Sicherheit · Kopenhagen und Madrid

Dänische Polizei untersucht neue Drohungen gegen den Luftverkehr am Flughafen Kopenhagen im Zuge europäischer Bombenalarme

Die dänische Polizei hat am Freitag, 6. November, mitgeteilt, dass sie neuen Drohungen gegen den Luftverkehr am Flughafen Kopenhagen nachgeht und keine Gefahr für Passagiere sieht. Den Ermittlungen vorausgegangen ist eine Serie falscher Bombenalarme, die seit dem 3. November Flüge in ganz Europa gestört hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, europa press, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kopenhagen, Madrid · Dänemark, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Sieben weitere europäische Flüge erhalten falsche Bombendrohungen, was Sicherheitsmaßnahmen in Spanien, Polen, Italien und Bulgarien auslöst
  2. 5.11.Mehr als zehn Flüge zwischen europäischen Flughäfen erhalten falsche Bombendrohungen, darunter drei mit Bezug zu Madrid
  3. 6.11.Die dänische Polizei untersucht neue Drohungen am Flughafen Kopenhagen und erklärt, für Passagiere bestehe keine Gefahr

Neue Drohungen am Flughafen Kopenhagen

Die dänische Polizei hat am Freitag, 6. November, mitgeteilt, dass sie Drohungen gegen den Luftverkehr am Flughafen Kopenhagen untersucht. Nach ihrer ersten Einschätzung bestand keine Gefahr für Passagiere oder andere Personen am Flughafen. Beamtinnen und Beamte sind vor Ort und zeigen nach Angaben der Polizei sichtbare Präsenz auf dem Gelände. Angaben zum Umfang der Drohungen und zu ihrem möglichen Ziel wurden nicht veröffentlicht.

„Wir untersuchen den Vorfall derzeit und sind mit sichtbaren Kräften am Flughafen präsent.“

Dänische Polizei

Eine Serie falscher Bombenalarme in ganz Europa

Die Drohungen in Kopenhagen kommen zu einer Reihe falscher Bombenalarme gegen Linienflüge hinzu. Sieben weitere europäische Flüge erhielten am Dienstag, 3. November, falsche Bombendrohungen, was Sicherheitsmaßnahmen in Spanien, Polen, Italien und Bulgarien auslöste. Am Donnerstag, 5. November, erhielten mehr als zehn Flüge zwischen europäischen Flughäfen falsche Bombendrohungen, darunter drei, die von Madrid-Barajas starteten oder nach Madrid unterwegs waren. Die Angaben zur Gesamtzahl weichen zwischen den Berichten voneinander ab: Sie reichen von mehr als zehn Flügen bis zu etwa 20 laut AFP und mindestens 25 laut Reuters.

Umleitungen, Begleitschutz und Kontrollen

Betroffen waren unter anderem Flüge von Ryanair, Wizz Air, Aer Lingus, LOT Polish Airlines und Air Serbia. Militärflugzeuge aus Italien, Frankreich und Bulgarien wurden mobilisiert, um einige Linienflüge zu begleiten. Eine Maschine von Aer Lingus auf dem Weg von Dublin nach Rom wurde auf einen französischen Militärstützpunkt umgeleitet, wo Passagiere und Besatzung sicher evakuiert wurden. Auch zwei Flüge von Aegean – Thessaloniki nach Mailand und Athen nach Wien – gehörten zu den gestörten Verbindungen.

In Kopenhagen wurden zwei am Donnerstag gelandete Flugzeuge von der Stadtpolizei und von Sprengstoffspezialisten der dänischen Streitkräfte untersucht. Bei keiner der beiden Kontrollen wurden verdächtige Gegenstände gefunden. Bis Freitag wurden bei den Überprüfungen im Zusammenhang mit den Alarmen keine Sprengsätze entdeckt.

Was weiterhin unklar ist

Die Behörden haben bislang nicht festgestellt, ob die Vorfälle zusammenhängen, und niemand wurde als Urheber der Drohungen identifiziert. Keine Gruppe hat die Verantwortung für die Alarme übernommen. Die Ermittlungen in Kopenhagen dauern an; die Polizei hat nicht mitgeteilt, wie viele Drohungen eingegangen sind und worauf sie sich richteten.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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