Makroökonomie · Brüssel und Rom

BIP im Euroraum wächst im dritten Quartal um 0,4 %, während Italiens Wirtschaft stagniert und die Inflation auf 5,4 % steigt

Italiens Wirtschaft stagnierte im dritten Quartal 2026, während sich das Wachstum im Euroraum auf 0,4 % verlangsamte. Die italienische Verbraucherpreisinflation stieg im Oktober auf 5,4 %, den höchsten Stand seit August 2023.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Tgcom24, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, Rom · Belgien, Italien

Wachstum im Euroraum schwächt sich ab

Die Schnellschätzung von Eurostat beziffert das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im dritten Quartal 2026 auf 0,4 % über dem Vorquartal, nach 0,6 % im zweiten Quartal. In der Europäischen Union insgesamt stieg die Wirtschaftsleistung um 0,5 % nach 0,7 %. Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 wuchs das BIP des Euroraums um 1,3 % und die Wirtschaftsleistung der EU um 1,5 % – beide Werte etwas stärker als die 1,2 % und 1,4 % im Vorquartal. Es handelt sich um eine vorläufige Schnellschätzung; die Länderaufschlüsselung unten zeigt, wo sich die Verlangsamung konzentriert.

BIP-Wachstum im dritten Quartal 2026, gegenüber dem Vorquartal%
Euroraum
0.4 %
EU
0.5 %
Spanien
0.6 %
Deutschland
0.2 %
Italien
0 %
Frankreich
-0.1 %
Litauen
-1 %

Daten aus dem Artikeltext

Italiens Wirtschaft stagniert

Die vorläufige Schätzung von Istat zeigt, dass das italienische BIP nach Bereinigung um Kalendereffekte und Saisonalität gegenüber dem zweiten Quartal unverändert blieb. Dienstleistungen und Landwirtschaft trugen zur Wirtschaftsleistung bei, während die Industrie schrumpfte. Auf der Nachfrageseite leistete die inländische Nachfrage ohne Lagerbestände einen positiven Beitrag, während die Nettoauslandsnachfrage das Wachstum dämpfte. Im Jahresvergleich stieg das BIP um 0,8 %, eine Verlangsamung gegenüber 1,0 % im Vorquartal. Eine Carry-over-Zahl zeigt das Wachstum, das sich ergäbe, wenn die Wirtschaft für den Rest des Jahres unverändert bliebe; Istat bezifferte den Wert für 2026 so:

„Die im dritten Quartal beobachtete Stagnation gegenüber dem Vorquartal lässt die Carry-over-Wachstumsrate für 2026 unverändert bei 0,8 %.“

Istat

Andere große Volkswirtschaften

Die deutsche Wirtschaft wuchs laut Destatis im Quartal um 0,2 % und verlangsamte sich damit von 0,3 % im zweiten Quartal, lag aber weiterhin über den Marktprognosen von 0,1 %. Spanien meldete 0,6 %. Frankreich schrumpfte laut Insee um 0,1 %, ein schlechteres Ergebnis als erwartet – die Prognosen hatten auf einen leichten Zuwachs hingedeutet. Insee erklärte, die Wirtschaftsleistung sei zwischen Juli und September um 0,1 % gesunken, der private Konsum habe um 0,4 % zugelegt und die Investitionen seien um 0,6 % zurückgegangen. Auch der Außenhandel zog 0,6 Punkte vom französischen BIP ab. Unter den 15 Ländern mit vorliegenden Daten schnitten nur Frankreich und Litauen, das um 1 % schrumpfte, schlechter ab als Italien.

Inflation steigt auf 5,4 %

Die vorläufige Schätzung von Istat beziffert die italienischen Verbraucherpreise im Oktober 2026 auf 5,4 % über dem Vorjahresniveau, nach 4,2 % im September und dem höchsten Wert seit August 2023. Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,9 %. Treiber der Beschleunigung war die Energie: Die Energiepreise stiegen im Jahresvergleich um 31,4 % nach 22,6 % im September. Regulierte Energie verteuerte sich um 59,5 % nach 25,8 %, nicht regulierte Energie um 29,4 % nach 22,5 %. Unverarbeitete Nahrungsmittel stiegen um 7,5 %, Verkehrsdienstleistungen um 3,1 %, während sich der Rückgang bei verarbeiteten Nahrungsmitteln auf 0,2 % verringerte.

Jährliche Inflationsrate in Italien, September und Oktober 2026%
2026-09
4.2 %
2026-10
5.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Kerninflation und ihre Treiber

Die Kerninflation ohne Energie und frische Nahrungsmittel beschleunigte sich auf 2,0 % von 1,6 %, während die Teuerung ohne Energie auf 2,5 % von 2,0 % stieg. Die Preise für Waren zogen auf 7,5 % von 5,4 % an und damit deutlich stärker als die Dienstleistungen mit 2,9 % nach 2,6 %. Die Lücke zwischen Dienstleistungen und Waren weitete sich von minus 2,8 auf minus 4,6 Prozentpunkte aus. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) erreichte auf Jahresbasis 5,6 %. Istat erklärte, die Energiepreise blieben von der internationalen geopolitischen Lage beeinflusst. Die Carry-over-Inflation für 2026 liegt beim Gesamtindex bei 3,4 % und bei der Kernkomponente bei 1,9 %.

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