Sicherheit · Singapur, Washington und Peking
US-Behörden: Nvidia-Chef Jensen Huang war Ziel eines mutmaßlichen chinesischen Spions
Eine Megaspeed-Führungskraft, die als eng mit dem Nvidia-Chef verbunden gilt, wurde unter US-Überwachung gestellt und als chinesisches Geheimdienst-Asset eingestuft. US-Beamte sagen, Trump sei etwa ein Jahr vor dem Bericht der New York Times über die Erkenntnisse informiert worden und habe nichts unternommen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Morgen, LaSexta, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
US-Beamte kamen zu dem Schluss, dass Alice Huang, eine Megaspeed-Führungskraft, Informationen nach Peking weitergab; die Überwachung offenbarte eine enge Beziehung zu Jensen Huang, dem CEO von Nvidia.
Die New York Times berichtete, Trump sei etwa ein Jahr vor dem Bericht informiert worden und habe sich gegen ein Handeln entschieden, aus Sorge, Nvidias Chipverkäufe und den China-Handel zu stören.
Nvidia erklärt, die Treffen von Jensen Huang mit Kundenführungskräften seien normal; er spreche jedes Jahr mit Tausenden von Führungskräften aus Kundenunternehmen.
Ein mit Megaspeed verbundenes malaysisches Unternehmen kaufte Handelsunterlagen zufolge zwischen Juni 2024 und Februar 2026 fortschrittliche KI-Ausrüstung mit Nvidia-Technologie im Wert von mindestens 4,8 Milliarden Dollar.
- Ende 2024Die US-Regierung eröffnet eine Untersuchung gegen Megaspeed, nachdem ein Beamter des Handelsministeriums das Rechenzentrum des Unternehmens in Malaysia besucht hat
- 2025Die Behörden in Singapur befragen Alice Huang und lassen sie später wieder gehen
- 2026Das Justizministerium übernimmt die Untersuchung, und die US-Behörden stellen Megaspeed und Alice Huang unter Überwachung
Überwachung der Megaspeed-Führungskraft
US-Beamte kamen zu dem Schluss, dass Alice Huang, eine leitende Angestellte des in Singapur ansässigen Rechenzentrumsunternehmens Megaspeed, als chinesisches Geheimdienst-Asset tätig war und Informationen nach Peking weitergab, berichtet die New York Times unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Huang, auch bekannt als Huang Le und nach Angaben als chinesische Staatsbürgerin identifiziert, war ins Visier geraten, weil sie im Verdacht stand, dabei geholfen zu haben, fortschrittliche Nvidia-KI-Chips nach China zu lenken. Die Untersuchung gegen Megaspeed begann Ende 2024, nachdem ein Beamter des Handelsministeriums das Rechenzentrum des Unternehmens in Malaysia besucht und den Standort verdächtig gefunden hatte. Ermittler sahen Berichten zufolge Nvidia-Ausrüstung noch in den Kartons, was darauf hindeutete, dass die Hardware ein- oder ausgelagert und nicht installiert wurde.
Die Überwachung ergab dann, dass Huang eine enge Beziehung zu Jensen Huang, dem Vorstandsvorsitzenden von Nvidia, aufgebaut hatte, und die beiden seien gemeinsam bei Geschäftsessen aufgetreten. Die Behörden in Singapur befragten Alice Huang 2025, ließen sie später aber wieder gehen. Das US-Justizministerium übernahm den Fall in diesem Jahr, und die amerikanischen Behörden stellten daraufhin sowohl Megaspeed als auch Alice Huang unter Überwachung.
Alarm im Weißen Haus und Trumps Reaktion
Die Erkenntnis, dass Peking Berichte von jemandem erhielt, der direkten Zugang zu Jensen Huang hatte – einer der mächtigsten Figuren der KI-Branche und einflussreicher Verbündeter von Präsident Donald Trump –, löste im Weißen Haus Alarm aus. Die Times berichtete, Trump sei etwa ein Jahr vor dem Bericht über die Erkenntnisse informiert worden und habe sich entschieden, nicht zu handeln. Die Zeitung schrieb, er scheue davor zurück, Nvidias Chipverkäufe zu stören, die Wirtschaft und Aktienmarkt antreiben, und den Handel mit China weiter zu verkomplizieren. Beamte sagten der Zeitung, die engen Beziehungen zwischen Jensen Huang und Trump hätten Bemühungen behindert, Chipverkäufe nach China zu begrenzen. Das Weiße Haus, die CIA und die National Security Agency lehnten eine Stellungnahme ab. Jensen Huang sei Berichten zufolge nicht vorab gewarnt worden, dass ausländische Geheimdienste ihn ins Visier genommen hätten.
Nvidia und Megaspeed reagieren
Nvidia erklärte, an den Interaktionen zwischen seinem Vorstandsvorsitzenden und Alice Huang sei nichts Ungewöhnliches. Sein Sprecher John Rizzo sagte laut LaSexta, die Kontakte gehörten zu den Aufgaben eines Vorstandsvorsitzenden.
„Treffen mit Kunden gehören zu den Aufgaben eines CEO; Jensen spricht jedes Jahr mit Tausenden von Führungskräften aus Kundenunternehmen.“
Nvidia bezeichnete Megaspeed als nicht anders als seine übrigen regionalen Kunden und erklärte, es habe frühere Behauptungen, das Unternehmen schmuggle Chips nach China, untersucht und könne sie widerlegen. Megaspeed und ähnliche Kunden erhielten gewöhnliche Geschäftsinformationen, keine Geschäftsgeheimnisse und nichts, was für die nationale Sicherheit relevant sei. Megaspeed teilte der Times mit, man nehme die Sache äußerst ernst, habe jemanden mit einer internen Prüfung beauftragt und der US-Regierung Kooperationsbereitschaft signalisiert. Die chinesische Botschaft in Washington nannte die Berichterstattung eine Verleumdungskampagne gegen China.
Chipkäufe und Exportbeschränkungen
Die US-Behörden vermuten, dass einige von Megaspeed gekaufte Chips illegal nach China gelangten. Unter Berufung auf Handelsunterlagen berichtete die Times, ein mit Megaspeed verbundenes Unternehmen in Malaysia habe zwischen Juni 2024 und Februar 2026 fortschrittliche KI-Ausrüstung mit Nvidia-Technologie im Wert von mindestens 4,8 Milliarden Dollar gekauft. Die Trump-Regierung hat den Export fortschrittlicher KI-Chips nach China aus Gründen der nationalen Sicherheit beschränkt, und Beamte vermuteten Berichten zufolge, dass Megaspeed half, diese Grenzen zu umgehen. Die Vorgängerregierung hatte das Unternehmen bereits im Verdacht, China den Zugang zu Nvidia-Chips zu erleichtern.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- De MorgenChinesische Geschäftsfrau mit engen Verbindungen zum Nvidia-Chef soll Informationen an Peking weitergegeben habenChinese zakenvrouw met nauwe banden met Nvidia-topman zou informatie hebben doorgespeeld aan Peking · Original auf Niederländisch
- LaSextaUSA untersuchten chinesische Geschäftsfrau mit Nähe zum Nvidia-Chef wegen SpionageEEUU investigó a una empresaria china cercana al CEO de Nvidia por espionaje · Original auf Spanisch
- The GuardianNvidia-Chef angeblich von chinesischem Spion ins Visier genommenNvidia CEO reportedly targeted by Chinese spy · Original auf Englisch
- HotNews.roJensen Huang, CEO von Nvidia, war Ziel einer chinesischen SpionageverschwörungJensen Huang, CEO-ul Nvidia, a fost vizat de un complot de spionaj chinezesc · Original auf Rumänisch
- Jensen Huang
- Vorstandsvorsitzender von Nvidia, dessen Beziehung zu Alice Huang durch die Überwachung aufgedeckt wurde
- Alice Huang
- Megaspeed-Führungskraft, die US-Beamte als chinesisches Geheimdienst-Asset einstuften; sie ist nicht angeklagt
- Donald Trump
- US-Präsident, der Berichten zufolge über die Erkenntnisse informiert wurde und sich gegen ein Handeln entschied
- John Rizzo
- Nvidia-Sprecher, der von LaSexta zu den Megaspeed-Vorwürfen zitiert wurde
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