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Kurz gefasst

  • Putin wies Wolodymyr Selenskyjs Angebot von Gebietszugeständnissen im Gegenzug für eine Waffenruhe an der Frontlinie zurück; Selenskyj hatte es in einem Interview mit Fox gemacht.

  • Putin sagt, er habe mit Steve Witkoff nur dreiseitige Gespräche über Garantien für Russland und die Ukraine vereinbart, die eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa umfassen müssten.

  • Politico nennt Alexander Stubb und António Costa als Kandidaten, während Petr Pavel eine Person oder Gruppe mit Mandat der europäischen Staats- und Regierungschefs befürwortet.

  • Witkoff traf Putin in St. Petersburg mit Vorschlägen zur Beendigung des Krieges, und europäische Regierungen befürchten, dass Absprachen ohne sie Kyjiw schwächen könnten.

  • Bei den Gesprächen in Oslo mit der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Europa ging es um Gebiet, Sicherheit und Wiederaufbau, doch wer Europa gegenüber dem Kreml vertritt, ist noch nicht vereinbart.

St. Petersburg
St. Petersburg, Oslo · Russland, Norwegen

Putin schließt eine Waffenruhe aus

Russlands Präsident Wladimir Putin lehnte am Tag nach seinem Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff im Fernsehen einen ukrainischen Vorschlag ab, Gebietszugeständnisse gegen eine Waffenruhe an der Frontlinie zu tauschen. Wolodymyr Selenskyj hatte dieses Angebot am Vortag in einem Interview mit dem amerikanischen Sender Fox vorgelegt. Putin sagte, er betrachte die Übergabe von Land nicht als Zugeständnis, und nannte die von Russland eroberten ukrainischen Gebiete historische russische Ländereien. Er fügte hinzu, über Gebietszugeständnisse zu sprechen erscheine ihm unangemessen. Er habe mit Witkoff nur vereinbart, dreiseitige Gespräche über Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine aufzunehmen, die nach dem Ende des Krieges gelten sollen. An einer Waffenruhe zeigte er kein Interesse, und er argumentierte, die Ukraine hätte früher eine Einigung mit ihm erzielen können, weil Ukrainer und Russen genetisch eng verwandt seien; zugleich fügte er hinzu, Russland werde seine Ziele auf dem Schlachtfeld erreichen, sollte die Ukraine seine Bedingungen ablehnen.

Europa sucht seinen eigenen Unterhändler

Politico berichtete, europäische Regierungen prüften, ob sie eine einzige Person benennen sollen, die sie in direkten Gesprächen mit Putin über die Beendigung des Krieges in der Ukraine vertritt. Die Suche beschleunigte sich, nachdem Witkoff Putin in St. Petersburg getroffen und Vorschläge zur Beendigung des Krieges und zur Rückkehr zu Verhandlungen unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und der Ukraine vorgelegt hatte. Europäische Regierungen befürchten, dass Verständigungen zwischen Washington und Moskau ohne ihre Beteiligung europäische Interessen übergehen und die Position Kyjiws schwächen könnten. Zu den Kandidaten zählen der finnische Präsident Alexander Stubb und António Costa, Präsident des Europäischen Rates. Dem Bericht zufolge liegen Stubbs Vorteile in seinen guten Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump und in Finnlands Erfahrung im Umgang mit Russland. Einige Diplomaten halten Costa für einen für Moskau akzeptableren Vermittler, doch er habe laut Bericht auf einem EU-Gipfel Mitte Oktober erklärt, er beabsichtige derzeit nicht, direkt mit Putin zu sprechen.

Wer für Europa sprechen könnte

Der tschechische Präsident Petr Pavel befürwortet ein Mandat für eine Person oder eine Gruppe von Unterhändlern. Seiner Ansicht nach müssten diese nicht aus der EU oder der NATO kommen, sofern europäische Staats- und Regierungschefs sie autorisieren, für Europa zu sprechen. Auch Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und Kaja Kallas, die EU-Außenbeauftragte, werden als mögliche Figuren genannt. Die Namen bleiben bislang offen, eine Entscheidung wurde nicht gemeldet.

Gespräche in Oslo und offene Fragen

Die Europäische Kommission erklärte, die EU beteilige sich an den Vorbereitungen für mögliche Verhandlungen. Bei Gesprächen in Oslo mit Vertretern der Ukraine, der Vereinigten Staaten und Europas ging es um Gebietsfragen, die Sicherheit der Ukraine und ihren Wiederaufbau nach dem Krieg. Wer Europa in direkten Gesprächen mit dem Kreml vertreten soll, ist noch nicht vereinbart. Putins Vorschlag dreiseitiger Gespräche über Garantien und die europäische Suche nach einem Gesandten bleiben getrennte Fragen, und die Berichte nennen für beides kein Datum.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Quellen und Kontext

  • oko.pressvor 3 Std.Putin will keinen Waffenstillstand. Er will mit Trump über das Schicksal Europas sprechenPutin nie chce rozejmu. Chce z Trumpem rozmawiać o losie Europy · Original auf Polnisch
  • rmf24.plvor 11 Std.Wer wird im Namen Europas Putin gegenüber sitzen? Politico: Die Suche nach einem Kandidaten läuftKto usiądzie naprzeciw Putina w imieniu Europy? Politico: Trwają poszukiwania kandydata · Original auf Polnisch
Vladimir Putin
Russischer Staatschef, der eine Waffenruhe ablehnte und Bedingungen für Gespräche über Garantien nannte
Steve Witkoff
US-Sondergesandter, der Putin in St. Petersburg mit Vorschlägen zur Beendigung des Krieges traf
Volodymyr Zelenskyy
Ukrainischer Staatschef, der Gebietszugeständnisse im Gegenzug für eine Waffenruhe anbot
Donald Trump
US-Präsident, zu dem der finnische Präsident Alexander Stubb gute Beziehungen pflegt
Alexander Stubb
Finnischer Präsident, der als möglicher europäischer Unterhändler genannt wird
Antonio Costa
Präsident des Europäischen Rates, der als möglicher europäischer Unterhändler genannt wird
Petr Pavel
Tschechischer Präsident, der ein Mandat für eine Person oder Gruppe befürwortet, die für Europa verhandelt
Ursula von der Leyen
Präsidentin der Europäischen Kommission, die in den Diskussionen über Europas Vertretung genannt wird
Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte, die in den Diskussionen über Europas Vertretung genannt wird

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Veröffentlicht gestern um 22:19.

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In diesem Text

  1. 1Putin schließt eine Waffenruhe ausPutin schließt eine Waffenruhe aus
  2. 2Europa sucht seinen eigenen UnterhändlerEuropa sucht seinen eigenen Unterhändler
  3. 3Wer für Europa sprechen könnteWer für Europa sprechen könnte
  4. 4Gespräche in Oslo und offene FragenGespräche in Oslo und offene Fragen

Auf Grundlage von Berichten von

oko.press, rmf24.pl

Liste der Quellen

Diplomatie · St. Petersburg und Oslo

Putin lehnt Waffenruhe ab, während Europa nach einem Unterhändler sucht, der ihm gegenübertritt

Putin erklärte, er werde nur über Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine sprechen, nicht über eine Waffenruhe, während europäische Regierungen nach einem Gesandten suchen, der direkt mit ihm verhandelt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von oko.press und rmf24.pl. Veröffentlicht gestern um 22:19.

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Welche Personen werden als Kandidaten für den europäischen Verhandlungsführer gehandelt?