Mannschaftssport · Dublin

Tadhg Furlong vom Vorwurf des Fehlverhaltens freigesprochen und im November einsatzbereit

Der Leinster-Prop darf im November für Irland spielen, nachdem ein Disziplinarkomitee der URC die Citing-Beschwerde wegen eines Vorfalls in der 37. Minute gegen Munsters Gavin Coombes abgewiesen hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, TheJournal.ie, The Irish Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dublin · Irland
Wie es dazu kam
  1. 24.10.Leinster besiegt Munster im Aviva Stadium mit sechs Punkten Unterschied; Coombes behauptet einen Griff in den Genitalbereich in der 37. Minute
  2. 26.10.Erklärung der URC bestätigt eine Citing-Beschwerde gegen Furlong
  3. 27.10.Munsters Cheftrainer Clayton McMillan erklärt, es gebe einen aufzuklärenden Fall
  4. 29.10.Das Unabhängige Disziplinarkomitee weist die Beschwerde einstimmig ab

Der Vorfall und die Citing-Anzeige

Leinster besiegte Munster am Samstag, 24. Oktober im Aviva Stadium in der United Rugby Championship mit sechs Punkten Unterschied. In der 37. Minute behauptete Gavin Coombes, Tadhg Furlong habe ihn an den Genitalien gegriffen. Schiedsrichter Andrew Brace bat den Video-Schiedsrichter Colin Stanley, die Aufnahmen zu prüfen, doch keiner von beiden fand damals Hinweise auf ein Fehlverhalten. Der Vorfall wurde dennoch in den Schiedsrichterbericht aufgenommen, und Citing-Kommissar Peter Ferguson nahm den Fall innerhalb des vorgeschriebenen 48-Stunden-Fensters auf. Regel 9.27 verbietet Verhalten gegen den Geist des Fairplay und nennt das Greifen, Verdrehen oder Drücken der Genitalien ausdrücklich als Beispiel.

Die Anhörung und das Urteil

Eine am Montag, 26. Oktober veröffentlichte Erklärung der URC bestätigte, dass eine Beschwerde gegen den Leinster-Prop vorlag. Furlong erschien am Donnerstag, 29. Oktober per Videokonferenz vor dem Unabhängigen Disziplinarkomitee. Dem Gremium gehörten Simon Thomas aus Wales, Attie Heyns aus Südafrika und die Schottin Pamela Woodman an. Das Urteil erging am Abend, kurz vor 22 Uhr, und die Beschwerde wurde einstimmig abgewiesen. Das Gremium befand, Furlong habe nach Regel 9.27 kein Fehlverhalten begangen. Munsters Cheftrainer Clayton McMillan hatte am Dienstag, 27. Oktober gesagt, es gebe einen offensichtlichen Fall, der aufgeklärt werden müsse.

Die letzte Zeile der Erklärung klärte seine Verfügbarkeit für die kommenden Wochen.

„Der Spieler ist mit seiner nächsten Nominierung für den Spieltag spielberechtigt.“

United Rugby Championship

Coombes und der größere Zusammenhang

Das Komitee gab der Beschwerde nicht statt, stellte jedoch fest, dass Coombes eine ehrliche Schilderung dessen abgegeben habe, woran er sich erinnere. Es befand zudem, dass die Citing-Anzeige im Rahmen des Disziplinarverfahrens korrekt gehandhabt worden sei. Ferguson hatte im Oktober 2025 einen vergleichbaren Fall bearbeitet, als der Bulls- und Springboks-Stürmer Jan-Hendrik Wessels eine neunwöchige Sperre erhielt, weil er angeblich in den Genitalbereich von Connachts Josh Murphy gegriffen hatte. Dieses frühere Urteil löste in Südafrika starke Reaktionen aus, weil es auf der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und nicht auf eindeutigen Beweisen beruhte. Vor dem Urteil hatten Leinsters Cheftrainer Leo Cullen, Co-Trainer Robin McBryde und Irlands Angriffstrainer Johnny Sexton Furlong alle öffentlich den Rücken gestärkt.

Wie es weitergeht

Furlong steht für Irlands Spiele der Nations Championship gegen Argentinien, Fidschi und Südafrika sowie für ein Play-off-Spiel Ende November zur Verfügung. Er befindet sich derzeit im Kader von Andy Farrell, der sich auf diese Partien vorbereitet, sodass das Urteil eine offene Frage zur Einsatzberechtigung für den irischen Cheftrainer beseitigt. Die vollständige schriftliche Begründung der Komiteeentscheidung wird so bald wie vernünftigerweise möglich nachgereicht.

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