Verkehr · Urda, Adamuz und Barcelona

Sánchez kündigt Hilfsdekret an, das die Passagierversicherung für die Opfer des Bahnunglücks von Urda verdoppelt

Pedro Sánchez sagte, der Ministerrat werde am Dienstag, 3. November, ein Dekret billigen, das die Pflichtversicherungssumme für Passagiere für die Opfer des Unglücks von Urda verdoppelt. Bei dem Unfall am 28. Oktober nahe Toledo wurden nach Stand vom 2. November 69 Tote gemeldet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Periódico, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Adamuz, Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 18.01.Bahnunglück von Adamuz (Córdoba), 46 Tote
  2. 28.10.Bahnunglück von Urda (Toledo)
  3. 2.11.Sánchez kündigt beim Forum in Barcelona das Hilfsdekret an
  4. 3.11.Ministerrat soll das Dekret billigen

Hilfsdekret in Barcelona angekündigt

Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte am Montag, 2. November, an, dass der Ministerrat am Dienstag, 3. November, ein Dekret mit Hilfen für die Opfer des Bahnunglücks von Urda in der Provinz Toledo billigen werde. Er machte die Ankündigung beim Forum „World in Progress“ (WIP), das von Prisa in Barcelona organisiert wurde, und sprach den Familien der Toten sein Beileid aus. Der Unfall ereignete sich am 28. Oktober; El Mundo meldet nach Stand vom Morgen des 2. November 69 Tote. Sánchez sagte, die Regierung habe drei Tage Staatstrauer für die Opfer ausgerufen.

Er stellte das neue Paket in eine Linie mit der Reaktion nach dem Unglück von Adamuz bei Córdoba am 18. Januar, bei dem 46 Menschen starben. Nach jenem Unfall hatte die Regierung einen Hilfsschirm eingerichtet; das neue Dekret folgt demselben Modell.

Vier Maßnahmen im Dekret

Laut Sánchez ruht das Dekret auf vier Säulen. Die erste ist ein Hilfspaket, das die Summe der Pflichtversicherung für Passagiere verdoppelt. Die zweite ist ein eigener Mechanismus zur Vorauszahlung von Entschädigungen, damit Opfer und ihre Familien nicht auf das Ende der Verfahren warten müssen, bevor sie eine erste Zahlung erhalten. Die dritte ist ein Verfahren zur vorübergehenden Erwerbsunfähigkeit, das den im Unglück Verletzten eine verbesserte Absicherung bieten soll. Die vierte ist eine Reihe von Büros für eine umfassende, persönliche Betreuung in den Regierungsdelegationen und -subdelegationen der Regionen, in denen die Opfer leben.

Die wirtschaftlichen Bedingungen und die Anspruchsvoraussetzungen für die Leistung bei Erwerbsunfähigkeit hat Sánchez noch nicht im Einzelnen dargelegt; sie sollen im Text festgelegt werden, den der Ministerrat billigt.

Öffentliche Dienste und Vertrauen in den Hochgeschwindigkeitsverkehr

Sánchez ordnete die Reaktion in die Verteidigung der öffentlichen Dienste ein und sagte, die Regierung werde auf die Tragödie nicht mit Kürzungen antworten. Er argumentierte, öffentliche Gesundheitsversorgung, Rettungsdienste und Sicherheitskräfte schützten die Menschen in Krisen, so die Darstellung seiner Rede in Barcelona bei ABC.

„Jede Kürzung bei den öffentlichen Diensten ist eine Kürzung unserer Fähigkeit, einander in den härtesten Momenten zu schützen.“

Pedro Sánchez, Ministerpräsident Spaniens

Er räumte ein, dass die Bürger das Vertrauen in den Hochgeschwindigkeitsverkehr verloren hätten, und versprach, dieses Vertrauen so schnell wie möglich und um jeden Preis wiederherzustellen. Die dringendste Aufgabe sei nun, den Opfern zu helfen.

Ermittlungen und Umfrage

Sánchez sagte, unabhängige Ermittler und die Gerichte arbeiteten mit allen notwendigen Mitteln und voller Transparenz daran, den Hergang aufzuklären. Bei einem früheren Besuch der Unfallstelle hatte er zugesagt, Verantwortlichkeiten einzufordern, sollten die Ermittlungen Fahrlässigkeit oder Mängel in den Sicherheitssystemen ergeben.

„Es gibt Dutzende zerrissene Familien wegen eines Unfalls, der nie hätte passieren dürfen.“

Pedro Sánchez, Ministerpräsident Spaniens

Eine am Montag von EL MUNDO veröffentlichte Umfrage von Sigma Dos, die erste vollständig nach dem Unglück von Urda durchgeführte Erhebung, sieht die Sozialistische Partei (PSOE) bei 24,6 Prozent der Wahlabsicht. Das wäre in dieser Legislaturperiode erstmals ein Wert unter 25 Prozent. Die Umfrage gibt der Partei zwischen 97 und 103 Sitze, eine Spanne, die die psychologische Marke von 100 Sitzen überschreitet.

Zeitleiste und Opferzahlen

Die beiden in der Berichterstattung behandelten Bahnunglücke sind das Unglück von Adamuz am 18. Januar und das Unglück von Urda am 28. Oktober. Die folgende Zeitleiste zeichnet die wichtigsten Daten aus den Artikeln nach, und der Vergleich zeigt die Opferzahlen, die die einzelnen Medien meldeten.

Gemeldete Tote bei den beiden BahnunglückenPersonen
Adamuz (18. Januar)
46 Personen
Urda (Stand 2. November)
69 Personen

Daten aus dem Artikeltext

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