 2028 übertreffen.
Quartalsgewinn übertrifft Prognosen
Die Deutsche Bank teilte am Mittwoch, 28. Oktober, mit, sie habe im Quartal von Juli bis September rund 1,9 Milliarden Euro nach Steuern verdient, etwa 2 % mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit rund 1,7 Milliarden Euro gerechnet, und die Bank lag über diesem Wert. Der Umsatz erreichte rund 8,3 Milliarden Euro gegenüber einer Analystenprognose von 8,2 Milliarden. Der Vorsteuergewinn stieg um 8 % auf knapp über 2,6 Milliarden Euro, und der auf die Aktionäre entfallende Anteil belief sich auf fast 1,6 Milliarden Euro – nur knapp unter dem Rekordjahr 2007.
- Tatsächlich, Juli bis September 2026
- 1.9 Mrd. Euro
- Durchschnittliche Analystenerwartung
- 1.7 Mrd. Euro
Daten aus dem Artikeltext
- Tatsächlich, Juli bis September 2026
- 8.3 Mrd. Euro
- Analystenerwartung
- 8.2 Mrd. Euro
Daten aus dem Artikeltext
Investmentbank treibt das Ergebnis
Die Investmentbank lieferte erneut den Großteil der Gewinne des Quartals und verbuchte knapp 1,1 Milliarden Euro vor Steuern, 12 % mehr als ein Jahr zuvor. Ihr Handel mit Wertpapieren und Währungen sowie ihre Arbeit bei Börsengängen hatten den Gewinn bereits früher in diesem Jahr auf ein Rekordniveau getrieben. Innerhalb des Konzerns erzielte die Unternehmensbank Rekorderlöse und steigerte ihren Gewinn, während die Investmentbank die Rekordergebnisse des Vorjahresquartals weitgehend hielt. Die Risikovorsorge für faule Kredite stieg im Quartal um 9 % auf 501 Millionen Euro. Finanzvorstand Raja Akram fasste die Entwicklung mit diesen Worten zusammen:
„Wir haben in allen vier Geschäftsbereichen eine solide Leistung erzielt.“
Ausblick und das Renditeziel für 2028
Sewing sagte, die Zahlen brächten die Bank auf einen guten Weg, ihre Ziele für 2026 zu erreichen. Der Umsatz für das Gesamtjahr könnte nun das angepeilte Niveau von rund 33 Milliarden Euro übertreffen, und die Bank erwartet, mittelfristig profitabler zu arbeiten als bisher angenommen. Die Eigenkapitalrendite lag im dritten Quartal bei 10,6 % gegenüber einem Ziel von mehr als 13 % für 2028. Sewing ergänzte:
„Zugleich bestärkt uns die Entwicklung in unserer Zuversicht, dass wir unser Ziel einer Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent für 2028 übertreffen können.“
Sewing sagte, die Bank werde im Januar zusammen mit ihren Jahreszahlen darlegen, wie viel mehr sie seiner Ansicht nach erreichen könne und auf welchem Weg.
Eine Wende seit 2018
Sewing übernahm 2018 eine Bank, die unter Verlusten und Skandalen litt. Ab 2019 wurde das Geschäftsmodell grundlegend verändert, mit Stellenstreichungen, gesenkten Kosten und der Aufgabe unrentabler Geschäfte. In einem Brief an die Mitarbeiter schrieb Sewing, die Bank sehe große Chancen, ihrem Ziel eines europäischen Champions im Bankgeschäft entschieden näher zu kommen. Die Bank hat weiterhin mit Altlasten zu kämpfen, auch während sich ihre Ergebnisse verbessern.
Maßstab für das Gesamtjahr 2025
Der Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr 2025 lag bei knapp über 9,7 Milliarden Euro, dem höchsten Wert in der Geschichte der Bank, und der Nettogewinn betrug 6,1 Milliarden Euro. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn war nur im Rekordjahr 2007 höher, bei rund 6,5 Milliarden Euro. Für die ersten neun Monate des Jahres 2026 liegt der Vorsteuergewinn bei rund 8,4 Milliarden Euro, davon rund 5,1 Milliarden Euro auf die Aktionäre entfallend. Die vollständigen Jahreszahlen der Bank werden im Januar erwartet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tv"Entwicklung bestärkt uns": Deutsche Bank übertrifft Erwartungen und meldet satten Milliardengewinn
- N-tvDer Börsen-Tag: Deutsche Bank auf Rekordkurs
- RP OnlineZwei Prozent mehr als im Vorjahr: Deutsche Bank im dritten Quartal mit Gewinn auf Rekordniveau
- Der TagesspiegelZwischenbilanz: Deutsche Bank erzielt Milliardengewinn im dritten Quartal
- Christian Sewing
- Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, der die Bank seit 2018 führt und die Ergebnisse des dritten Quartals vorstellte
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