Sicherheit · Dubai, Tabuk und Tel Aviv

Flydubai-Pilot nach Axthieb mit dem Order of Zayed II der VAE ausgezeichnet

Der Kapitän des Flydubai-Flugs FZ1073 wurde bei einem Axtangriff im Cockpit auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv verletzt. Nun gehört er zu den Crewmitgliedern, die die Vereinigten Arabischen Emirate dafür ehren, dass sie den Angreifer stoppen halfen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blesk.cz, Fanpage, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dubai, Tabuk, Tel Aviv · Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Israel
Wie es dazu kam
  1. 30.09.Kopilot greift Kapitän auf dem Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv mit einer Axt an
  2. Anfang Oktober 2026Krankenhausfotos zeigen den Kapitän mit einem Kopfverband
  3. 27.10.Die VAE verleihen dem Kapitän und der Crew den Order of Zayed II.

Der Angriff im Cockpit

Am 30. September schlug der Kopilot des Flydubai-Flugs FZ1073 während des Flugs von Dubai nach Tel Aviv im Cockpit mit einer Axt auf Kapitän Smit Machchhar ein. Die Maschine verlor an Höhe und wurde nach Tabuk in Saudi-Arabien umgeleitet, wo ein zweites, mitreisendes Crewmitglied sie sicher landete. Machchhar wurde bei dem Angriff am Kopf verletzt, doch es gelang ihm, die Cockpittür zu öffnen; Passagiere und nicht im Dienst befindliche Piloten drangen daraufhin ein und überwältigten den Angreifer, wie Der Tagesspiegel berichtet. Blesk zufolge überlebten nach den der Zeitung vorliegenden Berichten 172 Passagiere und Crewmitglieder. Die Ermittler erklärten, der aus Oman stammende Kopilot habe geplant, die Maschine am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv zum Absturz zu bringen; er wurde nach der Landung in Gewahrsam genommen.

Machchhar sagte später der staatlichen Tageszeitung The National (so Blesk), zunächst habe er nicht verstanden, was geschah. Als die Schläge weitergingen, habe er begriffen, dass der Angreifer eigentlich zur Crew gehörte, und er habe versucht, sich zu schützen und sich aus dem Sicherheitsgurt zu befreien, bevor er die Kopfverletzung erlitt. Er sagte auch, während eines plötzlichen steilen Sinkflugs habe er die Triebwerke langsamer werden hören, doch das Erlebnis habe ihn nicht vom Fliegen abgebracht.

Ehrungen aus den VAE

Am Dienstag, 27. Oktober, erhielten Machchhar und weitere Crewmitglieder den Order of Zayed II. erster Klasse, eine der höchsten staatlichen Auszeichnungen der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Berichte weichen darin voneinander ab, wer die Auszeichnungen überreichte. Blesk zufolge überreichte Kronprinz Hamdan bin Mohammed sie, während Tgcom24 und Fanpage Präsident Mohamed bin Zayed Al Nahyan als denjenigen nennen, der den Orden verlieh. Blesk nennt zudem Dubais Herrscher und VAE-Vizepräsidenten Mohammed bin Rashid Al Maktoum unter den Teilnehmern der Zeremonie.

Fanpage berichtet, der Präsident habe die Narbe am Kopf des Piloten untersucht und gefragt, wie lange sein Arm zur Heilung brauche. Als Machchhar zwei Monate antwortete, habe der Präsident scherzhaft gesagt, er werde ihm nach seiner Genesung das Kämpfen beibringen, und er habe Crew und Passagiere als Familie angesprochen und gesagt, die VAE würden ihr Land sein. Das Dubai Media Office veröffentlichte ein Video der Zeremonie, das Machchhar mit dem linken Arm in einer Schlinge und die linke Hand weitgehend bandagiert zeigt. Gulf News veröffentlichte ein Foto, auf dem ihn der Präsident umarmt, und Blesk berichtet, Kronprinz Hamdan habe den Kapitän während seiner Behandlung besucht und dessen Mut und Verantwortungsbewusstsein auf X gelobt.

Verletzungen und Genesung

Tgcom24 beschreibt Metallklammern, die eine Operation an seinem Kopf hinterlassen habe, während Fanpage eine tiefe Narbe beschreibt, die fast den gesamten Hinterkopf bedecke. Krankenhausfotos von Anfang Oktober hatten ihn laut N-tv mit einem Kopfverband gezeigt. Der Tagesspiegel berichtet, dem Kapitän gehe es inzwischen besser als nach dem Angriff. Blesk zufolge soll Machchhar zudem eine israelische Präsidentenauszeichnung erhalten, wobei der Bericht keine weiteren Einzelheiten zu dieser Ehrung nennt. In einem Videoanruf mit dem indischen Premierminister Narendra Modi schilderte Machchhar, er habe um sein eigenes Leben gekämpft und dabei gewusst, dass er nicht so viele andere Menschen sterben lassen dürfe.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Flydubai

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