Motorsport · Madrid und Austin

Pierre Gasly erhielt rund 13.000 Todesdrohungen, sagt der FIA-Präsident

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem nannte die Zahl in einem Interview mit The Drive. Er sagte, der Verband werde Täter sperren und mithilfe von KI anonyme Konten enttarnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, SAPO, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Marc Alvarado, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Drohungen nach dem Rennen in Madrid

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagte, Pierre Gasly habe seit dem Großen Preis von Spanien in Madrid rund 13.000 Todesdrohungen erhalten. Er nannte die Zahl in einem Interview mit The Drive, einer US-amerikanischen Motorsport-Website. Gasly hatte die Anfeindungen bereits in den sozialen Medien öffentlich gemacht und erklärt, die Drohungen richteten sich gegen seine Familie, seine Partnerin und ihn selbst. Das Rennen fand Mitte September statt, die Anfeindungen folgten auf einen Zweikampf auf der Strecke zwischen Gasly und seinem Alpine-Teamkollegen Franco Colapinto. Die Zahl stammte vom FIA-Chef und nicht von Gasly, dessen eigene Aussagen sich auf die Drohungen konzentrierten. Ben Sulayem sagte, der Sport habe noch nie mit Anfeindungen dieser Art zu tun gehabt, die sich gegen alle seine Fahrer richteten.

Die Kollision auf der Strecke

Der Streit begann mit einer Teamorder. Gasly lag vor Colapinto, der auf frischeren Reifen unterwegs war und um einen Platztausch bat, doch Gasly ließ ihn zunächst nicht vorbei und bremste ihn aus. Colapinto beschwerte sich mehrfach über Funk, er werde unnötig aufgehalten. Nach Gaslys Boxenstopp kam Colapinto vorbei und wurde Siebter, Gasly belegte Platz zwölf. Colapinto verlor in dem Duell selbst keine Position, dennoch löste der Austausch eine Welle der Feindseligkeit gegen Gasly aus, vor allem aus Argentinien, Colapintos Heimatland.

Reaktionen von Alpine und Clarkson

Alpine-Teamchef Flavio Briatore reagierte sofort und drohte mit einem Interviewboykott der argentinischen Medien. In einem separaten Bericht warnte er die Fans von Colapinto, das Team könne den Zugang einschränken, wenn die Anfeindungen nicht nachließen. Colapinto bat seine eigenen Fans, keine Drohungen mehr zu schicken. Verschärft wurden die Anfeindungen durch einen Scherz von Jeremy Clarkson, der sagte, Colapinto habe eine Grid-Strafe, weil er Argentinier sei. Ben Sulayem verteidigte die Bemerkung des Moderators. Alpine verurteilte später Äußerungen eines Teamgastes in einem aktuellen Fernsehinterview in Austin und erklärte, solche Ansichten entsprächen nicht den Werten des Teams. Gasly nannte Drohungen in dieser Größenordnung völlig unangemessen, zumal sie seine Familie und seine Partnerin erreichten.

Der FIA-Plan: Sperren und KI

Ben Sulayem sagte, die FIA habe vor Jahren die Initiative United Against Online Abuse gestartet, die künstliche Intelligenz nutze, um Täter im Netz aufzuspüren. Ein Zuschauer, der Drohungen verschicke, werde gesperrt, ebenso ein Vertreter der Presse, weil die FIA die Macht dazu habe. Anonyme Konten würden mit KI enttarnt, und er sagte voraus, dass andere Angst bekommen würden, sobald ein Täter entlarvt sei. Er sagte Fans und Medien, der Sport riskiere, an Online-Anfeindungen zugrunde zu gehen, und für Täter im Netz sei im Motorsport kein Platz. Er fügte hinzu, die Fahrer könnten den Fans sagen, dass sie keine Anhänger wollten, die andere Fahrer bedrohen. Gegenüber SB Nation nannte er Online-Anfeindungen eine Krankheit und eine Seuche und warnte, wenn sich nichts ändere, werde der Sport zerstört.

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Quellen und Kontext

Madrid, Austin · Spanien, Vereinigte Staaten

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