Regierung · Kalamata

Tsipras wirft der Regierung Mitsotakis Korruption und die Bevorzugung von Fonds gegenüber Kreditnehmern vor

In einem am 2. November 2026 veröffentlichten Interview mit Best TV warf der ehemalige Ministerpräsident Alexis Tsipras der Regierung Korruption und die Bevorzugung von Schuldenfonds auf Kosten der Kreditnehmer vor. Zudem stellte er den Umgang der Steuerbehörde AADE mit Beschwerden wegen Steuerhinterziehung infrage.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, iefimerida.gr, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kalamata · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. Dezember 2015Von der Troika auferlegter Rahmen, der Servicer und Fonds zulässt – laut Tsipras
  2. Dezember 2019Regierungspolitik beginnt, Fonds die Übernahme notleidender Kredite zu erlauben – laut Tsipras
  3. Juni 2025Nachgeordnete AADE-Dienste schicken Berichte und Vorschläge zum Fall Choriatiko – laut Berichten, die Tsipras anführte
  4. 2.11.Tsipras wirft der Regierung in einem Interview mit Best TV Korruption vor

Korruption und die Steuerbehörde

Der ehemalige Ministerpräsident Alexis Tsipras, der heute die Griechische Linksallianz (ELAS) führt, startete in einem am Montag, 2. November 2026, veröffentlichten Interview mit Best TV, einem lokalen Sender in Kalamata in Messenien, einen scharfen Angriff auf die Regierung. Auf die Frage nach einer Reihe von Korruptionsfällen, die offenbar auf die Gerichte zusteuern, fragte er, warum diese in den vergangenen sieben Jahren nicht ans Licht gekommen seien. Die Verantwortung wies er dem amtierenden Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis zu, mit diesen Worten:

„Das Land versinkt in Korruption, und der Oberpriester der Korruption ist der Ministerpräsident des Landes, Herr Mitsotakis.“

Alexis Tsipras, Ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender

Tsipras brachte die Regierung zudem mit der Steuerbehörde AADE in Verbindung. Er sagte, Mitsotakis habe die Amtszeit von deren Leiter Giorgos Pitsilis zum dritten Mal in Folge verlängert, obwohl das Gesetz zwei vorsehe. Aus seiner Sicht trägt die Regierung daher Mitverantwortung für die Untätigkeit der Führung bei Beschwerden über Steuerhinterziehung und Steuervermeidung bestimmter Unternehmen. Unter Berufung auf Presseberichte sagte er, 25 AADE-Bedienstete nähmen Geld von der Firma Choriatiko, und nachgeordnete AADE-Dienste hätten seit Juni 2025 Berichte und Vorschläge zur Behandlung der Angelegenheit geschickt. Er fragte auch, wie die Behörde den Fall OPEKEPE bewältigen könne, den er als möglicherweise einen der größten Skandale dieser Regierung bezeichnete, nachdem der Fall nun der AADE übertragen worden sei.

Notkredite und Artikel 23

Die Regierung zog Artikel 23, eine Vorschrift zu Notkrediten, nach einer Welle öffentlicher Empörung zurück. Tsipras argumentierte, die Vorschrift hätte Zwangsvollstreckungsverfahren ohne vorherige Gerichtsentscheidung ermöglicht. Er warf dem Finanzminister Kyriakos Pierrakakis und dem Ministerpräsidenten vor, zu behaupten, der Artikel helfe den Kreditnehmern, und verlangte zu wissen, wer ihnen die Vorschrift diktiert habe. Die Griechinnen und Griechen hätten Anspruch auf diese Antworten.

„Es ist klar, für wen diese Regierung arbeitet: Herr Pierrakakis und Herr Mitsotakis.“

Alexis Tsipras, Ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender

Fonds und Zwangsversteigerungen

Tsipras sagte, die Politik der Regierung ab Dezember 2019 habe Fonds die Befugnis gegeben, notleidende Kredite zu übernehmen. Er behauptete, 97 % der Kredite seien innerhalb von drei Jahren von den Banken auf Fonds übergegangen, wobei die Fonds sie zu 20 % ihres Werts erworben und dann 80 % bis 90 % von den Kreditnehmern eingetrieben hätten. Er verwies auf das Programm Hercules, das einen Großteil dieser Übertragung ermöglicht habe. Tsipras stellte dies seiner eigenen Amtszeit gegenüber und sagte, unter dem 2015 von der Troika auferlegten Rahmen sei während seiner Zeit als Ministerpräsident kein einziger Euro an Bankkrediten an Fonds gegangen. Er sagte zudem, die Zwangsversteigerungen von Immobilien seien 2025 fünfmal zahlreicher gewesen als im gesamten Fünfjahreszeitraum 2015–2019, und die Zahl der Versteigerungen habe sich 2025 und 2026 verdoppelt.

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