BerichtLandesweite Proteste in Frankreich erwartet

Regierung · Paris und Le Perreux-sur-Marne

Frankreich stellt 70.000 Polizisten und Gendarmen für Streik und Proteste am 5. November bereit

Innenminister Laurent Nuñez sagt, der Polizeieinsatz für den Streik am Donnerstag, 5. November, entspreche dem Aufgebot vom 31. Oktober; 220 Straßenaktionen sind angemeldet, und auf den Regionalstrecken werden Zugausfälle erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, RTBF und Le Monde.fr. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Le Perreux-sur-Marne · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Erster landesweiter Mobilisierungstag mit 60.000 eingesetzten Sicherheitskräften
  2. 31.10.Akte III der sozialen Wutbewegung mit 291 gezählten Aktionen
  3. 4.11.Der Innenminister kündigt 70.000 Beamte und dasselbe Dispositiv wie am 31. Oktober an
  4. 5.11.Streik- und Protesttag mit 220 angekündigten Straßenaktionen

Polizeiaufgebot entspricht dem 31. Oktober

Innenminister Laurent Nuñez kündigte am Mittwoch, 4. November, an, das Sicherheitsdispositiv für Donnerstag, 5. November, werde „exakt dasselbe“ sein wie das vom 31. Oktober. Rund 70.000 Polizisten und Gendarmen sollen in ganz Frankreich eingesetzt werden, dazu 110 mobile Einheiten, 26 gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Centaure, etwa fünfzehn Wasserwerfer, Hubschrauber und Drohnen. Auch die Spezialeinheiten BRI, RAID und GIGN werden mobilisiert.

Mobilisierte Sicherheitskräfte pro ProtesttagSicherheitskräfte
17. Oktober 2026
60000 Sicherheitskräfte
5. November 2026 (geplant)
70000 Sicherheitskräfte

Daten aus dem Artikeltext

Nuñez zählte 220 Straßenaktionen, viele davon von der Intersyndicale in Paris und in zahlreichen weiteren Städten angemeldet. Er nannte drei Risiken: Interesse aus der Ultralinken und der radikalen Linksextremen, nicht angemeldete Aufzüge, die zu öffentlichen Gebäuden ziehen könnten, sowie Plünderungen und Sachschäden. Kontrollen an Straßen, Bahnstrecken und in Bahnhöfen sind geplant, um Waffen zu beschlagnahmen.

„Es ist ein großes Aufgebot, ein substanzielles Aufgebot, ein Aufgebot, das teilbar, mobil und extrem beweglich sein wird.“

Laurent Nuñez, Französischer Innenminister

Störungen im Bahn-, Hafen- und Luftverkehr

Die SNCF rechnet damit, dass auf den Hauptstrecken jeder zehnte TGV ausfällt, während der Regionalverkehr und die Verbindungen in der Île-de-France von beeinträchtigt bis stark beeinträchtigt reichen. In der Region Paris sollen der RER A sowie die Linien K, P und V planmäßig verkehren, zwei von drei Zügen auf dem RER B südlich von Paris Nord, dem RER E sowie den Linien J und L, jeder zweite Zug auf dem RER C und den Linien H, N, R und U und jeder dritte auf dem RER D. Detaillierte Fahrpläne sollten ab 17:00 Uhr am Mittwoch vorliegen. Die vier SNCF-Gewerkschaften (CGT, Unsa ferroviaire, Sud Rail und CFDT) hatten gemeinsam zum Streik aufgerufen. Die CGT-Hafenarbeiter werden in allen französischen Häfen streiken, und die Gewerkschaften der Fluglotsen reichten eine Streikankündigung ein; die Fluggesellschaften dürften am Mittwochabend Empfehlungen zur Verkehrsreduzierung erhalten. Die RATP hatte Reportern am Dienstag mitgeteilt, Metro, Bus und Tram sollten außer auf dem RER B normal verkehren.

Streckenverbot in Paris und Forderungen der Gewerkschaften

Die Pariser Polizeipräfektur veröffentlichte am Mittwoch, 4. November, eine Verfügung, die die von den Gewerkschaften vorgeschlagene Route von der Bastille zur Concorde verbietet und stattdessen République bis Nation anbietet. Die Gewerkschaften fordern sofortige Lohnverhandlungen, höhere Renten, einen höheren Point d'indice und einen höheren Smic sowie mehr Mittel für öffentliche Dienste. Die Inflation lag Ende Oktober bei 3,4 % im Jahresvergleich, dem höchsten Stand seit Januar 2024, und die Regierung hat noch nicht über die Höhe einer Smic-Erhöhung entschieden, die wohl zum 1. Dezember erwartet wird. Gelbwesten planen Aktionen auf Straßen, Kreisverkehren und Autobahnen, deren Ausmaß schwer vorherzusagen ist. Im Département Val-de-Marne reichte die CGT eine Streikankündigung für den gesamten November ein. In Le Perreux-sur-Marne richtet die Gemeinde einen Mindestbetreuungsdienst in vier Schulen ein, der nur Kindern offensteht, deren Lehrer streikt, und der ausgelöst wird, sobald mindestens 25 % des Personals einer Schule streiken.

Hintergrund: die Mobilisierungen im Oktober

Am 17. Oktober, dem ersten landesweiten Mobilisierungstag, zu dem Gelbwesten, Gewerkschaften sowie Schüler- und Studierendenverbände aufgerufen hatten, wurden 60.000 Sicherheitskräfte eingesetzt. An diesem Tag kam es zu Plünderungen, und fast 3.000 Geschäfte wurden beschädigt. Am 31. Oktober wurden in Frankreich 291 Aktionen gezählt, zu denen je nach Quelle zwischen 320.000 und 500.000 Menschen kamen, davon 70.000 bis 200.000 in Paris. Die Polizei nahm landesweit 779 Menschen fest; der Verlauf wurde als ohne größere Zwischenfälle beschrieben.

Gezählte oder angekündigte StraßenaktionenAktionen
31. Oktober 2026 (gezählt)
291 Aktionen
5. November 2026 (angekündigt)
220 Aktionen

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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