Diplomatie · Washington und Singapur

Republikaner im Repräsentantenhaus bitten Nvidia-Chef Jensen Huang um Briefing vor dem Kongress zu angeblichen Spionageverbindungen nach China

Drei Vorsitzende von Ausschüssen des Repräsentantenhauses haben Nvidia-Chef Jensen Huang gebeten, am 18. November an einem vertraulichen Briefing über seine Verbindungen zu Alice Huang teilzunehmen, einer Führungskraft bei Megaspeed, der Spionage für China vorgeworfen wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, The Next Web, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Anderseidesvik, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Schreiben an Jensen Huang datiert auf Mittwoch mit der Bitte um ein vertrauliches Briefing
  2. 5.11.Schreiben veröffentlicht; die Vorsitzenden bitten Huang, vor den Ausschüssen zu erscheinen
  3. 18.11.Angesetztes Datum für das gemeinsame vertrauliche Briefing

Die Anfrage an Huang

Drei Republikaner im Repräsentantenhaus, die Ausschüssen vorstehen, baten Nvidia-Chef Jensen Huang, an einem vertraulichen Briefing am 18. November teilzunehmen. Die Anfrage steht in einem Schreiben von Brian Mast, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, John Moolenaar, der den Sonderausschuss zur Kommunistischen Partei Chinas leitet, und Rick Crawford, der den Sonderausschuss für Nachrichtendienste leitet. Das Schreiben ist auf den 4. November datiert und wurde am Donnerstag, 5. November, veröffentlicht. Darin wird Huang gebeten, seine Kontakte zu Alice Huang, einer Führungskraft bei Megaspeed, sowie Nvidias Sicherheitsprotokolle gegen Spionage durch ausländische Gegner zu erörtern. Das Schreiben nennt nicht, welche Informationen die Abgeordneten im Sinn haben, und Nvidia hat nicht bestätigt, ob Huang teilnehmen wird.

Die Geheimdienstvorwürfe

Die New York Times berichtete, US-Geheimdienstvertreter seien zu dem Schluss gekommen, dass Alice Huang, eine chinesische Staatsbürgerin, Informationen nach Peking weiterleitete, und dass Jensen Huang eine enge Beziehung zu ihr entwickelt habe. Die Zeitung beschrieb Megaspeed als ein in Singapur ansässiges Cloud-Unternehmen, das Nvidia-Chips im Wert von Milliarden Dollar gekauft habe, und erklärte, die US-Regierung verdächtige es, China dabei zu helfen, US-Beschränkungen zu umgehen. Laut der Times, die sich auf mit der Überwachung vertraute Personen beruft, wurde Präsident Donald Trump rund ein Jahr vor der Berichterstattung informiert und entschied sich, nicht zu handeln. Das Wall Street Journal berichtete später, Beamte in mindestens drei Ländern befürchteten, Alice Huang könnte Informationen an die chinesische Regierung weitergeben, möglicherweise auch sensible Details über Nvidia-Chips. Die Times berichtete zudem, Huang habe kein „defensives Briefing“ erhalten, das Geheimdienste möglichen Spionagezielen üblicherweise – wenn auch nicht immer – geben.

Nvidias Reaktion

Nvidia hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Unternehmen erklärte, Huangs Umgang mit Alice Huang habe aus gewöhnlichen Geschäftskontakten bestanden, und seine regionalen Cloud-Kunden erhielten routinemäßige kommerzielle Informationen und keine sensiblen Geschäftsgeheimnisse. Sprecher John Rizzo wollte nicht sagen, ob Huang vor den Ausschüssen erscheinen werde, sagte aber, der Vorstandsvorsitzende reise mit einem Sicherheitsteam. Nvidia fügte hinzu, man sei zuversichtlich, dass Washington das Unternehmen gewarnt hätte, wenn es eine Person als Bedrohung für die US-Industrie betrachte, und man erhalte häufig Aktualisierungen der Regierung zu Personen, die Anlass zur Sorge geben. Peking hat die Behauptungen, es spioniere Nvidia aus, bereits als haltlose Spekulation bezeichnet.

„Unser Vorstandsvorsitzender hat ein hervorragendes Sicherheitsteam, das ihn begleitet, wo es nötig ist.“

John Rizzo, Nvidia-Sprecher

„Treffen mit Kunden gehören zum Job eines CEO. Jensen spricht jedes Jahr mit Tausenden von Führungskräften bei Kunden.“

Nvidia

Wie es weitergeht

Die drei Ausschüsse haben den 18. November für das gemeinsame vertrauliche Briefing angesetzt. In ihrem Schreiben bezeichnen sie die Infiltration der US-Technologie durch die Volksrepublik China als Kern der Untersuchungsarbeit der drei Ausschüsse in dieser Legislaturperiode. Die Anfrage ist freiwillig, und Nvidia hat nicht gesagt, ob Huang teilnehmen wird. Bislang stammen die Vorwürfe aus der Berichterstattung der New York Times und des Wall Street Journal. Die folgende Zeitleiste führt die Daten aus dem Schreiben auf.

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Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten, Singapur

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