Lokal · Kalamata

Androulakis: Griechische Gemeinden stehen kurz vor dem Bankrott – fünf Reformzusagen bei KEDE

PASOK-Chef Nikos Androulakis äußerte sich am Donnerstag, 5. November 2026, beim Jahreskongress des Gemeindeverbands KEDE in Kalamata, wo er die Finanzierungslücke der Kommunen mit 2,5 Milliarden Euro bezifferte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, NEWS 24/7, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: European Parliament, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2021

Doppelte Krise in der Kommunalverwaltung

PASOK-Chef Nikos Androulakis, Führer der offiziellen Opposition, sprach am Donnerstag, 5. November 2026, auf dem ordentlichen Jahreskongress des Zentralverbands der Gemeinden Griechenlands (KEDE) in Kalamata. Das Kongressthema lautete „Starke Gemeinden, starke lokale Gemeinschaften, starkes Griechenland“, und Androulakis nutzte es für die These, die Kommunalverwaltung stehe vor einer institutionellen und wirtschaftlichen Krise. Diese Krise bedrohe die Fähigkeit der Gemeinden, selbst die Grundbedürfnisse der lokalen Gemeinschaften zu erfüllen. Er warf der Regierung vor, die Kommunen als Ausführungsorgan für in der Zentrale getroffene Entscheidungen zu behandeln, und machte die Entscheidungen der Regierung der vergangenen sieben Jahre dafür verantwortlich. Seinen Angaben zufolge wurden den Gemeinden und Regionen Zuständigkeiten für Wasser, Abfall, Energie und Stadtplanung entzogen.

Finanzierungslücke und der Haushalt 2027

Die Finanzierungslücke für den laufenden Bedarf der Gemeinden bezifferte Androulakis auf 2,5 Milliarden Euro. Er sagte, der Staatshaushalt 2027 sehe keine Erhöhung der Mittel für die Kommunalverwaltung vor, obwohl die Kosten für Energie, Personal, Wasserversorgung, Reinigung, Schulunterhaltung und soziale Dienste stiegen. Er behauptete, 60 % der Einnahmen, auf die die Gemeinden Anspruch hätten, würden derzeit einbehalten. Zudem warf er der Regierung vor, die Erlöse aus den Deponiegebühren nicht an die Gemeinden weiterzugeben und diese von der Resilienzabgabe auszuschließen. In seiner Rede kam er immer wieder auf die Abhängigkeit von der Zentrale zurück.

„In der Praxis wollen sie, dass Sie von der zentralen Macht abhängig sind.“

Nikos Androulakis, PASOK-Vorsitzender und Führer

Fünf Zusagen

Androulakis versprach, die gesetzlichen Mittel vollständig an die Kommunalverwaltung zurückzugeben, was den Gemeinden wirtschaftliche Autonomie verschaffen würde. Er versprach, den unter der Nea Dimokratia verabschiedeten Kodex abzuschaffen und durch einen neuen Rahmen zu ersetzen, der in einem echten Dialog erarbeitet wird, mit einer klaren Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Zentralstaat, Regionen und Gemeinden. Jede an die Kommunalverwaltung übertragene Zuständigkeit solle mit den entsprechenden Mitteln und dem entsprechenden Personal einhergehen. Zudem versprach er einen regionalen Resilienzfonds zur Finanzierung von Hochwasserschutzbauten, Waldbrandschutz und Katastrophenvorsorge. Weitere Zusagen waren eine institutionelle Garantie, dass für kritische Gesetzgebung die zustimmende Stellungnahme von KEDE erforderlich ist, sowie ein Wahlsystem, das sicherstellt, dass die Gemeindebehörden die Mehrheit der lokalen Gemeinschaften widerspiegeln. Er sagte, diese Änderungen würden das derzeitige Verwaltungsmodell nach den nächsten nationalen Wahlen umstürzen, ohne ein Datum zu nennen.

„Es kann kein starkes Griechenland ohne starke Kommunalverwaltung und ohne integrierte regionale Entwicklung geben.“

Nikos Androulakis, PASOK-Vorsitzender und Führer

Kita-Regeln und der Minister

Androulakis kritisierte einen aktuellen Ministerialerlass zum Betrieb von Kindertagesstätten, der privaten Einrichtungen günstigere Bedingungen einräume, ohne entsprechende Änderungen für kommunale Kitas. Den zuständigen Minister direkt ansprechend fragte er, was die Regierung beabsichtige und ob sie privaten Anbietern zulasten der kommunalen sozialen Dienste weitere Privilegien gewähren wolle. Er argumentierte, diese Dienste dienten den ärmeren und verletzlicheren Griechinnen und Griechen und verringerten Ungleichheiten. Er warnte, eine Schwächung würde die Ausgrenzung der Familien vertiefen, die auf sie angewiesen sind. Er sagte, er wolle von dem Minister eine echte Antwort auf diese Fragen.

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Quellen und Kontext

Kalamata · Griechenland

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