Makroökonomie · Frankfurt und Lissabon

Frist für Nominierungen zur Nachfolge im EZB-Direktorium auf den 27. November verschoben

Der Euro-Raum hat die Frist für die Regierungen, Kandidaten für Isabel Schnabels Posten bei der EZB zu benennen, auf den 27. November verschoben; sie scheidet am 3. Januar 2027 aus. Am selben Tag bewegten sich die Euribor-Sätze und die Renditen der Staatsanleihen im Euro-Raum uneinheitlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Frankfurt, Lissabon · Deutschland, Portugal
Wie es dazu kam
  1. 24.09.Schnabel teilt Christine Lagarde mit, dass sie die EZB am 3. Januar 2027 verlassen wird
  2. 27.10.Der Eurogruppen-Präsident gibt bekannt, dass die Frist für Kandidaten vom 28. Oktober verlängert wird
  3. 27.11.Neue Frist für die Mitgliedstaaten zur Einreichung von Kandidaten für das EZB-Direktorium
  4. 3.01.Schnabels Ausscheiden aus dem EZB-Direktorium

Der Zeitplan für Schnabels Nachfolge

Der Euro-Raum hat die Frist für die Mitgliedstaaten, Kandidaten für die Nachfolge von Isabel Schnabel im EZB-Direktorium vorzuschlagen, vom 28. Oktober auf den 27. November verlängert. Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis gab die Änderung am 27. Oktober bekannt. Schnabel hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am 24. September mitgeteilt, dass sie ihr Amt am 3. Januar 2027 aufgeben werde. Ein Sprecher des Rates der Europäischen Union erklärte, die 21 Euro-Regierungen, die zur Nominierung von Kandidaten berechtigt sind, seien in der Vorwoche über die Entscheidung informiert worden.

„Diese Entscheidung wurde getroffen, um den Mitgliedstaaten mehr Zeit für die Vorbereitung ihrer Bewerbungen zu geben.“

Johannes Kleis

Unabhängig davon erklärte IWF-Geschäftsführerin Kristalina Georgieva, sie beabsichtige, Schnabel zur Finanzberaterin des Fonds und zur Direktorin seiner Marktabteilung zu ernennen.

Euribor-Sätze bewegen sich in unterschiedliche Richtungen

Am 27. Oktober gingen die Euribor-Sätze auseinander. Der Dreimonatssatz fiel um 0,020 Punkte auf 2,618 %, während der Sechsmonatssatz um 0,012 Punkte auf 2,990 % stieg und der Zwölfmonatssatz um 0,037 Punkte auf 3,262 % kletterte. Alle drei Veränderungen beziehen sich auf den 26. Oktober.

Daten der Banco de Portugal für August zeigen, dass der Sechsmonatssatz, der im Januar 2024 zum meistgenutzten Referenzwert für variabel verzinsliche Immobilienkredite wurde, 40,3 % des Bestands an variabel verzinslichen Krediten für selbstgenutzte Dauerwohnsitze ausmachte. Auf den Zwölfmonats- und den Dreimonatssatz entfielen 31,03 % bzw. 24,27 %.

Die EZB hält ihre nächste geldpolitische Sitzung am 28. und 29. Oktober in Frankfurt ab, und die Märkte erwarten, dass sie ihre Leitzinsen unverändert lässt. Die Bank hatte die Zinsen am 10. September um 25 Basispunkte angehoben, nachdem sie sie im Juli konstant gehalten hatte. Zuvor, im Juni, hatte sie die Zinsen erstmals seit September 2023 um 25 Basispunkte angehoben – nach acht Senkungen seit Beginn ihres Lockerungszyklus im Juni 2024.

Euribor-Sätze, 27. Oktober 2026%
3 Monate
2.618 %
6 Monate
2.99 %
12 Monate
3.262 %

Daten aus dem Artikeltext

Renditen von Staatsanleihen steigen leicht

Um 08:45 Uhr Lissabonner Zeit lag die portugiesische Rendite zehnjähriger Anleihen bei 3,876 %, nach 3,865 % am 26. Oktober, während die Zwei- und Fünfjahresrenditen bei 3,172 % und 3,455 % lagen. Italiens Zehnjahresrendite betrug 4,511 %, die Griechenlands 4,326 %, die Spaniens 4,005 % und die US-Zehnjahresrendite 4,992 % gegenüber 4,989 % am Vortag. Diese Werte sind Bloomberg-Geldkurse (Bid).

Deutschlands Zehnjahresrendite sank auf 3,358 % von 3,366 %, während die Frankreichs auf 4,942 % von 4,900 % stieg. Der französische Spread gegenüber Deutschland lag bei etwa 160 Basispunkten, niedriger als der in der Vorwoche erreichte 15-Jahres-Höchststand, aber weiterhin über den Spreads Italiens, Spaniens, Griechenlands und Portugals.

Renditen zehnjähriger Staatsanleihen, 27. Oktober 2026, 08:45 Uhr Lissabonner Zeit%
Portugal
3.876 %
Spanien
4.005 %
Griechenland
4.326 %
Italien
4.511 %
Deutschland
3.358 %
Frankreich
4.942 %
Vereinigte Staaten
4.992 %

Daten aus dem Artikeltext

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