In der Radiosendung von MEGA News 104.6 am Dienstag, 20. Oktober, nannte der Vorsitzende von PASOK-Bewegung für den Wandel, Nikos Androulakis, Populismus, Korruption und eine Politik, die das Land zurückhalte, als seinen Hauptgegner. Er warf Kyriakos Mitsotakis vor, sich als Partei der Vernunft und der Verantwortung zu inszenieren, und fragte, ob der Ministerpräsident jemals auf dieser Seite gestanden habe. Androulakis argumentierte, hätten die PASOK-Abgeordneten 2010 so gestimmt wie Mitsotakis, wäre Griechenland zur Drachme zurückgedrängt worden. Er deutete den aktuellen Schlagabtausch als Versuch, die Debatte zurück ins Jahr 2015 zu ziehen statt auf Lebenshaltungskosten, Wohnen, Banken, Gesundheit und Bildung.
„Mein Gegner sind der Populismus, die Korruption und eine Politik, die das Land nicht voranbringt.“
Androulakis nannte die Behauptung des früheren Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, er habe Griechenland nach Übernahme eines bankrotten Landes aus den Memoranden geführt, „absolut falsch“. Androulakis sagte, das Defizit habe bei 5 Prozent gelegen, als Syriza die Regierung übernahm, während PASOK ein Defizit von 15 Prozent hinterlassen habe. Die Senkung auf 2 Prozent sei das Verdienst, das Tsipras für sich beanspruche. Er griff auch die Bilanz der Regierung selbst an und sagte, Finanzminister Kostas Pierrakakis habe die 120 Raten als unnötig und populistisch bezeichnet, die Maßnahme sei jedoch nur wenige Tage später eingeführt worden. Er fügte hinzu, Tsipras habe die 13. Rente als nicht umsetzbar bezeichnet, obwohl sie Ende Oktober ausgezahlt werden könne, Anfang Oktober aber nicht.
Androulakis beschrieb den Plan der PASOK als „Sieg bei den Wahlen und politischen Wandel“ und definierte den Wandel als Rückzug der Nea Dimokratia in die Opposition plus Umsetzung des Programms, das die Partei auf der Internationalen Messe Thessaloniki vorgestellt hat. Auf die Frage nach Partnern sagte er, diese hingen von den Mehrheiten ab, die die Wähler an der Urne schaffen, und nicht von einer vorab vereinbarten Allianz. PASOK werde ein Kabinett mit Leuten haben, die bereit seien, als Außen- und Wirtschaftsminister zu dienen, denn die Partei habe sowohl ein Programm als auch das Personal dafür.
„Wenn ich das Mandat habe und PASOK die stärkste Partei ist, wird die Nea Dimokratia in der Opposition sein.“
Er forderte Mitsotakis zudem auf, den Gesetzentwurf der PASOK zur privaten Verschuldung im Parlament zur Debatte zu stellen, wie SKAI in seinem Bericht über das Interview meldete.
Zu den Protesten in Frankreich sagte Androulakis, eine neue Generation glaube, dass sie nicht besser leben werde als ihre Eltern, angesichts schwacher sozialer Absicherung, Wohnungspolitik und fehlender Chancen. Junge Menschen sollten protestieren, aber andere respektieren, und das Anzünden eines Kiosks oder die Beschädigung eines kleinen Betriebs helfe niemandem. Die Schäden schrieb er nicht jungen Menschen, sondern Randalierern zu, die sich unter die Menge mischten. Er forderte ein neues europäisches Modell für öffentliche Gesundheit, Bildung und Wohnen und argumentierte, Kohäsionsfonds dürften nicht in die Verteidigung umgeleitet werden; diese brauche eine gemeinsame Armee, gemeinsame Rüstungskäufe und eine gemeinsame Außenpolitik, und zwar zusätzlich zu diesen Fonds. Außerdem sagte er, eine Einigung zwischen Putin und Trump würden die Ukraine und die europäischen Völker bezahlen, und Marine Le Pen habe in Frankreich derzeit offenbar die führende Stimme.
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PASOK-Chef Nikos Androulakis hat am Dienstag, 20. Oktober, erklärt, das Ziel seiner Partei sei der Sieg bei der Wahl und die Nea Dimokratia müsse in die Opposition wechseln. Zudem widersprach er der Darstellung von Alexis Tsipras zum griechischen Ausstieg aus den Rettungsprogrammen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht .