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Kurz gefasst

  • Istat bestätigte am 16. Oktober, dass die jährliche Inflation im September 2026 auf 4,2 Prozent gestiegen ist, nach 3,3 Prozent im August – ein Niveau, das laut Confcommercio seit Sommer 2023 nicht mehr erreicht wurde.

  • Die Inflation bei Energieprodukten stieg von 17,1 auf 22,6 Prozent, wobei sich regulierte Energie von 18,6 auf 25,8 Prozent und nicht regulierte Energie von 17,0 auf 22,5 Prozent beschleunigte.

  • Eurostat setzt die Inflation in der Eurozone für September auf 3,8 Prozent, nach 3,2 Prozent im August, wobei Energie 1,71 Prozentpunkte zur Jahresrate beitrug.

  • Confcommercio schätzt die Inflation im Oktober auf 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 4,7 Prozent im Jahresvergleich, bei einem Brent-Preis zwischen 100 und 110 Dollar je Barrel.

Der September-Wert

Die jährliche Verbraucherpreisinflation in Italien hat im September 2026 nach Angaben von Istat 4,2 Prozent erreicht, nach 3,3 Prozent im August. Die Statistikbehörde bestätigte damit ihre Ende September veröffentlichte vorläufige Schätzung; gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,7 Prozent. Haupttreiber war Energie: Energieprodukte verteuerten sich um 22,6 Prozent im Jahresvergleich, nach 17,1 Prozent im August. Regulierte Energie – also Strom und Gas, deren Preise von einer öffentlichen Stelle festgelegt werden – beschleunigte sich von 18,6 auf 25,8 Prozent, während nicht regulierte Energie von 17,0 auf 22,5 Prozent stieg.

Lebensmittel und Haushaltsbudgets

Die Lebensmittelinflation stieg von 1,0 auf 1,7 Prozent, wobei Istat den gesamten Anstieg auf unverarbeitete Lebensmittel zurückführte, die von 3,8 auf 5,5 Prozent zulegten. Der Index des Einkaufswagens, der Lebensmittel, Haushaltswaren und Körperpflegeprodukte umfasst, bewegte sich von 0,9 auf 1,5 Prozent. Dienstleistungen für Freizeit, Kultur und Körperpflege stiegen von 2,6 auf 2,9 Prozent, während sich Verkehrsdienstleistungen von 0,8 auf 1,6 Prozent beschleunigten. Die Kerninflation, die Energie und frische Lebensmittel ausklammert, kletterte leicht von 1,5 auf 1,6 Prozent. Im dritten Quartal 2026 stiegen die Preise für Haushalte mit geringen Ausgaben um 4,4 Prozent, gegenüber 2,9 Prozent bei Haushalten mit den höchsten Ausgaben. Berechnungen von Adusbef beziffern die Jahreszuwächse auf 28 Prozent bei Artischocken, 27,2 Prozent bei Erdbeeren, 19,3 Prozent bei Tomaten und 18,7 Prozent bei Blumenkohl und Brokkoli. Unc berichtete, dass Tomaten allein im September um 21,1 Prozent teurer wurden, Zucchini um 16,7 Prozent und Gurken um 14,8 Prozent.

Vergleich mit der Eurozone

Die endgültige Schätzung von Eurostat setzt die Inflation in der Eurozone für September auf 3,8 Prozent, nach 3,2 Prozent im August und 2,2 Prozent ein Jahr zuvor; damit wurde die am 2. Oktober veröffentlichte Schnellschätzung bestätigt. In der gesamten Europäischen Union erreichte die Rate ebenfalls 3,8 Prozent, verglichen mit 2,6 Prozent ein Jahr zuvor. Energie trug 1,71 Prozentpunkte zur Jahresrate der Eurozone bei, Dienstleistungen 1,52 Punkte, nicht-energetische Industriegüter 0,29 Punkte sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak 0,25 Punkte. Rumänien (6,5 Prozent), Litauen (6,1 Prozent) und Bulgarien (5,6 Prozent) verzeichneten die höchsten Raten, während Schweden mit 1 Prozent den niedrigsten Wert aufwies; Ungarn und Dänemark lagen bei 2,1 Prozent. Das harmonisierte Maß von Eurostat setzt Italien auf 4,2 Prozent, nach 3,2 Prozent im August – eine andere Basis als die 3,3 Prozent für August, die Istat für seinen nationalen Index meldet.

Eurostat-Inflation im September 2026, ausgewählte EU-Länder%
Rumänien6,5%
Litauen6,1%
Bulgarien5,6%
Italien4,2%
Ungarn2,1%
Dänemark2,1%
Schweden1%
Rumänien
6.5 %
Litauen
6.1 %
Bulgarien
5.6 %
Italien
4.2 %
Ungarn
2.1 %
Dänemark
2.1 %
Schweden
1 %

Daten aus dem Artikeltext

Ausblick und Geldpolitik

Das Studiobüro von Confcommercio schätzt die Inflation im Oktober auf 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 4,7 Prozent im Jahresvergleich, womit die Rate nahe an 5 Prozent heranrücken würde. Der Verband warnte, dass der Spielraum, dies zu verhindern, mit jedem Tag schrumpfe, an dem Brent zwischen 100 und 110 Dollar je Barrel notiere.

„Alles bleibt möglich, aber der Spielraum, eine Inflation von 5 Prozent zu verhindern, schrumpft mit jedem Tag, der vergeht, an dem Brent zwischen 100 und 110 Dollar je Barrel liegt.“

Confcommercio

Confcommercio erklärt zudem, die Kerninflation könnte bald 2 Prozent überschreiten – jenes Niveau, das Zentralbanken als optimal betrachten –, und eine Rückkehr zu den Zielwerten der Politik sei erst im späten Frühjahr 2027 möglich. Die Europäische Zentralbank hat im September die Zinsen erneut erhöht, um die Preise zu drücken, doch ein jüngster Anstieg der Spreads, beginnend mit Frankreich, bremst die Wirtschaft und erschwert ihre Pläne. Confcommercio erwartet, dass der Konsum der Haushalte stabil bleibt – die Ausgaben lagen im September 1,1 Prozent über dem gleichen Monat des Jahres 2025 – und veranschlagt das BIP-Wachstum im Oktober auf 1 Prozent im Jahresvergleich, nach 0,7 Prozent im September.

Regionales Bild

Unc hat die italienischen Städte nach den zusätzlichen jährlichen Kosten für eine typische Familie geordnet, basierend auf den territorialen September-Daten von Istat. Vicenza führt die Liste mit 1.444 Euro mehr pro Jahr bei 5,2 Prozent Inflation an, gefolgt von Rimini (1.331 Euro, 4,6 Prozent) und Como (1.319 Euro, 4,4 Prozent). Terni liegt mit 1.305 Euro auf Platz vier, Rom rangiert mit 1.230 Euro auf Platz elf. Die höchsten Inflationsraten wurden in Reggio Calabria und Siracusa mit 5,3 Prozent verzeichnet, während Brindisi mit 746 Euro und 3,9 Prozent Inflation die niedrigsten Mehrkosten aufweist. Benevento (766 Euro) und Olbia-Tempio (774 Euro) folgen dahinter. Codacons schätzt die Mehrkosten auf 1.389 Euro pro Familie, während Unc die nationale Zahl mit 1.116 Euro angibt.

Zusätzliche jährliche Haushaltskosten durch Inflation, ausgewählte italienische StädteEuro
Vicenza1.444
Rimini1.331
Como1.319
Terni1.305
Rom1.230
Brindisi746
Vicenza
1444 Euro
Rimini
1331 Euro
Como
1319 Euro
Terni
1305 Euro
Rom
1230 Euro
Brindisi
746 Euro

Daten aus dem Artikeltext

Unc-Präsident Massimiliano Dona warnte, dass weitere Erhöhungen folgen könnten, sobald die Energieabrechnungen für den Winter eintreffen.

„Wir stehen erst am Anfang.“

Massimiliano Dona

In diesem Text

Der September-WertDer September-WertLebensmittel und HaushaltsbudgetsLebensmittel und HaushaltsbudgetsVergleich mit der EurozoneVergleich mit der EurozoneAusblick und GeldpolitikAusblick und GeldpolitikRegionales BildRegionales Bild

Auf Grundlage von Berichten von

Il Messaggero, Adnkronos, Fanpage, Il Fatto Quotidiano, ANSA.it

Liste der Quellen
Rom
Vicenza
RomVicenza
Rom, Vicenza · Italien

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Quellen und Kontext

  • Il Messaggerovor 1 Std.Confcom: Inflation im Oktober in Richtung 5%, aber der Haushaltskonsum hält standConfcom: inflazione a ottobre verso il 5%, ma i consumi delle famiglie tengono · Original auf Italienisch
  • Adnkronosvor 13 Std.Inflation ist der größte Feind von Wirtschaft und Politik: Preise belasten BIP und KonsensInflazione nemico numero uno dell'economia e della politica: i prezzi pesano sul Pil e sul consenso · Original auf Italienisch
  • Fanpagevor 15 Std.Lebenshaltungskosten, die Karte der Preiserhöhungen: Schlag von über 1.100 Euro pro Familie, hier sind die teuersten Städte ItaliensCaro vita, la mappa dei rincari: batosta da oltre 1.100 euro a famiglia, ecco le città più care d'Italia · Original auf Italienisch
  • Il Fatto Quotidianovor 18 Std.Inflation auf Dreijahreshoch: 4,2% im September. Von Rechnungen bis zum Einkauf, die Daten der RekordanstiegeInflazione ai massimi da tre anni: 4,2% a settembre. Dalle bollette alla spesa, i dati degli aumenti record · Original auf Italienisch

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Veröffentlicht heute um 06:10.

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Makroökonomie · Rom und Vicenza

Italiens Inflation erreicht 4,2 Prozent im September – Drei-Jahres-Hoch wegen Energiepreisen

Istat bestätigte am 16. Oktober, dass die italienische Inflationsrate im September auf 4,2 Prozent gestiegen ist, nach 3,3 Prozent im August. Energiepreise trieben den Sprung an, und Confcommercio rechnet für Oktober nun mit annähernd 5 Prozent.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, Adnkronos, Fanpage und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 06:10.

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