Lokal · Kalamata
Androulakis: Griechische Gemeinden stehen kurz vor dem Bankrott – fünf Reformzusagen bei KEDE
PASOK-Chef Nikos Androulakis äußerte sich am Donnerstag, 5. November 2026, beim Jahreskongress des Gemeindeverbands KEDE in Kalamata, wo er die Finanzierungslücke der Kommunen mit 2,5 Milliarden Euro bezifferte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, NEWS 24/7, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Androulakis bezifferte die Finanzierungslücke für den laufenden Bedarf der Gemeinden auf 2,5 Milliarden Euro und sagte, der Staatshaushalt 2027 sehe keine Erhöhung der Mittel für die Kommunalverwaltung vor.
Androulakis versprach wirtschaftliche Autonomie, einen neuen Rahmen für die Kommunalverwaltung anstelle des unter der Nea Dimokratia verabschiedeten Kodex, zurückgegebene Zuständigkeiten, einen regionalen Resilienzfonds und ein neues Wahlsystem für die Gemeindebehörden.
Androulakis sagte, 60 % der Einnahmen, auf die die Gemeinden Anspruch hätten, würden derzeit einbehalten, und warf der Regierung vor, die Gemeinden von der Resilienzabgabe und von den Deponiegebühren auszuschließen.

Doppelte Krise in der Kommunalverwaltung
PASOK-Chef Nikos Androulakis, Führer der offiziellen Opposition, sprach am Donnerstag, 5. November 2026, auf dem ordentlichen Jahreskongress des Zentralverbands der Gemeinden Griechenlands (KEDE) in Kalamata. Das Kongressthema lautete „Starke Gemeinden, starke lokale Gemeinschaften, starkes Griechenland“, und Androulakis nutzte es für die These, die Kommunalverwaltung stehe vor einer institutionellen und wirtschaftlichen Krise. Diese Krise bedrohe die Fähigkeit der Gemeinden, selbst die Grundbedürfnisse der lokalen Gemeinschaften zu erfüllen. Er warf der Regierung vor, die Kommunen als Ausführungsorgan für in der Zentrale getroffene Entscheidungen zu behandeln, und machte die Entscheidungen der Regierung der vergangenen sieben Jahre dafür verantwortlich. Seinen Angaben zufolge wurden den Gemeinden und Regionen Zuständigkeiten für Wasser, Abfall, Energie und Stadtplanung entzogen.
Finanzierungslücke und der Haushalt 2027
Die Finanzierungslücke für den laufenden Bedarf der Gemeinden bezifferte Androulakis auf 2,5 Milliarden Euro. Er sagte, der Staatshaushalt 2027 sehe keine Erhöhung der Mittel für die Kommunalverwaltung vor, obwohl die Kosten für Energie, Personal, Wasserversorgung, Reinigung, Schulunterhaltung und soziale Dienste stiegen. Er behauptete, 60 % der Einnahmen, auf die die Gemeinden Anspruch hätten, würden derzeit einbehalten. Zudem warf er der Regierung vor, die Erlöse aus den Deponiegebühren nicht an die Gemeinden weiterzugeben und diese von der Resilienzabgabe auszuschließen. In seiner Rede kam er immer wieder auf die Abhängigkeit von der Zentrale zurück.
„In der Praxis wollen sie, dass Sie von der zentralen Macht abhängig sind.“
Fünf Zusagen
Androulakis versprach, die gesetzlichen Mittel vollständig an die Kommunalverwaltung zurückzugeben, was den Gemeinden wirtschaftliche Autonomie verschaffen würde. Er versprach, den unter der Nea Dimokratia verabschiedeten Kodex abzuschaffen und durch einen neuen Rahmen zu ersetzen, der in einem echten Dialog erarbeitet wird, mit einer klaren Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Zentralstaat, Regionen und Gemeinden. Jede an die Kommunalverwaltung übertragene Zuständigkeit solle mit den entsprechenden Mitteln und dem entsprechenden Personal einhergehen. Zudem versprach er einen regionalen Resilienzfonds zur Finanzierung von Hochwasserschutzbauten, Waldbrandschutz und Katastrophenvorsorge. Weitere Zusagen waren eine institutionelle Garantie, dass für kritische Gesetzgebung die zustimmende Stellungnahme von KEDE erforderlich ist, sowie ein Wahlsystem, das sicherstellt, dass die Gemeindebehörden die Mehrheit der lokalen Gemeinschaften widerspiegeln. Er sagte, diese Änderungen würden das derzeitige Verwaltungsmodell nach den nächsten nationalen Wahlen umstürzen, ohne ein Datum zu nennen.
„Es kann kein starkes Griechenland ohne starke Kommunalverwaltung und ohne integrierte regionale Entwicklung geben.“
Kita-Regeln und der Minister
Androulakis kritisierte einen aktuellen Ministerialerlass zum Betrieb von Kindertagesstätten, der privaten Einrichtungen günstigere Bedingungen einräume, ohne entsprechende Änderungen für kommunale Kitas. Den zuständigen Minister direkt ansprechend fragte er, was die Regierung beabsichtige und ob sie privaten Anbietern zulasten der kommunalen sozialen Dienste weitere Privilegien gewähren wolle. Er argumentierte, diese Dienste dienten den ärmeren und verletzlicheren Griechinnen und Griechen und verringerten Ungleichheiten. Er warnte, eine Schwächung würde die Ausgrenzung der Familien vertiefen, die auf sie angewiesen sind. Er sagte, er wolle von dem Minister eine echte Antwort auf diese Fragen.
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Quellen und Kontext
- iefimerida.grAndroulakis von der KEDE: Die 5 Verpflichtungen der PASOK für eine starke KommunalverwaltungΑνδρουλάκης από ΚΕΔΕ: Οι 5 δεσμεύσεις του ΠΑΣΟΚ για ισχυρή Τοπική Αυτοδιοίκηση · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Androulakis: „Die Gemeinden stehen am Rande des Bankrotts“Ανδρουλάκης: ''Οι δήμοι βρίσκονται στα όρια της χρεοκοπίας'' - Οι πέντε δεσμεύσεις του ΠΑΣΟΚ · Original auf Griechisch
- NewsITAndroulakis von der KEDE: Gemeinden am Rande des Bankrotts, sie wollen sie vom Exekutivstaat Mitsotakis abhängig machenΑνδρουλάκης από την ΚΕΔΕ: Στα όρια της χρεοκοπίας οι δήμοι, τους θέλουν εξαρτημένους από το επιτελικό κράτος Μητσοτάκη · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪAndroulakis vom KEDE-Kongress: Fünf Verpflichtungen für starke GemeindenΑνδρουλάκης από το συνέδριο της ΚΕΔΕ: Πέντε δεσμεύσεις για ισχυρούς δήμους · Original auf Griechisch
- Nikos Androulakis
- PASOK-Vorsitzender und Führer der offiziellen Opposition, der auf dem KEDE-Kongress in Kalamata sprach
- Kyriakos Mitsotakis
- Ministerpräsident, dessen Regierung Androulakis wegen der Finanzierung und der Zuständigkeiten der Kommunalverwaltung kritisierte
- Orte
- Kalamata
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