Regierung · Washington, D.C.

Grand Jury in Washington lehnt Anklage gegen Cassidy Hutchinson wegen Aussage zum 6. Januar ab

Die Staatsanwaltschaft in Washington hat eine Grand Jury gebeten, Cassidy Hutchinson anzuklagen, doch die Geschworenen lehnten ab. Die ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses hatte über das Verhalten Donald Trumps während des Angriffs auf das Kapitol ausgesagt. Die Ablehnung ist der jüngste Rückschlag für die Verfahren des Justizministeriums gegen Trumps Kritiker.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The New York Times, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Washington, D.C. · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 2022Hutchinson sagt vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses zum Angriff vom 6. Januar aus
  2. Februar 2026Eine Grandjury in Washington lehnt die Anklage von sechs demokratischen Abgeordneten ab
  3. 27.10.Eine Grandjury lehnt die Anklage von Cassidy Hutchinson ab

Die Entscheidung

Am Dienstag, 27. Oktober 2026, hat eine Bundesgrandjury in Washington einen Antrag des Justizministeriums abgelehnt, Cassidy Hutchinson anzuklagen, eine ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses, die über das Verhalten Donald Trumps während des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 ausgesagt hatte. Die Ablehnung wurde am Nachmittag in einem kurzen Gerichtstermin bekannt, als Neville S. Hedley, amtierender leitender Prozessanwalt der Bürgerrechtsabteilung des Ministeriums, dem Magistratsrichter Zia M. Faruqui mitteilte, die Grandjury sei zu der beantragten Anklage nicht zu einem Beschluss gekommen. Hedley nannte die Beschuldigte nicht, doch mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, er habe sich auf Hutchinson bezogen. Hutchinson wollte sich über ihren Anwalt nicht äußern, und das Justizministerium gab zunächst keine Stellungnahme ab. In Juristenkreisen wird eine solche Ablehnung als „no true bill“ bezeichnet; sie ist selten, weil die Staatsanwaltschaft nur eine Mehrheit der Geschworenen davon überzeugen muss, dass ein hinreichender Tatverdacht besteht.

Ihre Aussage von 2022

Hutchinson, die Sonderassistentin von Mark Meadows, Trumps Stabschef, gewesen war, schilderte ihre Darstellung vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses, der den Angriff untersuchte, in einer Anhörung, die nur 24 Stunden vorher angekündigt wurde. Sie beschrieb einen wütenden, trotzigen Präsidenten, der versucht habe, bewaffnete Demonstranten bei einer Kundgebung am Morgen die Sicherheitskontrollen überspringen zu lassen, und sie sagte, Trump habe nach dem Lenkrad des Präsidenten-SUV gegriffen, nachdem der Secret Service sich geweigert habe, ihn zum Kapitol zu bringen. Während die Menge rief, Vizepräsident Mike Pence solle aufgehängt werden, sagte sie aus, Trump habe nicht eingreifen wollen. Republikaner werfen ihr vor, unter Eid gelogen zu haben, und Secret-Service-Beamte, die sie nannte, haben erklärt, sie könnten sich an einige der geschilderten Vorfälle nicht erinnern. Trump bestritt einen Großteil ihrer Darstellung auf Truth Social und nannte sie eine „komplette Hochstaplerin“ und „keine gute Nachricht“.

Überweisung und ein ungewöhnlicher Weg zur Grandjury

Im Jahr 2026 verwiesen die Abgeordneten Barry Loudermilk aus Georgia und Jim Jordan aus Ohio Hutchinson wegen des Vorwurfs falscher Aussagen an das Justizministerium. Loudermilk versandte die Strafanzeige, Jordan unterzeichnete sie mit. Strafanzeigen sind Empfehlungen und belegen nicht zwangsläufig ein Fehlverhalten und führen nicht unbedingt zu Anklagen. Der Fall ging dann an die Bürgerrechtsabteilung des Ministeriums, die von der Trump-Loyalistin Harmeet Dhillon geleitet wird – ein Bruch mit der bisherigen Praxis, da normalerweise die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten in Washington, derzeit unter Leitung von Jeanine Pirro, Ermittlungen wegen mutmaßlicher Falschaussagen vor dem Kongress führt. Laut der New York Times waren einige Staatsanwälte sehr skeptisch, dass ein Fall konstruiert werden könne, und kamen zu dem Schluss, dass eine Verurteilung schwer zu erreichen wäre.

Eine Reihe von Rückschlägen

Die Entscheidung ist der jüngste in einer Serie gescheiterter Bemühungen. Im Februar lehnte eine Grandjury in Washington ab, sechs demokratische Abgeordnete anzuklagen, wegen eines Videos, in dem Militärangehörige aufgefordert wurden, Befehle zu verweigern, die sie für rechtswidrig halten. Vor dieser Entscheidung hatte das Ministerium Anklagen gegen zwei ehemalige FBI-Agenten und den früheren FBI-Direktor James B. Comey angekündigt, doch keiner von ihnen war von einer Grandjury angeklagt worden – ein Schritt, den die Staatsanwaltschaft gehen muss, bevor ein Verfahren weitergehen kann. The Independent beschrieb die Fälle als eine Welle politisch heikler Maßnahmen vor den Zwischenwahlen, darunter eine Durchsuchung des Hauses der demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar aus Minnesota durch Bundesbeamte. Die New York Times zählte mindestens acht amtierende US-Staatsanwälte, die eine prominente Rolle dabei spielten, Trumps Beschwerden voranzutreiben, drei von ihnen ohne Bestätigung durch den Senat.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen