Sicherheit · Bukarest, Dublin und Évreux

EU aktiviert Austausch zur Luftsicherheit, nachdem falsche Bombendrohungen Flüge in ganz Europa treffen

Bombendrohungen gegen Passagierflüge in ganz Europa haben sich am Donnerstag, 5. November, als falsch erwiesen, darunter zwei Landungen am Bukarester Flughafen Henri Coandă.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, adevarul.ro, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Dublin, Évreux, Rom · Rumänien, Irland, Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Droh-E-Mail an die Flughäfen Roms geschickt, nach einer Darstellung unterzeichnet von angeblichen Male State Fighters
  2. 5.11.EU aktiviert ihren Mechanismus zum Austausch von Informationen über die Luftsicherheit
  3. 5.11.Wizz-Air-Flug aus Mailand landet nach einer Bombendrohung in Bukarest, mit 182 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord
  4. 5.11.Air-Serbia-Flug aus Belgrad landet in Bukarest und wird während der Überprüfung auf einem Rollweg festgehalten

Drohungen in ganz Europa

Eine neue Welle von Bombendrohungen traf am Donnerstag, 5. November, Passagierflüge und Flughäfen; nach einer Zählung waren mindestens 12 Flüge und Flughäfen in Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien und Spanien betroffen. Reuters bezifferte die Zahl auf nicht weniger als 25 Linienflüge; mehrere Maschinen wurden umgeleitet, andere von Militärjets begleitet. Die Warnungen folgten auf eine Reihe ähnlicher Vorfälle am Dienstag. Jeder Alarm erwies sich später als falsch.

Zwei Landungen in Bukarest

Der Bukarester Flughafen Henri Coandă war von zwei der Drohungen betroffen. Ein Wizz-Air-Flug WMT3064 aus Mailand mit 182 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern: Die Crew informierte den Kontrollturm über eine Drohung, bevor die Maschine gegen 11:08 Uhr sicher landete, woraufhin am Flughafen ein Krisenstab eingerichtet wurde. Ein Pyrotechnik-Team des rumänischen Nachrichtendienstes SRI überprüfte das Flugzeug und fand nichts Verdächtiges. Später landete ein Air-Serbia-Flug JU102 aus Belgrad, der nach Angaben von BoardingPass Ziel einer Drohung gewesen war, um 15:20 Uhr und wurde einige hundert Meter von seinen Parkpositionen entfernt auf einem Rollweg festgehalten, während die Maschine überprüft wurde. Der Bukarester Flughafenbetreiber veröffentlichte anschließend eine Erklärung zum Ausgang.

„Die Überprüfungen sind bereits abgeschlossen, und es wurden keine Elemente festgestellt, die die Existenz einer echten Bedrohung bestätigen.“

Compania Națională Aeroporturi București (CNAB)

Der Flughafenbetrieb lief nach denselben Angaben im Rahmen der Flugpläne weiter, und der Betreiber erklärte, die Maschinen starteten und landeten planmäßig.

Passagiere an Bord zweier von Drohungen betroffener FlügePassagiere
Wizz Air, Mailand–Bukarest
182 Passagiere
Aer Lingus, Dublin–Rom
151 Passagiere

Daten aus dem Artikeltext

Umleitungen in Frankreich, Italien, Österreich und Bulgarien

Ein Airbus A320 von Aer Lingus auf dem Weg von Dublin nach Rom mit 151 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern wurde nach einer Bombendrohung auf den Luftwaffenstützpunkt Évreux in Nordfrankreich umgeleitet; Jets der französischen Luftwaffe begleiteten ihn zu einer sicheren Landung. Das Büro des französischen Premierministers Sébastien Lecornu erklärte, die Lage werde im Rahmen der Sicherheitsverfahren in Echtzeit überwacht. In Italien wurde ein Finnair-Flug von Helsinki nach Rom von italienischen Militärjets begleitet. Ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Warschau wurde nach Wien umgeleitet, und drei Ryanair-Flüge mit Ziel der bulgarischen Hauptstadt waren Ziel ähnlicher Drohungen. Auch aus Spanien, Belgien und Tschechien wurden Warnungen gemeldet. Die italienische Lokalpresse berichtete über Warnungen für zwei Flüge nach Rom und aus Mailand, während Flightradar24 zeigte, dass zu diesem Zeitpunkt kein Flugzeug vom römischen Flughafen Fiumicino gestartet war; die Ursache der Störung blieb unklar.

E-Mails aus Rom und eine Gruppe, die sich bekennt

Die Behörden an den Flughäfen Roms erklärten, eine Drohung gegen zwei dort landende Flüge sei per E-Mail eingegangen, mit der Betreffzeile „threat notification“. Die Angaben zum Zeitpunkt gehen auseinander: Eine Darstellung besagt, die E-Mail sei am Mittwochmorgen, 4. November, eingegangen, eine andere beschreibt sie als am Donnerstagmorgen erhalten. Die E-Mails waren im Namen angeblicher „Male State Fighters“ unterzeichnet, die erklärten, sie hätten ein „feministisches Regime“ zum Ziel und wollten sich in der Geschichte verewigen, und damit drohten, „den Himmel rot zu färben“ – mit Explosionen. Diese Details wurden zuerst von der italienischen Presse gemeldet und anschließend von Aeroporti di Roma, dem Betreiber beider Flughäfen der Stadt, telefonisch gegenüber der BBC bestätigt. Der Male State, beschrieben als rechtsextreme russische Männerbewegung, die eine patriarchale Ideologie vertritt, wurde 2016 von Vladislav Pozdniakov gegründet. Die Gruppe wird mit Belästigung und Online-Drohungen gegen Frauen, Minderheiten und LGBTQ+-Personen in Verbindung gebracht und reklamierte die Bombendrohungen gegen europäische Flughäfen und Flugzeuge für sich.

Reaktion der EU und laufende Ermittlungen

Am Donnerstag aktivierte die Europäische Union ihren Mechanismus zum Austausch von Informationen über die Luftsicherheit. Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, sagte auf einer Pressekonferenz in Dublin, es sei zu früh, um zu sagen, ob die Vorfälle zusammenhängen, und bisher deute nichts auf einen Cyberangriff hin. Die EU beobachte die Lage und bleibe mit den betroffenen Mitgliedstaaten in Kontakt. Am selben Tag erörterte er zudem mögliche Auswirkungen auf die Flugsicherheit mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die Zuständigkeit für die Bewertung von Bedrohungen, die Untersuchung von Vorfällen und Maßnahmen zur Luftsicherheit liegt vor allem bei den nationalen Behörden, die mit Flughafenbetreibern, Fluggesellschaften und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten; die nationalen Ermittlungen dauern an.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Europäische Union

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