Regierung · Athen und Thessaloniki

Georgiadis und Androulakis geraten im griechischen Parlament aneinander – über Social-Media-Verbot, Türkei-Libyen-Memorandum und Kasidiaris-Veranstaltung

Der Gesundheitsminister und der PASOK-Vorsitzende tauschten während der Debatte über einen Gesetzentwurf zum Panhellenischen Verband der Psychologen gegenseitige Vorwürfe aus. Der Streit weitete sich auf das nationale Gesundheitssystem, das Türkei-Libyen-Memorandum und eine Veranstaltung von Ilias Kasidiaris in Thessaloniki aus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, ΣΚΑΪ, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, Thessaloniki · Griechenland

Streit über den Gesetzentwurf zu sozialen Medien

Der Schlagabtausch fand am Donnerstag, 29. Oktober 2026, im griechischen Parlament statt, während der Debatte über einen Gesetzentwurf zur Gründung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts namens Panhellenischer Verband der Psychologen. Gesundheitsminister Adonis Georgiadis warf der PASOK, der größten Oppositionspartei, vor, sich bei einer Maßnahme zu enthalten, die die Nutzung sozialer Medien durch Kinder unter 15 Jahren verbietet, und sagte, ihr Vorsitzender Nikos Androulakis habe aus Abneigung gegen Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis gehandelt. Georgiadis sagte, der Ombudsmann, die Griechische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Weltgesundheitsorganisation hätten im Ausschuss alle positive Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf abgegeben.

„Die kleinliche Opposition wird Sie nicht zum Ministerpräsidenten machen.“

Adonis Georgiadis, Griechischer Gesundheitsminister

Georgiadis sagte, die PASOK habe „unsere Kinder schutzlos gelassen“, und verwies auf eine Umfrage, nach der 62,9 % der Befragten eine positive oder eher positive Sicht auf das nationale Gesundheitssystem haben. Androulakis entgegnete, der Minister verdrehe die Position seiner Partei und die der wissenschaftlichen Gremien, die sich nach seinen Worten hinter den Vorschlag der PASOK für einen modernen europäischen Rahmen stellten, aber ein pauschales Verbot ablehnten.

Gesundheitssystem und Streit um die Umfrage

Androulakis fragte, wann ein Gesundheitsminister zuvor eine günstige Umfrage zitiert habe, um Fragen zu Gesundheitsthemen zu beantworten. Er verspottete die Vorstellung, Patienten, die in der Notaufnahme oder auf eine Operation warten, eine Umfrage von Opinion Poll anzubieten, und sagte, die Griechen zahlten die höchsten privaten Gesundheitsausgaben in Europa. Er verglich die Höhe der privaten Gesundheitsausgaben mit der in Bulgarien und argumentierte, die Griechen zahlten westeuropäische Steuern, hätten aber private Gesundheitsausgaben auf bulgarischem Niveau.

Türkei-Libyen-Memorandum

Androulakis nannte das Türkei-Libyen-Memorandum eine klare diplomatische Niederlage und fragte, wie die Regierung von Erklärungen über privilegierte Beziehungen zu Libyen zur Ratifizierung des Memorandums gekommen sei. Georgiadis räumte ein, dass die Ereignisse in Libyen eine unangenehme Entwicklung gewesen seien, sagte aber, die Regierung, der Ministerpräsident und der Außenminister hätten daran gearbeitet, sie zu verhindern. Er sagte, 27 EU-Mitgliedstaaten, Israel, Ägypten, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und der UN-Generalsekretär hätten die türkische Position nicht unterstützt, und nannte das Memorandum rechtlich nichtig.

Androulakis verwies auch auf Kritik von Abgeordneten der Nea Dimokratia und nannte Kairidis, Syrigos und Kalogeropoulos, die nach seinen Worten von einer politischen Niederlage in Libyen und einem Rückzug bei Kasos sprachen. Er forderte die Regierung auf, das mit Bulgarien unterzeichnete Memorandum dem Parlament vorzulegen.

Kasidiaris-Veranstaltung in Thessaloniki

Androulakis verurteilte eine Veranstaltung von Ilias Kasidiaris in Thessaloniki am nationalen Jahrestag des 28. Oktober und nannte sie eine „widerwärtige Versammlung von Hass und Engstirnigkeit“ eines verurteilten Straftäters und Bewunderers Hitlers und des Nationalsozialismus. Er sagte, kein Minister der Nea Dimokratia habe sich distanziert. Georgiadis und die Regierungspartei reagierten auf die Kritik, doch die Quellen geben die Antwort der Regierung zu diesem Punkt nicht vollständig wieder.

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