Carlos Sainz sagte bei der FIA-Pressekonferenz in Austin, es sei schwer, überzeugt zu sein, dass die Rennen in Katar und Abu Dhabi stattfinden werden; Katar ist für den 29. November angesetzt, Abu Dhabi für den 6. Dezember.
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagte diese Woche vor Journalisten, Motorsportveranstaltungen im Nahen Osten seien unproblematisch, und die FIA rechnet weiterhin damit, dass beide letzten Runden wie geplant stattfinden.
Kann Abu Dhabi nicht ausgetragen werden, würde der Kurs von Imola in Norditalien das Finale ausrichten – die erste Saison seit 1997, die in Europa endet.
Die New York Times berichtete, das US-Militär und die israelischen Streitkräfte hätten Pläne für neue Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November ausgearbeitet, die noch der Zustimmung von Präsident Donald Trump bedürfen.
Der Große Preis von Katar in Lusail, vom April auf den 6. bis 8. November verschoben, bleibt als 20. Lauf angesetzt; Jorge Martin liegt nach 17 von 22 Rennen zwei Punkte vor Marc Marquez.
Carlos Sainz, der für Williams fährt und die Fahrergewerkschaft GPDA anführt, wurde bei der FIA-Pressekonferenz vor dem Großen Preis der Vereinigten Staaten in Austin gefragt, welche Zusicherungen die Fahrer für die Rennen im Nahen Osten erhielten. Er sagte, der Weltverband scheine sehr überzeugt davon, dass die Veranstaltungen stattfinden würden, doch er persönlich tue sich schwer, dieses Vertrauen zu teilen. Er verwies auf die anhaltenden Entwicklungen in der Region, eine Wahl in den Vereinigten Staaten und andere politische Ereignisse, die die Lage innerhalb des nächsten Monats oder der nächsten sechs Wochen verändern könnten. Sainz argumentierte, die Organisatoren sollten die Entwicklungen genau beobachten und darauf reagieren, statt an den Plänen festzuhalten, nur weil sie die Rennen jetzt austragen wollten. Dennoch sagte er, die Fahrer würden sich nach dem richten, was die FIA und die Formel 1 für sicher hielten.
„Sie scheinen sehr überzeugt davon zu sein, dass es stattfinden wird.“
Die FIA rechnet weiterhin damit, dass die letzten beiden Runden der Saison 2026 wie geplant ausgetragen werden, mit dem Rennen in Katar am 29. November und dem Rennen in Abu Dhabi am 6. Dezember. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagte diese Woche vor Journalisten, Motorsportveranstaltungen im Nahen Osten seien unproblematisch. In seinen Äußerungen zu den Golf-Rennen ging er noch weiter und spielte das Risiko für die Veranstaltungen herunter. Die Formel 1 hat zudem einen Ausweichort vorbereitet. Der Kurs von Imola in Norditalien würde das Finale ausrichten, falls Abu Dhabi nicht ausgetragen werden kann, weil sich der Konflikt erneut ausweitet – ein Finale in Imola wäre die erste Saison seit 1997, die in Europa endet. Die Langstrecken-Weltmeisterschaft der FIA hat ihre geplanten Rennen im Nahen Osten bereits nach Barcelona und Monza verlegt.
„Ich kann Ihnen heute nur sagen, dass nichts vorliegt und dass die beiden Rennen stattfinden werden.“
Die Unsicherheit geht auf die Kämpfe zurück, die auf die Angriffe Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran im Februar folgten. Anfang März erklärte Katar, zwei vom Iran gestartete Drohnen hätten seine Energieinfrastruktur zum Ziel gehabt. Wegen der Feindseligkeiten sagte die Formel 1 ihre Rennen im April in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Der Lauf in Bahrain wurde auf den Sepang International Circuit in Malaysia verlegt, wo er Anfang dieses Monats unter dem Namen Bahrain ausgetragen wurde; Saudi-Arabien bleibt für 2026 aus dem Kalender gestrichen. Im Oktober tötete ein Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad mindestens 12 Menschen und verletzte mehr als 300; mehrere saudische Sportveranstaltungen wurden daraufhin abgesagt. Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Bewegung im Jemen richteten sich gegen mit den Vereinigten Staaten verbündete Golfstaaten, vor allem gegen Saudi-Arabien. Das US-Außenministerium hat einige Diplomaten und Familienangehörige angewiesen, ihre Vertretungen in Saudi-Arabien zu verlassen, und plant, Familienangehörige aus weiteren US-Vertretungen in der Region abzuziehen. Die New York Times berichtete, das US-Militär und die israelischen Streitkräfte hätten Pläne für neue Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November ausgearbeitet, die noch der abschließenden Zustimmung von Präsident Donald Trump bedürfen. Der Iran hat in der Vergangenheit auf US-Angriffe mit Attacken auf amerikanische Einrichtungen am Golf reagiert, darunter Ziele in Bahrain, Katar und den VAE.
Die MotoGP erklärt, der Große Preis von Katar auf dem Lusail International Circuit bleibe im Kalender. Das Rennen wurde wegen des regionalen Konflikts vom April auf den 6. bis 8. November verschoben und wäre der 20. Lauf der Saison. Eine MotoGP-Quelle sagte Reuters, die Vorbereitungen liefen weiter und die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten hätten höchste Priorität. Aprilias Jorge Martin führt nach 17 von 22 Rennen mit zwei Punkten Vorsprung vor Ducatis Marc Marquez, und Martin hat erklärt, er wolle in Katar fahren, aber nur, wenn seine Sicherheit gewährleistet sei. In der Formel 1 liegt Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli mit 102 Punkten in Führung, sodass die Meisterschaft schon vor den letzten beiden Rennen entschieden sein könnte. Forbes schätzte, dass die abgesagten Rennen in Saudi-Arabien und Bahrain die beiden Länder zusammen 120 Millionen Dollar kosteten. Bahrain zahlte Malaysia nach denselben Forbes-Zahlen zudem rund 68 Millionen Dollar an Ausrichtungs- und Lizenzgebühren, damit der Name Bahrain beim Rennen in Sepang erhalten blieb.
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Pollar unterstützenMotorsport · Lusail, Abu Dhabi und Imola
Carlos Sainz und andere Fahrer bezweifeln, dass die Rennen in Katar und Abu Dhabi stattfinden werden, während die FIA erklärt, beide stünden weiterhin für den 29. November und den 6. Dezember im Kalender.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Al Jazeera Online, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht .