Makroökonomie

Eurostat-Schnellschätzung: Inflation im Euroraum steigt im Oktober auf 4 %, Griechenland erreicht 5,6 %

Die vorläufige Schätzung von Eurostat beziffert die jährliche Inflation im Euroraum für Oktober 2026 auf 4 %, nach 3,8 % im September. Griechenland stieg von 5,1 % auf 5,6 %, wobei die Energiepreise dort gegenüber dem Vorjahr um 26,5 % zulegten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, Η Ναυτεμπορική, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Inflation im Euroraum

Die jährliche Inflation im Euroraum dürfte im Oktober 2026 4 % erreichen, wie aus der am 4. November veröffentlichten Schnellschätzung von Eurostat hervorgeht – nach 3,8 % im September. Das ist der höchste Stand im Währungsraum seit drei Jahren und das Doppelte des 2-%-Ziels der Europäischen Zentralbank. Die Kerninflation, die volatile Energie- und unverarbeitete Lebensmittelpreise ausklammert, blieb auf Jahresbasis bei 2,2 %. Da es sich um vorläufige Zahlen handelt, ist der Wert von 4 % eine erste Schätzung; die vollständigen Oktober-Daten von Eurostat stehen noch aus.

Energie treibt den Anstieg

Energie ist die Komponente mit dem stärksten Jahresanstieg, erwartet bei 20,8 % im Oktober gegenüber 18,9 % im September. Die Quellen führen die Beschleunigung vor allem auf höhere Energiepreise zurück, die sie mit dem Konflikt im Nahen Osten in Verbindung bringen. Dienstleistungen werden bei 3,3 % prognostiziert, nach 3,2 % im September, während Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak von 1,3 % auf 1,6 % stiegen. Industriegüter ohne Energie erreichten 1,2 % gegenüber 1,1 % einen Monat zuvor.

Griechenland steigt auf 5,6 %

Die jährliche Inflationsrate Griechenlands stieg im Oktober laut der ersten Eurostat-Schätzung von 5,1 % im September auf 5,6 %. Die Energiepreise in Griechenland lagen 26,5 % über dem Vorjahresniveau, nach 25,4 % im September und 15,4 % im August. Die griechische Energieinflation liegt 5,7 Prozentpunkte über der des Euroraums. Die Lücke zwischen der griechischen Gesamtinflation und jener des Euroraums weitete sich von 1,3 Punkten im September auf 1,6 Punkte aus.

Energieinflation, Oktober 2026: Griechenland im Vergleich zum Euroraum%
Griechenland
26.5 %
Euroraum
20.8 %

Daten aus dem Artikeltext

Bei den Dienstleistungen entspannte sich die Lage in Griechenland leicht auf 6,3 % nach 6,4 % und liegt weiterhin fast doppelt so hoch wie im Euroraum mit 3,3 %. Die Preise für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak kehrten in Griechenland zu einem Jahreswachstum von 1,4 % zurück, nach einem Rückgang von 0,1 % im September – trotz einer geltenden Preisreduzierungsvereinbarung. Industriegüter ohne Energie stiegen um 0,6 %, nach unveränderten Werten im September, und liegen damit weiterhin etwa halb so hoch wie im Euroraum mit 1,2 %. Ein Jahr zuvor, im Oktober 2025, lag die griechische Inflation bei 1,6 %.

Länderranking

Litauen verzeichnete mit 6,1 % die höchste Rate im Euroraum, gefolgt von Bulgarien mit 6 %. Italien und Griechenland liegen beide bei 5,6 %, Zypern bei 5,4 % und Belgien bei 5,2 %. Am anderen Ende der Rangliste stehen Malta mit 2,3 %, Deutschland mit 2,8 %, die Slowakei mit 2,9 % und Lettland mit 3 %.

Jährliche Inflation nach Euroraum-Land, Oktober 2026%
Litauen
6.1 %
Bulgarien
6 %
Italien
5.6 %
Griechenland
5.6 %
Zypern
5.4 %
Belgien
5.2 %
Lettland
3 %
Slowakei
2.9 %
Deutschland
2.8 %
Malta
2.3 %

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen