Digital · Madrid
Telefónica und Minsait gewinnen EZB-Auftrag für das Kommunikationsnetz des digitalen Euro
Die Europäische Zentralbank hat Telefónica und Minsait aus der Indra-Gruppe als einen von zwei Auftragnehmern für die sichere Kommunikation hinter dem digitalen Euro ausgewählt. Der Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren tritt am 3. Mai 2027 in Kraft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Xataka, La Razón und europa press. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die EZB wählte das Konsortium aus Telefónica und Minsait als einen von zwei Auftragnehmern für den Aufbau der Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur des digitalen Euro.
Die Vereinbarung tritt nach Angaben der Mitteilung am 3. Mai 2027 in Kraft und hat eine Laufzeit von zehn Jahren.
Ein Konsortium aus Nexi Payments und Deutsche Telekom Business Solutions hält den anderen Vertrag; er ist bereits in Kraft und deckt zunächst den Bedarf des Pilotprojekts.
Die EZB will für eine mögliche erste Ausgabe im Jahr 2029 bereit sein, vorausgesetzt, die erforderliche europäische Gesetzgebung wird rechtzeitig verabschiedet.
- 30.10.EZB wählt Telefónica und Minsait als einen von zwei Auftragnehmern aus
- 3.05.Vertrag von Telefónica und Minsait tritt in Kraft und läuft zehn Jahre
- 2029EZB peilt eine mögliche erste Ausgabe des digitalen Euro an, abhängig von der Gesetzgebung
Zwei Auftragnehmer für das Netz des digitalen Euro
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Telefónica und Minsait, das Technologieunternehmen der Indra-Gruppe, als einen von zwei Auftragnehmern ausgewählt, um die Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur aufzubauen, auf der der künftige digitale Euro laufen soll. Die beiden Unternehmen haben ein Konsortium gebildet, um bei der EZB Netze zu konzipieren und auszurollen, die Kommunikation mit den Sicherheitsdiensten verbinden, die nötig sind, damit Nutzer und Unternehmen Informationen austauschen und Dienste und Anwendungen erreichen können.
Die Infrastruktur soll die öffentlichen und privaten Intermediäre der digitalen Währung sicher verbinden, darunter Banken, Fintechs und Zahlungsdienstleister (PSP). Der Vertrag tritt am 3. Mai 2027 in Kraft und läuft zehn Jahre. Den zweiten Auftrag erhielt ein Konsortium aus Nexi Payments und Deutsche Telekom Business Solutions; er ist bereits in Kraft und deckt zunächst den Bedarf des Pilotprogramms ab.
Was der Auftrag umfasst
Der Vertrag trennt zwei Konnektivitätsbedarfe. Der erste betrifft die Anbindung externer Teilnehmer – etwa einer Bank, die Informationen über eine geschützte Verbindung austauschen muss – an die Plattform. Der zweite betrifft die Kommunikation der Komponenten der Plattform untereinander, da die Plattform ihre Systeme auf verschiedene Rechenzentren verteilen kann. Der Vertrag deckt beides ab.
Das Angebot von Telefónica und Minsait hat eine internationale Dimension und eine verteilte Infrastruktur. Es verbindet Kommunikationsfähigkeiten, Rechenzentren, Cybersicherheit, Betrieb und Technologieintegration. Telefónica und Minsait präsentieren das Projekt als Teil der Technologie, die für einen digitalen Euro nötig ist, der als digitales Zahlungsmittel neben dem Bargeld funktionieren und im gesamten Euroraum akzeptiert werden soll.
Unternehmensaussagen
Borja Ochoa, Präsident von Telefónica Spanien und Generaldirektor des B2B-Geschäfts, sagte, das Projekt ermögliche es dem Telekommunikationsunternehmen, sein Ziel zu erreichen, für Bürger und Unternehmen der beste Weg in die digitalen Technologien zu sein. Er bezeichnete den Auftrag als bedeutenden Schritt in der Strategie von Telefónica.
„Wir gehen einen sehr bedeutenden Schritt in unserer Strategie, um ein digitaleres, sichereres und souveräneres Europa aufzubauen.“
Luis Fernández, Generaldirektor von Minsait, nannte den digitalen Euro eines der transformativsten Technologie- und Finanzprojekte, die Europa derzeit angeht. Minsait sehe seine Rolle darin, seine technologische Kompetenz in kritischen Systemen in den Dienst eines integrierteren, sicheren und souveränen Finanzökosystems zu stellen.
„Der digitale Euro ist eines der transformativsten Technologie- und Finanzprojekte, die Europa derzeit angeht.“
Zeitplan und wie es weitergeht
Die EZB will für eine mögliche erste Ausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 bereit sein, sofern die erforderliche europäische Gesetzgebung rechtzeitig verabschiedet wird. Der digitale Euro wäre eine elektronische Form des Bargelds, die vom Eurosystem ausgegeben und gedeckt wird. Sein Design umfasst Zahlungen im Handel, Online-Käufe und Überweisungen zwischen Privatpersonen, sowohl mit als auch ohne Internetverbindung. Er ist keine Kryptowährung und soll Banknoten und Münzen nicht ersetzen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- XatakaEZB wählt Telefónica und Indra für die Entwicklung eines wichtigen Teils der Infrastruktur des zukünftigen digitalen EuroEl BCE elige a Telefónica e Indra para desarrollar una parte clave de la infraestructura del futuro euro digital · Original auf Spanisch
- La RazónTelefónica und Minsait (Indra) werden die sichere Kommunikation für den digitalen Euro der EZB entwickelnTelefónica y Minsait (Indra) desarrollarán las comunicaciones seguras para el euro digital del BCE · Original auf Spanisch
- europa pressTelefónica und Minsait (Indra) werden die Kommunikation entwickeln...Telefónica y Minsait (Indra) desarrollarán las comunicaciones... · Original auf Spanisch
- Luis Fernández
- Generaldirektor von Minsait, dem Technologieunternehmen der Indra-Gruppe
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