Diplomatie · Washington, Brüssel und Kiew

Europa alarmiert: Trump deutet umfassendes Sicherheitsabkommen mit Russland für den gesamten Kontinent an

Donald Trump sagte nach einem Treffen mit einem Gesandten Putins, ein großes Abkommen mit Moskau könne ganz Europa umfassen. Europäische Hauptstädte lehnen Sicherheitsgespräche ab, die sie und ihre NATO- und EU-Strukturen umgehen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Bloomberg Business, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 5. November, abendsTrump trifft Kirill Dmitrijew im Weißen Haus und sagt, ein großes Abkommen stehe bevor
  2. 5. November, späterKushner schreibt auf X über praktische Sicherheitsregelungen und einen Rahmen für die europäische Sicherheit
  3. 6. NovemberKaja Kallas sagt, Europa habe durch NATO und EU bereits eine Sicherheitsarchitektur

Ein spätes Treffen am Donnerstag im Weißen Haus

Am Donnerstag, dem 5. November 2026, traf Donald Trump im Weißen Haus mit Kirill Dmitrijew zusammen, einem hochrangigen russischen Vertreter und einem der Gesandten Wladimir Putins für die Gespräche. Anschließend sagte der US-Präsident vor Journalisten, ein Abkommen stehe bevor, es werde groß sein und weit über die Ukraine hinausreichen. Den Umfang beschrieb er so:

„Es wird mehr als die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, es könnte ganz Europa betreffen.“

Donald Trump, US-Präsident

Mehrere Stunden später schrieb Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Gesandter, auf X, Washington arbeite an praktischen Regelungen, um die Sicherheitsbedenken aller Seiten zu adressieren. Als Ziel nannte er zudem einen dauerhaften Rahmen für langfristige Sicherheit und Stabilität in Europa. Zuvor hatte Kushner von einem großen Abkommen für die Ukraine gesprochen, sodass die nun den Gesprächen zugeschriebenen weitergehenden Ambitionen die europäischen Regierungen überraschten.

Was der Vorschlag enthält

Kushner nannte fünf Ziele für die Vereinbarung: regelmäßige Sicherheitskonsultationen, verlässliche Krisenkommunikation, größere militärische Transparenz, wechselseitige Schritte zur Verringerung von Eskalationsrisiken und einen dauerhaften Rahmen für die europäische Sicherheit. Der Plan gilt als undurchsichtig, und nach Angaben von drei Diplomaten der Allianz wurden die NATO-Verbündeten nicht im Voraus darüber informiert. Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff haben ihre Kontakte nach Kiew, Moskau und ausgewählte europäische Hauptstädte vor den geplanten Gesprächen intensiviert.

Europäische Hauptstädte wehren sich

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte am Freitag, dem 6. November, Europa verfüge bereits über eine Sicherheitsarchitektur, in der die NATO und die Europäische Union jeweils ihre eigene Rolle hätten. Sie beharrte darauf, dass die Ukraine in diese Struktur eingebunden werden müsse, und fügte hinzu:

„Putin hat kein Vetorecht über die europäische Sicherheit.“

Kaja Kallas, EU-Außenbeauftragte

Ein Sprecher der Europäischen Kommission sagte am Freitag, die EU solle über Angelegenheiten entscheiden, die ihre eigene Sicherheit betreffen. Ein namentlich nicht genannter europäischer Beamter nannte Kushners Botschaft eine völlige Überraschung und sagte, solange der Krieg in der Ukraine andauere, werde es keine parallelen Verhandlungen über die europäische Sicherheit geben. Der Beamte fügte hinzu, die europäischen Partner wüssten, was Russland mit solchen Gesprächen meine, und beabsichtigten nicht, sie zu akzeptieren. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten Bloomberg, die europäischen Staaten wollten, dass Russland seinen Krieg beende, bevor über Moskaus Sicherheitsbedenken für den Kontinent gesprochen werde.

Die Ukraine und offene Fragen

Wolodymyr Selenskyj hat erstmals eingeräumt, dass Antworten auf russische Sicherheitsbedenken Teil einer Friedensregelung werden könnten – allerdings nur unter Einbeziehung Europas. Sicherheitsgarantien für Russland würden bedeuten, den Sicherheitsrahmen in Europa und der Welt zu verändern, sagte er. Zudem warnte er, jede Rückabwicklung der NATO wäre ein Zeichen der Schwäche für das Bündnis. Europäische Vertreter betonten, die Zukunft der Allianz stehe nicht zur Debatte; einer von ihnen sagte, darüber sei absolut nicht gesprochen worden. NATO-Diplomaten argumentierten, jetzt mit Moskau über die künftige Architektur zu sprechen, würde dem Kreml nur helfen, seine Position zu stärken. Der nächste Schritt – einschließlich des Zeitpunkts der US-Gespräche mit Moskau – bleibt unklar.

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Quellen und Kontext

Organisationen
NATO, Europäische Union
Washington, Brüssel, Kiew · Vereinigte Staaten, Belgien, Ukraine

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