Diplomatie · Washington, Brüssel und Kiew
Europa alarmiert: Trump deutet umfassendes Sicherheitsabkommen mit Russland für den gesamten Kontinent an
Donald Trump sagte nach einem Treffen mit einem Gesandten Putins, ein großes Abkommen mit Moskau könne ganz Europa umfassen. Europäische Hauptstädte lehnen Sicherheitsgespräche ab, die sie und ihre NATO- und EU-Strukturen umgehen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Bloomberg Business, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Donnerstag, dem 5. November 2026, sagte Trump nach einem Treffen mit Kirill Dmitrijew, ein Abkommen werde groß sein und könnte ganz Europa betreffen.
Kushner nannte fünf Ziele, darunter dauerhafte Sicherheitskonsultationen, verlässliche Krisenkommunikation und größere militärische Transparenz.
Kaja Kallas sagte am Freitag, dem 6. November, NATO und EU bildeten bereits Europas Sicherheitsarchitektur; ein namentlich nicht genannter europäischer Beamter nannte Kushners Botschaft eine völlige Überraschung.

- 5. November, abendsTrump trifft Kirill Dmitrijew im Weißen Haus und sagt, ein großes Abkommen stehe bevor
- 5. November, späterKushner schreibt auf X über praktische Sicherheitsregelungen und einen Rahmen für die europäische Sicherheit
- 6. NovemberKaja Kallas sagt, Europa habe durch NATO und EU bereits eine Sicherheitsarchitektur
Ein spätes Treffen am Donnerstag im Weißen Haus
Am Donnerstag, dem 5. November 2026, traf Donald Trump im Weißen Haus mit Kirill Dmitrijew zusammen, einem hochrangigen russischen Vertreter und einem der Gesandten Wladimir Putins für die Gespräche. Anschließend sagte der US-Präsident vor Journalisten, ein Abkommen stehe bevor, es werde groß sein und weit über die Ukraine hinausreichen. Den Umfang beschrieb er so:
„Es wird mehr als die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, es könnte ganz Europa betreffen.“
Mehrere Stunden später schrieb Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Gesandter, auf X, Washington arbeite an praktischen Regelungen, um die Sicherheitsbedenken aller Seiten zu adressieren. Als Ziel nannte er zudem einen dauerhaften Rahmen für langfristige Sicherheit und Stabilität in Europa. Zuvor hatte Kushner von einem großen Abkommen für die Ukraine gesprochen, sodass die nun den Gesprächen zugeschriebenen weitergehenden Ambitionen die europäischen Regierungen überraschten.
Was der Vorschlag enthält
Kushner nannte fünf Ziele für die Vereinbarung: regelmäßige Sicherheitskonsultationen, verlässliche Krisenkommunikation, größere militärische Transparenz, wechselseitige Schritte zur Verringerung von Eskalationsrisiken und einen dauerhaften Rahmen für die europäische Sicherheit. Der Plan gilt als undurchsichtig, und nach Angaben von drei Diplomaten der Allianz wurden die NATO-Verbündeten nicht im Voraus darüber informiert. Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff haben ihre Kontakte nach Kiew, Moskau und ausgewählte europäische Hauptstädte vor den geplanten Gesprächen intensiviert.
Europäische Hauptstädte wehren sich
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte am Freitag, dem 6. November, Europa verfüge bereits über eine Sicherheitsarchitektur, in der die NATO und die Europäische Union jeweils ihre eigene Rolle hätten. Sie beharrte darauf, dass die Ukraine in diese Struktur eingebunden werden müsse, und fügte hinzu:
„Putin hat kein Vetorecht über die europäische Sicherheit.“
Ein Sprecher der Europäischen Kommission sagte am Freitag, die EU solle über Angelegenheiten entscheiden, die ihre eigene Sicherheit betreffen. Ein namentlich nicht genannter europäischer Beamter nannte Kushners Botschaft eine völlige Überraschung und sagte, solange der Krieg in der Ukraine andauere, werde es keine parallelen Verhandlungen über die europäische Sicherheit geben. Der Beamte fügte hinzu, die europäischen Partner wüssten, was Russland mit solchen Gesprächen meine, und beabsichtigten nicht, sie zu akzeptieren. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten Bloomberg, die europäischen Staaten wollten, dass Russland seinen Krieg beende, bevor über Moskaus Sicherheitsbedenken für den Kontinent gesprochen werde.
Die Ukraine und offene Fragen
Wolodymyr Selenskyj hat erstmals eingeräumt, dass Antworten auf russische Sicherheitsbedenken Teil einer Friedensregelung werden könnten – allerdings nur unter Einbeziehung Europas. Sicherheitsgarantien für Russland würden bedeuten, den Sicherheitsrahmen in Europa und der Welt zu verändern, sagte er. Zudem warnte er, jede Rückabwicklung der NATO wäre ein Zeichen der Schwäche für das Bündnis. Europäische Vertreter betonten, die Zukunft der Allianz stehe nicht zur Debatte; einer von ihnen sagte, darüber sei absolut nicht gesprochen worden. NATO-Diplomaten argumentierten, jetzt mit Moskau über die künftige Architektur zu sprechen, würde dem Kreml nur helfen, seine Position zu stärken. Der nächste Schritt – einschließlich des Zeitpunkts der US-Gespräche mit Moskau – bleibt unklar.
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Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaPutin will mehr Gebiete. Europa alarmiert nach Trumps ErklärungenPutin chce więcej terytoriów. Europa alarmuje po deklaracjach Trumpa · Original auf Polnisch
- Bloomberg BusinessEuropa besteht darauf, dass Putin den Krieg beendet, bevor Russlands Sorgen besprochen werdenEurope Insists Putin End War Before Discussing Russia's Concerns · Original auf Englisch
- POLITICOJared Kushners europäischer Sicherheitsplan überzeugt Europa nichtJared Kushner's European security plan isn't convincing Europe · Original auf Englisch
- The TelegraphPutins Plan für Europa steht bereits schwarz auf weißPutin's plan for Europe is already written in black and white · Original auf Englisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der Kirill Dmitrijew traf und sagte, ein großes Abkommen könnte ganz Europa betreffen
- Kirill Dmitriev
- Hochrangiger russischer Vertreter und einer der Gesandten Wladimir Putins für die Gespräche
- Jared Kushner
- Trumps Schwiegersohn und Gesandter, der auf X fünf Ziele für die Vereinbarung skizzierte
- Kaja Kallas
- EU-Außenbeauftragte, die sagte, Europa verfüge bereits über eine Sicherheitsarchitektur
- Volodymyr Zelenskyy
- Ukrainischer Präsident, der sagte, russische Sicherheitsbedenken könnten Teil einer Friedensregelung sein
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, dessen Gesandte an den Gesprächen beteiligt sind
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter, der mit Kiew, Moskau und europäischen Hauptstädten in Kontakt steht
- Organisationen
- NATO, Europäische Union
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