Wahlen · Juneau und Petersburg

Bericht: Peltola-Kampagne half bei der Rekrutierung eines zweiten Dan Sullivan im Senatswahlkampf in Alaska

Die New York Times berichtet, dass mit der Demokratin Mary Peltola verbundene Wahlkampfmitarbeiter Kandidaten namens Dan Sullivan rekrutiert haben, um im Senatswahlkampf in Alaska Stimmen zu splitten. Einer von ihnen, ein pensionierter Lehrer, steht auf dem Stimmzettel gegen den republikanischen Amtsinhaber Dan S. Sullivan.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, newsORF.at, AP NEWS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Juneau, Petersburg · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Sommer 2025Mitarbeiter der Peltola-Kampagne erhält den Auftrag, Menschen namens Dan Sullivan in Alaska zu finden
  2. Frühjahr 2026Dan J. Sullivan, ein pensionierter Lehrer aus Petersburg, kündigt seine Senatskandidatur an
  3. August 2026Dan J. Sullivan kommt durch die offene Vorwahl des Bundesstaates im August
  4. 28.10.Die New York Times veröffentlicht ihren Bericht über die Rekrutierungsbemühungen

Ein Namensvetter für das Senatsrennen

Die New York Times berichtete am Mittwoch, 28. Oktober, dass mit der Demokratin Mary Peltola verbundene Wahlkampfmitarbeiter monatelang Kandidaten namens Dan Sullivan rekrutiert hätten, um dem republikanischen Senator Dan S. Sullivan Stimmen abzuziehen. Die Zeitung schrieb, die Bemühungen hätten im Sommer 2025 begonnen, als einem Mitarbeiter der Peltola-Kampagne von führenden Beratern aufgetragen worden sei, möglichst viele Menschen namens Dan Sullivan in Alaska zu finden. Der Mitarbeiter habe Wählerverzeichnisse durchforstet und eine Liste von Dan Sullivans im ganzen Bundesstaat zusammengestellt. Ziel sei es gewesen, einen Namensvetter zu finden, der antreten und die Unterstützung des Amtsinhabers auf dem Stimmzettel mit vier Kandidaten aufspalten könnte.

Wie der zweite Sullivan ins Rennen kam

Die Suche endete mit Dan J. Sullivan, einem pensionierten Lehrer aus Petersburg, einer kleinen Fischergemeinde, die nur per Luft und See erreichbar ist. Er kündigte seine Kandidatur im Frühjahr an und kam durch die offene Vorwahl des Bundesstaates im August, und er ist nun einer von vier Kandidaten auf dem Stimmzettel für die Rangfolgewahl zur allgemeinen Wahl am 3. November. Dan J. Sullivan hat lange bestritten, auf Geheiß der Demokraten anzutreten, und im Juni sagte er, er habe keinen Kontakt zur Peltola-Kampagne gehabt: „Null, keinen, gar keinen.“ Nate Adams, ein Sprecher der Kampagne von Senator Dan S. Sullivan, warf der Peltola-Seite vor, das Vorgehen koordiniert zu haben.

„Mary Peltola, ihre Kampagne und ihre leitenden Berater haben sich mit dem DSCC, nationalen Anwälten der Demokraten und Wahlkampfmitarbeitern der Demokraten in Alaska abgesprochen, um Kandidaten zu rekrutieren, die Wähler gezielt verwirren und täuschen sollen.“

Nate Adams, Sprecher

Das Democratic Senatorial Campaign Committee (DSCC), das laut der Times Mitarbeiter in Textnachrichten mit der Peltola-Kampagne über den zweiten Sullivan hatte, wies diese Darstellung zurück.

„Das DSCC ist nicht in Dan J. Sullivan involviert.“

Demokratisches Senats-Wahlkomitee

Anfechtung des Stimmzettels und Gerichtsentscheidung

Ein hoher Wahlbeamter des Bundesstaates erklärte Dan J. Sullivan nach seiner Kandidaturerklärung für nicht wählbar, mit dem Argument, die Bewerbung sei darauf angelegt gewesen, Wähler zu verwirren oder irrezuführen, und die Neutralität des Stimmzettels zu beeinträchtigen. Der Fall ging an den Obersten Gerichtshof von Alaska, der entschied, dass er zur Kandidatur berechtigt sei. Die US-Verfassung legt für einen Senatskandidaten nur Anforderungen an Alter, Staatsbürgerschaft und Wohnsitz fest. Unabhängig davon hat das US-Justizministerium Klage eingereicht, und Präsident Donald Trump sagte, das Ministerium habe auf seine Anweisung gehandelt, damit ein möglicher Sieg Peltolas nicht offiziell bestätigt würde.

Die Bedeutung für den Senat und die Reaktionen

Die Demokraten halten 47 Sitze im Senat, die Republikaner 53, was Alaska zu einem der Bundesstaaten macht, die sie ins Visier nehmen, um eine Mehrheit zurückzugewinnen. Jüngste Umfragen zeigen Peltola, eine ehemalige Kongressabgeordnete, in Führung.

Aktuelle Sitze im Senat nach ParteiSitze
Demokraten
47 Sitze
Republikaner
53 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Die Republikaner haben die Präsenz zweier Dan Sullivans auf dem Stimmzettel als demokratischen Trick verurteilt, um Stimmen zu splitten. Die Peltola-Kampagne reagierte nicht sofort auf eine Anfrage der AP um Stellungnahme, aber eine Sprecherin sagte dem Guardian, die Kampagne „Alaskans for Mary“ habe mit keiner der beiden Sullivan-Kampagnen etwas zu tun. Elisa Rios, die Peltola im August entließ, sagte der Times, die Wähler in Alaska müssten es wissen, und sie versuchte später, ihr Interview zurückzuziehen, berichtete der Guardian. Laut der Times sagte Rios, sie habe nicht an der Aktion teilgenommen, aber davon gewusst.

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