Verkehr · Urda, Madrid und Sevilla

EU-Staatsanwaltschaft eröffnet zweites Betrugsverfahren zur AVE-Strecke Madrid–Sevilla nach dem Unglück von Urda

Beamte der UCO fordern Unterlagen bei ADIF, der AESF und dem Rechnungshof an, nachdem bei dem Zugunglück am 28. Oktober bei Urda in der Provinz Toledo 69 Menschen ums Leben gekommen sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaSexta, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Madrid, Sevilla · Spanien
Wie es dazu kam
  1. März 2026Laut LaSexta eröffnet die EPPO ein früheres Verfahren zur selben Schnellfahrstrecke
  2. 28.10.Zugunglück bei Urda in der Provinz Toledo fordert 69 Todesopfer
  3. 6.11.EPPO und UCO geben das neue Betrugsverfahren und Unterlagenanforderungen bei ADIF, der AESF und dem Rechnungshof bekannt

Ein zweites Verfahren nach dem Unglück von Urda

Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) hat nach Informationen aus Ermittlungskreisen ein zweites Verfahren wegen des Verdachts auf Betrug mit EU-Geldern für die Schnellfahrstrecke Madrid–Sevilla eröffnet. Die Mittel waren für die Erneuerung und den Ausbau von Sicherheits-, Signal- und Kommunikationssystemen auf der Strecke vorgesehen. Auf derselben Strecke ereignete sich am 28. Oktober 2026 bei Urda in der Provinz Toledo ein Zugunglück, bei dem 69 Menschen starben. Die EPPO nahm das Verfahren von sich aus auf und arbeitet mit der Zentralen Operationseinheit (UCO) der Guardia Civil zusammen.

Unterlagenanforderungen bei staatlichen Stellen

Beamte der UCO sind in den Räumen von ADIF, dem staatlichen Betreiber der Schieneninfrastruktur, bei der AESF, der staatlichen Eisenbahnsicherheitsbehörde, sowie beim Rechnungshof (Tribunal de Cuentas) erschienen und fordern dort Unterlagen an. Ziel ist es, die Verträge über die Erneuerungs-, Sicherheits-, Signal- und Kommunikationsarbeiten auf der Strecke zu finden. Berichte vom 6. November beschreiben die Beamten als weiterhin damit befasst, an diesen Stellen Papiere zusammenzutragen. Die Berichte nennen keine Verdächtigen.

Ein früheres Verfahren zur selben Strecke

LaSexta berichtet, die EPPO habe bereits im März 2026 ein weiteres Verfahren zur selben Schnellfahrstrecke eröffnet. La Vanguardia bringt ein ähnliches Verfahren dagegen mit dem Eisenbahnunglück von Adamuz im Januar in Verbindung. Die beiden Darstellungen des früheren Falls stimmen nicht überein, und keiner der Berichte erklärt den Zusammenhang.

Wer ermittelt

Die EPPO bezeichnet sich laut LaSexta als unabhängige Staatsanwaltschaft der Europäischen Union, zuständig für die Ermittlung, Verfolgung und gerichtliche Verfolgung von Straftaten zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU. Die Behörde bestätigte das neue Verfahren und erklärte, es folge dem starken öffentlichen Interesse an dem Unglück. El Mundo beschreibt den Vorgang als neue Anti-Korruptionsoperation im Zusammenhang mit der Tragödie von Urda. Die EPPO hat angekündigt, in diesem Ermittlungsstadium keine weiteren Einzelheiten bekannt zu geben.

Offene Fragen

Die Berichte sagen nicht, ob jemand beschuldigt wurde oder ob gegen eine Person förmlich ermittelt wird. Sie nennen auch keine Summe für die mutmaßlich veruntreuten Beträge. Die gesuchten Verträge werden lediglich als Aufträge für den Ausbau von Sicherheits-, Signal- und Kommunikationstechnik auf der Strecke Madrid–Sevilla beschrieben.

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Quellen und Kontext

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